Mord an Mennonit: Wie konnte es nur soweit kommen?

Filadelfia: Wenn ein solch grausames Verbrechen, wie das an Sieghard Epp Penner geschieht, wollen die Menschen, die ihn kannten oder aus der Gegend sind, wissen, warum es dazu kam, was den Täter dazu gebracht haben könnte. Hier gehen wir dieser Frage nach.

Daniel Dyck gestand bereits Sieghard Epp allein mit einer Axt umgebracht zu haben. Doch wie gerät ein so junger Mensch in solch eine Lage, jemanden umzubringen und ihn zu bestehlen?

Elternhaus und soziales Umfeld

Grundsätzlich prägt sich ein Mensch in seinem Elternhaus, er übernimmt gewisse Sachen und lernt was richtig und falsch ist. Trotz einer harmonischen Ehe der Eltern, können Kinder rebellisch werden und sich Freunde suchen, die einen nicht dabei unterstützen besser zu werden, sondern eher abzusteigen. Dies war wohl auch bei Danny Dyck der Fall, da seine Freundin wohl mit Drogen gehandelt und sie vermutlich gemeinsam welche konsumiert haben.

Beschaffungskriminalität

Wenn man Drogen konsumiert ist das hauptsächlichste Problem, wie man Geld für neue Drogen heranschaffen kann. Wenn man für Arbeit gut bezahlt wird, ist dies eine der Möglichkeiten. Danny Dyck arbeitete gelegentlich bei Sieghard Epp, wofür er auch bezahlt wurde. Epp, der keine Verwandten im Chaco hatte, war unter anderem auf Hilfe von Dyck angewiesen. Etwa zwei Wochen vor der schrecklichen Tat, wurde Herr Epp schon Opfer der Jugendlichen, als sie ihm Wertgegenstände raubten und sie verpfändeten. Er hätte eventuell erkennen können, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange war. Umso mehr man Drogen konsumiert, umso mehr braucht man, was wiederum dazu führt, dass man noch mehr Geld braucht. Da man dann immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen mag, erinnert man sich, wo man auf wenig Gegenwehr stößt und noch was zu holen war. Ob der Tod von Herr Epp eingeplant war oder einfach nur hingenommen wurde kann diese Analyse jedoch nicht genau sagen.

Fazit

Inn einem gutbehüteten Elternhaus aufwachsen zu dürfen und die Unterstützung der Eltern zu schätzen wissen, ist der Idealfall. Auch die Religion kann dazu führen sich selbst aufzuerlegen ein guter Mensch zu bleiben. Doch auch der eigene Wille sollte dafür vorhanden sein. Drogen sorgen dafür, dass dieser langsam verschwindet.

Wochenblatt

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2 Kommentare zu “Mord an Mennonit: Wie konnte es nur soweit kommen?

  1. Und leider bekommen Täter, die bei ihrem Verbrechen unter Drogen stehen, mildernde Umstände.
    Warum?
    Ganz im Gegenteil müssten solche Täter die doppelte oder dreifache Strafe für ihre Verbrechen bekommen.
    Denn niemand wird dazu gezwungen Drogen zu nehmen!

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    1. Sie haben völlig Recht! Mag ja sein, daß eine bereits drogenabhängige Person nicht mehr Herr über seinen Verstand und sein Gewissen ist und daher im Sinn der Rechtssprechung nicht voll schuldfähig gilt. Doch das ist zu kurz gedacht! Jeder Mensch, der sich auf Drogen einläßt weiß um die Gefahren von Drogen. Insofern ist es völlig richtig, wenn Sie dafür plädieren, daß Drogenkriminelle härtr bestraft werden sollten. Das gleiche sollte auch für Kriminelle gelten, die unter Alkohol stehen und sich damit heraus reden wollen. Null Toleranz allen Tätern, ob unter Drogen oder unter Alkohol!

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