Musik als Therapie gegen Covid-19

Paris: Der paraguayische Arzt Óscar Benítez Núñez arbeitet in Frankreich. Er berichtet, dass er älteren Patienten angesichts der Angst vor der Covid-19-Pandemie paraguayische Musik vorspiele, um ihnen zu helfen, sich besser zu fühlen.

Nuñez arbeitet im Centre Hospitalier de l’Estran in der Normandie. Er ist einer der ältesten paraguayischen Ärzte in Frankreich, der seit 37 Jahren dort tätig ist. Nuñez behandelt vor allem ältere Menschen und wendet Musiktherapie an.

„Musik hilft bei Angst und Bedrängnis, zweitens lindert sie Schmerzen, sodass weniger Medikamente eingesetzt werden und schließlich verbessert sie den Geist“, erklärte er.

Zur Frage, ob das Glücklichsein die Gesundheit fördert, antwortete Nuñez, es sei ein prädisponierender Faktor für eine bessere Immunreaktion. Die Musiktherapie entspannt und der Patient kann besser behandelt werden. Der paraguayische Arzt sagte, er sei in einem geriatrischen Dienst, in dem es keine kontaminierten Patienten gebe, weil die Zugänge sehr früh geschlossen worden seien. Er geht regelmäßig auf die Stationen und erfreut die Patienten selbst mit Guarani-Musik und Polkas, was die Atmosphäre aufhellt.

Auf die Frage, wie man sich um einen älteren Menschen kümmert, wenn man ihn zu Hause hat, gab er an, dass neben allen sanitären Maßnahmen auch die emotionale Präsenz der Kinder gegenüber den Eltern wichtig sei, z.B. durch körperliche Anwesenheit, aber auch durch das Telefon. „Hören Sie nicht auf, anzurufen oder Besuche durchzuführen, auch wenn es nur eine Person ist“, erklärte Nuñez.

„Über die vergangene Zeit sprechen, etwas aus dem Abschnitt singen oder eine Musik, die Erinnerungen weckt, die sie glücklich machen können. Bringen Sie CDs oder Schallplatten mit, die älteren Menschen gefallen“, erklärte Nuñez weiter.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Musik als Therapie gegen Covid-19

  1. Sollte ich einmal im Koma liegen wegen diesem Corona-SuperViru-V2.0 und der sollte mir seinen Shwuddi Iglesias auf 120 dB laufen lassen, dann wird es aber gefährlicher für ihn als für mich. Ne, werde dann nicht aufstehen, meinen Müll anzünden und leere BilligPolarBierbück-Türmchen anfangen zu bauen (habe ja Müllabfuhr, kann mir daher kein Saufen leisten), aber eine Fadengerade hat er auf sicher.
    So etwas halte ich für gemeingefährlich diese homosexuelle Kindergartenmusik auf wehrlose Kranke loszulassen, die sich nicht wehren können. Kommst als Korona-Geheilter aus dem Spital, dafür bist jetzt einer von anderen Ufer. Last die armen Menschen lieber sterben als sie auf die paragauysche Art zu foltern!

  2. „Er berichtet, dass er älteren Patienten angesichts der Angst vor der Covid-19-Pandemie paraguayische Musik vorspiele, um ihnen zu helfen, sich besser zu fühlen.“ Freude „…ein prädisponierender Faktor für eine bessere Immunreaktion.“!!!

    Mehr gibt es dazu auch gar nicht zu sagen außer, daß die Abwesenheit von Glück und Freude, vor allem in Spanien und Italien, für dieses Desaster verantwortlich sind und kein COVID19. Politisch verordnete Angst und Panik trieb die Leute in die Hospitäler, wo völlig überlastete und überforderte Mediziner und Pflegekräfte nicht keine Fehler machten, da sie auch nicht wußten wie Corona positive behandelt werden sollen. Eine Bekannte (35) wurde positiv getestet, hatte leichte Grippesymptome und wurde für 10 Tage dort behalten. Völlig überzogene Reaktion.
    Die alten Leute welche dort starben, in diesen Hospitälern, die sich in eine Hölle verwandelt haben, ohne Menschlichkeit, auch ohne die Möglichkeit Angehörige zu sehen, die haben ihren Löffel nicht einfach so abgegeben sondern aus Frust und Traurigkeit weggeworfen. Behandlungsfehler oder gar nicht erst behandelt zu werden trugen ein Weiteres dazu bei.
    Schaut es Euch an: https://www.youtube.com/watch?v=qWBx3t4Xcms
    Ja, recht emotional. Aber genau das ist es was Leute im Krankenhaus nicht gebrauchen können um gesund zu werden. Das ganze Gegenteil ist der Fall… Siehe Artikel.

    1. Ach ja, spanische Grippe. Dazu Zeitzeuge Kurt Tucholsky

      Spanische Krankheit?
      Was schleicht durch alle kriegführenden Länder?
      Welches Ding schleift die infizierten Gewänder
      vom Schützengraben zur Residenz?
      Wer hat es gesehn? Wer nennts? Wer erkennts?
      Schmerzen im Hals, Schmerzen im Ohr –
      die Sache kommt mir spanisch vor.
      Aber wenn ichs genau betrachte
      und hübsch auf alle Symptome achte,
      bemerke ich es mit einem Mal:
      das ist nicht international.
      Und seh ich das ganze Krankenkorps:
      kommts mir gar nicht mehr spanisch vor.
      Ein bißchen Gefieber, ein bißchen Beschwerden,
      Onkel Doktor sagt: »Morgen wirds besser werden!«
      Nachts im Dunkel Transpirieren,
      Herzangst, Schwindel und Phantasieren,
      mittags Erhitzen, abends Erkalten,
      morgen ist alles wieder beim Alten –
      Das ist keine Grippe, kein Frost, keine Phtisis –
      das ist eine deutsche politische Krisis.

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