Monsanto, Syngenta und BASF

Asunción: Drei neue Sorten von gentechnisch verändertem Saatgut wurden vom Landwirtschaftsministerium zugelassen. Die vom Gesundheitsministerium benötigte Unbedenklichkeitsbescheinigung wurde bereits ausgestellt und übergeben. Wenn dieser Vorgang protokolliert wird, kann das Saatgut noch vor Jahresende verkauft werden.

Nach Aussage des Agronomen Santiago Bertoni, Planungsdirektor im Landwirtschaftsministerium, handelt es sich um Mais NK 603 von Monsanto, Mais MIR 162 von Syngenta und eine Herbizid-resistente Sorte Soja von BASF.

Wie in den Nachbarländern Argentinien und Brasilien geht in Paraguay der Trend zur ausschließlichen Anwendung von gentechnisch verändertem Saatgut. Schritte die unter Federico Franco begannen werden unter der Cartes Regierung weitergeführt.

Die EU-Kommission hat den gentechnisch veränderten Mais MIR 162 des Schweizer Syngenta-Konzerns zum Import und zur Verarbeitung in Futter- und Lebensmitteln Ende 2012 zugelassen. Auch NK 603 Mais von Monsanto hat eine gültige Zulassung nach derzeitigem EU-Recht.

(Wochenblatt / Abc / transgen.de)

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23 Kommentare zu “Monsanto, Syngenta und BASF

  1. Unbedenklichkeitsbescheinigung??? Ein Witz.

    Wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert alle Menschen.

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluß vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet ihr feststellen,
    daß man Geld nicht essen kann.“
    (Weisheit der Cree-Indianer)

    „Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, denn die Erde ist des roten Mannes Mutter. Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder,den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen. Der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden. Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.“
    (Aus: Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der USA im Jahre 1855)

  2. man moechte sich wundern wo der Verstand der Menschenkinder geblieben ist bzw. wozu sie ihn benutzen!
    Die Indianer waren weiser als ihre weissen Brueder…

    Nichts Neues unter der Sonne…sagt der Prediger.

    Es macht mich zutiefst traurig wie die Geld-und Habgier alles vernichtet!

    Schade das die Paraguayos da so sehr mitmachen.

    1. Wenn es heute oder morgen einen „Totalcrash/Zusammenbruch“ (Ausfall aller Energiequellen, Satelitten, usw.) gaebe, wer wuerde wohl ueberleben? Wir, die weissen Vernichter bestimmt nicht. „Geld“ kann man nun mal nicht essen, geschweige denn anpflanzen, um neues zu bekommen.. Da waeren uns die „Indianer“ einen grossen Schritt voraus, allein schon deshalb, weil sie ja alles schon vorher wussten, wie das ganze mal enden wird: ……….
      Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder,den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen. Der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden. Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.”

    2. Das Volk die Paraguayos würden da nicht mitmachen, wüssten sie welch böses Spiel dahintersteckt. Noch schlimmer ist, das die Agronome in Paraguay zu diesen Thema schweigen, auch die Mennonitischen Agronome hüllen sich in schweigen, ja sie machen sogar mit und unterstützen dieses Genveränderte Saatgut auch noch und bringen es dem Unwissenden Bauer an dem Mann mit dem Versprechen mehr damit zu verdienen. Wohlwissend das jeder genveränderter Korn nie wieder rückgängig gemacht werden kann in seiner urprünglichen Form. Einmal genveändert für immer verändert und er keimt auch nicht ein zweitesmal. Das ist Satans Werk. Mennoniten Agronome, WACHT AUF !!!

        1. @christian, er meint sicher das hier:

          „Terminator-Technologie ist eine Methode der gentechnischen Manipulation, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Sie bewirkt, dass Pflanzen keine keimfähigen Samen mehr hervorbringen. Den Pflanzen wird dazu ein Programm eingebaut, das den Embryo im ausgereiften Korn abtötet oder stark schädigt. Das gekaufte Saatgut keimt aus, die Pflanzen wachsen, doch die geernteten Samen sind steril. Die Technologie wurde zunächst vom Saatgutkonzern Delta & Pine Land in Zusammenarbeit mit der US-Regierung entwickelt, um die „Wettbewerbsfähigkeit“ der US-Landwirtschaft zu sichern und, so die US-Regierung, „neue Märkte in Ländern der Zweiten und Dritten Welt zu erobern“. Vor allem sollte der Nachbau von genmanipulierten Pflanzen verhindert werden. Terminator-Saatgut ist bislang nicht im Freiland getestet oder zugelassen.“

          aus: http://umweltinstitut.org/gentechnik/kommerzieller-anbau/terminator_technologie-500.html

          LG

        2. Ja der Tom hat das perfekt erklärt, genau so meine ich das und so ist das auch. Ich hab es Zuhause in meinen Garten ausprobiert ohne es zu wissen. Ich pflanzte Mais in der Meinung schöne Maiskolben zu ernten für den eigenbedarf zum essen, also nicht zum verkauf. Erst mal ging die hälfte nicht auf und die Pflanzen die anfingen zu wachsen brachten ein paar verkrüppelte Maiskolben zu tage. Nach Rückfrage beim Industrie in der Kolonie Neuland was mit dem Mais nicht in ordnung wäre, sagten die Zuständigen, man müsse nicht den Samen kaufen der eigentlich für das Vieh für das Mischfutter gedacht ist. Also Terminatorsaatgut. Das keimt nicht nochmal.
          Nicht mehr lange und unsere Rinder laufen alle Genverändert rum. Na dann guten Appetit.

          1. @Lars
            Das glaube ich jetzt nicht , da haben die dir einfach Maiz verkauft , der keine Keimfaehigkeit hatte , weil er schlecht gelagert wurde . Alle Maizsorten hier , ob Standardmaiz , oder Hybridsorten , und auch RR und Bt Maiz keimen hier ohne Probleme ! Haben das langlaenglich ausprobiert. Ich weiss jetzt auch nicht welche Sorten fuer die Region , in der du bist gebraeuchlich sind , aber wenn das im Chaco sein sollte , muesstes du auf Sorten aus dem Cerrado oder Sorten aus MT (Brasileien) zurueckgreifen .
            Aber auch die sind geschmacklich meist recht neutral und schmecken eigentlich nicht . Von den Standart Hybriden der Toplinien sind auch nur 2 oder 3 als gruener Maiz fuer den Verzehr gedacht .

  3. Egal , ob man nun gegen oder fuer dieses Saatgut ist !
    Diese Endwicklung hat nicht unter Franco eingesetzt , sondern schon viel eher !!
    Gensoja wird schon seit 1998 angebaut , und ist seit 2003 offiziel erlaubt. Auf ca. 100 % der Anbauflaeche duerfte dies inzwischen der Fall sein.
    Genbaumwolle duerfte auch schon 50 % der Anbauflaeche einnehmen , welches gerade unter Praesident Lugo stillschweigend toleriert wurde , obwohl es sich alles um illegales Saatgut handelt.
    Und nun duerfte der Genmaiz der naechste Schritt sein !

    Bin mal gespannt was das naechste Produkt ist !!

  4. 1. Unbedenklichkeitsbescheinigungen aus dem Beamtenhaus sind wahrscheinlich so viel Wert, wie dass man seit den 70-er Jahren über die Gefahr von Asbest wusste und noch 2003 eine Schule in der Schweiz von Asbest saniert wurde.

    2. Nachdem die Kühe Knochenmehl von Kühen fressen mussten – Unbedenklichkeitsbescheinigungen sicherlich vorhanden, was zur Rinder“seuche“ BSE führte – bekommen sie nun GVO-Mais zu fressen.

    3. Was in der Natur also Millionen Jahre brauchte schafft der Mensch nun in wenigen Jahren. Auswirkungen unbestimmt.

    4. Es ist möglich, dass GVO zu essen dem Organismus nichts macht – ich kann dies nicht beurteilen. Die Gefahr sehe ich eher darin, dass im dritten oder vierten Schritt dann der Mensch auch ein GVO wird und deren alle Kinder dann mit dem gleichen monotonen stereotypen Grinsen eines G. W. Bush jr. ein Leben lang herumlaufen (G. W. Bush jr. = Idealtyp des Menschen…?)

  5. Wir wissen alle, dass diese Art von Landwirtschaft der falsche Weg ist und die Indianerweisheiten sind die logischen Schlussfolgerungen daraus. Die waren etwas intelligenter als wir und haben das bereits seit Jahrhunderten gewusst und entsprechend gelebt.

    Alternative Methoden gibt es und die Erträge wären auf Dauer auch nicht viel weniger, da der Boden bei diesen Methoden seine Fruchtbarkeit behält. Aber die Geldgier des Menschen oder wenigstens einiger „Menschen“ lässt dies nicht zu. Darunter auch die Großkonzerne, die revolutionierende Ideen in den Schubladen verschwinden lässt, um sich die Abhängigkeit von uns Allen zu sichern und uns weiterhin zu unterdrücken.

    Es ist aber auch klar, dass die weltweite Überbevölkerung ein reales Problem darstellt. Wenn wir uns weiter wie die Hasen vermehren, dann werden wir eines Tages am Ende der Fahnenstange angekommen sein.

    Der Weisheit letzter Schluss, es wird so kommen, wie es kommen muss und wir werden uns früher oder später selber vernichten. Und das ist gut so, denn dumme Menschen haben keine Existenzberechtigung in der Natur!

    1. Nochmal nachlesen : Es geht um Genmaiz und Gensoja ! BASF hat glaube ich ein 2,4 D resistente Sojasorte auf den Markt gebracht .
      Und Paraguay ein Testlabor ? Ja , vielleicht traurig fuer PY , aber was ist dann mit den Laendern , die ein zigfaches an Genpflanzen zugelassen haben ? Und ich rede dabei nicht von den 167 in den USA zugelassenen Sorten. Ueber 100 in ARG und ueber 70 in BRA . Da kann man sich ja schon mal ausrechnen , was noch auf PY zukommt !

    2. Keine Sorge! Das Versuchslabor dieser Konzerne beschränkt sich nicht nur auf Paraguay oder wenige andere Staaten. Inzwischen hat sich deren Spielplatz über die ganze Welt ausgedehnt.

  6. Was da so alles ueber die „Indianer“ geschrieben wird,ist nicht richtig.Die Indianer in Suedamerika haben ja nicht ueberlebt.Riesige Tempel,Pyramiden,etc.wurden gebaut,diese Kulturen sind Vergangenheit.War bei Ausgrabungen in einigen Laendern dabei,die einfachen Menschen hatten noch nie das sagen.In Arizona,ja fast im ganzen,heute trockenen Guertel der USA,waren es die sogenannten Indianer,die die Waelder abholzten!
    In Suedalberta,Canada,wurden tausende Bueffelueberreste
    gefunden,aus Ueberliefungen,Felsgemaelden,etc. wurde ersichtlich,dass die damaligen „Indianer“ ganze Herden ueber Felswaende trieben,und dann nur von einigen Bueffeln das Fleisch,etc.gebrauchen konnten!
    Die heutige Menschheit schaufelt sich selber das Grab.
    Dabei haetten wir ja heute mehr zu sagen,koennen sogar abstimmen,sind besser gebildet,warum leben die meissten Menschen heute so ungesund,Redbullgetraenke,etc,Hamburger,etc.etc.Warum pflanzen fast keine Paraguayer eigens Gemuese,etc.Das
    Klima ist dafuer besser als in vielen anderen Laendern?Anscheinend haben sie ja genuegend Geld,im Superstore einkaufen zu gehen.Jedes Volk hat die Regierung,die es verdient!!

    1. Da bin ich nicht einverstanden. Es gibt sowohl in Nordamerika zB. in Colorado (Gran Canyon) wie auch in Südamerika noch Indianer.

      Dass in Südamerika die großen Kulturen untergegangen sind könnte an den Meeresströmungen liegen (Das Meer ist ja durch mehrere kalte und warme Strömungen durchflossen). Wenn die Meeresströmung vor Chile also kälter oder wärmer wird hat dies auch auf den Kontinent (Landmasse) eine Auswirkung. Vielleicht ist den Mayas einfach das Wasser ausgegangen.

      Außerdem vermutet man, dass dort wo heute der Panamakanal ist, das Meerwasser früher in den Atlantik floss und somit die Eiszeit in Europa beeinflusste. Erst als dieses kalte Wasser nicht mehr vom Pazifik in den Atlantik floss, der Kanal also zu war, ging die Eiszeit zurück.

      Sicherlich haben die Indianer Büffel in den Abgrund getrieben. Sie haben sich aber so viel genommen wie sie brauchten und nicht zum Aussterben der Büffel beigetragen.

      Ich denke, dass die Indianer und die Bison durch die Kolonialisierung der Europäer stark dezimiert wurden.

      Die Indianer haben nicht die Wälder abgeholzt, dies waren die Europäer. Für was hätten die Indianer auch so viel Holz gebraucht? Die Weissen, die nach den Frontiers kamen, brauchten das Holz für Hütten, Städte und Eisenbahn.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Bison
      http://de.wikipedia.org/wiki/Meeresstr%C3%B6mung

      Ich bin vielmehr der Meinung, dass gerade die Gentechnik, Nanotechnologie, Atomkernspaltung, Plastik, Mobilität, Wirtschaftswachstum und Weiteres gefährlich sein könnte.

      Dies alles spielt aber keine Rolle, wenn man nicht alles aus Sicht des Menschen sieht, denn die Natur wird überleben, auch wenn der Mensch vielleicht nicht. Wenn der Mensch vielleicht ausgestorbenen sein wird, wird unsere Sonne in ca. 2 Mia. Jahren eh implodieren und die Erde Geschichte sein. Die Menschheit nimmt sich zu wichtig und ist gar nichts im Universum.

      1. Sie sollten mal die Mehrheit der Indianer in Nordamerika erleben,als Nachbarn haben,dann wuerden Sie anderst reden!Haben gute Freunde unter ihnen,doch die Mehrheit ist nicht mehr ueberlebensfaehig,die Regierungen,sprich Steuerzahler,muessen Sie unterhalten.
        Genau so wie die Faulen und Dummen,oder vielleicht die Schlauen,die in Europa das System ausnutzen.Schauen Sie mal in den Nachbarlaendern:Argentinien und Chile,was die Mapuche so alles anstellen,sie werden noch unterstuetzt
        aus Europa.Tolstoi sagte:die Regierenden sind die schlechtesten Menschen,das es so ist,ist kein Zufall.
        Habe die ganze Welt gesehen,beruflich und nun als
        Reisender,leider interessiert es mich nicht,was in tausenden Jahren mit der Erde passiert,ich lebe heute,
        Paraguay wird jedes Jahr schlimmer,ich moechte nicht wegen einigen USD umkommen,bei den Mennoniten fuehlen wir uns noch sicher.Frage? Wie lange noch??

  7. Ja ist schon klar, anstatt Vernunft walten zu lassen , den 2. Gang einlegen. Ein weiterer Schritt in Richtung Nährstofftablette.

    1. Ach, wird das schön mit den Nährstofftabletten – das bringt uns allen enorme Erleichterung in unser Leben! Man muss nicht mehr die zeitaufwendigen Wege zu Bäcker, Fleischer oder Supermarkt unternehmen! Diese Läden können schließen und die Angestellten dürfen endlich einen langen, langen Urlaub machen.
      Man muss nicht mehr kochen, nicht mehr abwaschen und ausser weiteren Annehmlichkeiten wird man im weiteren Verlauf auch noch um viele kleine graue Zellen erleichtert, welche ja dann überflüssig werden. Möglicherweise lässt sich sogar das Pestizid, dass ja sicher in den Pillen ebensowenig fehlend darf (wofür die o.g. bestimmt sorgen werden), mit verschiedenen Geschmacksrichtungen herstellen – schließlich sind wir ja schon ein bissel verwöhnt und möchten nicht auf eine gewisse Abwechslung bei unserer Nahrung verzichten.
      Sind doch fantastische Aussichten – – – oder etwa nicht?
      Was machen wir dann bloß mit der vielen Zeit, die wir auf diese Weise einsparen? :$

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