Mit dem Boot zu Gericht

Cadete Pando: Trotz der Komplikationen beim Besuch des Friedensgerichts in Cadete Pando, Chaco, arbeitet die Richterin Magdalena Vargas de Mendoza genauso jeden Tag weiter wie seit 26 Jahren.

„Nach zwei Wochen intensiven Regens sahen wir endlich wieder die Sonne hier in Cadete Pando“, sagte Magdalena Vargas de Mendoza, Friedensrichterin, im Gespräch mit Journalisten.

Sie weist darauf hin, dass es das erste Mal sei, dass das Stadtviertel Vista Alegre einer Überschwemmung ausgesetzt sei. Sie wurde vor 26 Jahren als Richterin in Cadete Pando, Departement von Presidente Hayes, ernannt. In Begleitung ihres Mannes beschlossen sie, die Hauptstadt von Paraguay zu verlassen und dort zu leben, während ihre Kinder in Asunción blieben.

Diese Entscheidung war auf den Wunsch zurückzuführen, der Gemeinde einen Dienst als Friedensrichterin anzubieten. Sie demonstriert dies jetzt recht klar und deutlich, indem de Mendoza ihr Haus nicht verlässt, weil die Bewohner der Region sie sonst nicht konsultieren könnten, wegen dem Hochwasser in der Region. Jedoch werden Akten mit dem Boot zu ihrem Gericht transportiert, um Resolutionen zu entwerfen und alles zu organisieren.

De Mendoza erklärte, dass aufgrund der Situation die Besuche von Klienten zurückgegangen seien, aber ihre Anwesenheit den Bewohnern Sicherheit und Garantie gebe und einige immer wieder mit dem Boot kämen, um Rat zu suchen.

Um in die Stadt zu gelangen, gebe es nur zwei Möglichkeiten: Das Flugzeug oder Boot. Die Straßen sind überflutet und unpassierbar.

De Mendoza hob die Solidarität der Einheimischen hervor, die zur Linderung der Situation beitragen würden. Mit Spenden helfen sie denjenigen, die noch weniger haben als sie, denn viele Bewohner sind arm.

In der gleichen Situation sind andere Gerichte in der Gegend wie Campo Aceval, Desmochados und anderen Regionen des Chacos.

Wochenblatt / ABC Color

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