Nach 55 Jahren “wilder Ehe“ offizielle getraut

Virgen del Camino: Es hat eine Weile gedauert, bis sich ein Paar im Alter von 86 und 90 Jahren dazu entschlossen hat, offiziell den Hafen der Ehe anzusteuern.

Bei den beiden handelt es sich um Facundo Aguilar (86) und Teodaora Cubilla (90). Sie lernten sich im im brasilianischen Dourados kennen, wo sie arbeiteten. Beide hatten schon andere Beziehungen, aus denen bei der Frau 6 Kinder und dem Mann 4 Kinder hervorgingen. Ohne die Vergangenheit zu interessieren, beschlossen sie, nach Paraguay zurückzukehren, um ihr Leben wiederaufzubauen. 4 Kinder gingen aus der neuen Partnerschaft hervor, die mit Liebe und Opfer großgezogen wurden.

Vor nicht allzu langer Zeit ergriff Cubilla die Initiative und hielt um die Hand von Facundo an, der derzeit im Rollstuhl sitzt. Der Vorschlag wurde angenommen und den Kindern und Enkelkindern mitgeteilt, die während der Karwoche zusammenkamen und die Hochzeit vorbereiteten. „Sie bat mich zu heiraten und ich akzeptierte, ich bin alt“, sagte Don Facundo.

Die Frau sagte, als sie ihren Partner in dem schwierigen Zustand gesehen habe, beschloss sie, ihn zu heiraten. „Ich bin auch schon alt, aber Gott bat mich, ihn zu heiraten, um ihn für den Rest unseres Lebens zu pflegen“, sagte Teodora.

Die Trauungszeremonie fand an diesem Samstag um 12:00 Uhr in der genannten Gemeinde statt. Zuerst im Standesamt und dann in der Kirche, vollzogen durch einen evangelischen Pastor. Anschließend organisierten die Kinder und Enkelkinder eine Feier.

Das Paar hat 14 Kinder, 66 Enkel, 111 Urenkel und 5 Ururenkel.

Wochenblatt / Ultima Hora

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9 Kommentare zu “Nach 55 Jahren “wilder Ehe“ offizielle getraut

  1. Simplicus-manni

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    Nach langer, gegenseitiger Prüfung haben sie erkannt, daß sie nun doch endlich einen Bund fürs nicht mehr so lange Leben schließen wollen. Warum hatte das nur sooooo viele Jahre dazu benötigt? Wäre auch mal eine interessante Frage. Und was den Nachwuchs angeht – daran könnten sich die europäische Rasse ein Vorbild nehmen. Und alles ohne Kindergeld! So müßte sich das „christliche Abendland“ mit ihren „alten weißen Männern“ (Dummsprech LINKER und GRÜNER) keine Sorgen um die Zukunft mehr machen und könnte getrost auf Kulturbereicherung & Islamisierung der Gesellschaft verzichten. Auch wenn es keiner hören will, doch angefangen hat der Niedergang des „christlichen Abendlandes“ mit der ausgearteten „Gleichberechtigung der Geschlechter“, perversenen Moralvorstellungen die im Genderwahn einen vorläufigen Höhepunkt erreicht haben und vor allem in der übertriebenen „Selbstverwirklichung der Frauen“ (die wissen ja heute nicht mal mehr selbst ob sie Mann oder Frau sind/sein wollen) und nicht zuletzt mit der Antibaby-Pille. Auf den Sturm der Entrüsteten in diesem Forum bin ich schon mal gespannt. Doch die Wahrheit ist meistens unerwünscht und unerträglich.

    1. Je mehr sich die Menschen vermehren (ausbreiten) um so mehr geht der Lebensraum für andere Geschöpfe Ihres Gottes verloren. Oder hat Ihr Gott heimlich eine Luftpumpe parat, mit welcher er die Erde aufbläst und neuen Lebensraum schafft.
      Sie selbst haben sich doch hier schon für Geburtenkontrolle eingesetzt und drehen sich nun um 180 Grad.
      Wissen Sie welchen Beitrag die berufstätige Frau zum Wiederaufbau und der Wirtschaftsleistung in D beigetragen hat und auch aktuell noch beiträgt? Hat eine Frau dann nicht das Recht auf Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung? Muss sie nach dem Willen Ihres Gottes steht’s dem Manne untertan sein? Wenn Sie das wollen konvertieren Sie zum Islam, der hält das Wort Gottes und seine Unterdrückung bis heute Wort für Wort aufrecht.
      Es ist gut, dass sich die Deutschen durch ihre Philosophen von der Knute der Kirche befreit haben. Vorher hat man, wenn man es sich leisten konnte, seine perversen (nicht perversenen) Gelüste heimlich ausgelebt und mit dem Mäntelchen des
      sonntäglichen Kirchgangs bedeckt.
      Alles was sich nicht in Ihr verdrehtes christliches Weltbild einordnet und Ihrer Wahrheit entspricht, bezeichnen Sie als Wahn und Irrsinn. Aber bitte vergessen Sie nicht, es gibt auch den Religionswahn der sich mitunter mehr oder weniger zeigt.

      1. Die Dame stirbt aus @Anton. Was wollen Sie mit Gleichberechtigung? Wollen Sie nach den Maßstäben eines Weibes leben? Das können Sie nicht, weil Sie keins sind. Es ist keine Gleichberechtigung, daß Frauen wie Männer arbeiten oder Männer wie Frauen. Gleichberechtigung ist der Entwicklungshemmer für beide Geschlechter; keine Damen und keine Gentleman.

  2. Da sieht man es deutlich, heiraten ist nur was für Angsthasen,hehe, die 2 haben es auch ohne Trauschein geschafft sich so lang zusammen zu halten…Respekt!

      1. Entweder stimmt da etwas nicht oder wir haben heute bessere Impfungen und Verhütungsmittel zugleich …

  3. Wen sie nicht gleichzeiti buße tun für ihren vorherigen lebenswandel brauchen sie jezt auch nicht vor gott und vor menschen sich treue zu versprechen.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

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    So, also die „Ehe“ wurde durch einen evangelischen Pfarrer vollzogen.. Den Pfingstlern scheinen ja die Gutglaeubigen nicht auszugehen (nur Pfingstler hoeren „Gott sprechen“).
    Das Problem ist das kolibriaehnlich „anzapfen vieler Blueten“ der vergangenen Liaisonen beider.
    Deutlich wird auch dass es wohl Pflegeerleichterung gibt wenn man ordentlich getraut ist. Ansonsten scheint sich das Gewissen (oder Urinstinkt?!) bei der Frau gemeldet zu haben da das Juengste Gericht nicht mehr allzu fern sein duerfte.
    Das Gute an der paraguayischen Gesellschaft ist, dass die Musels die hiesigen Leute nicht mit „vielen Frauen“ locken koennen, da ja sowieso (fast) alle Welt mehrmals im Leben liiert gewesen ist.
    Das Pfingstlertum trifft allerdings auf vollem Anklang bei den Lateinern weil deren Religion „die Lateinische Natur“ am besten trifft (besser als der Islam). Im Pfingstlertum „hoert man Gott sprechen“ ohne es beweisen zu muessen dass man wirklich was gehoert hat (in etwa genauso wie bei den Mennoniten wenn ein Geizkragen sich vor die Gemeinde stellt und „den Ruf Gottes“ gehoert hat in der ASCIM „dem Herrn zu dienen“. Das die Posten da die bestbezahlten sind von allen, das hat „Gott“ dann zufaellig nicht mitgeteilt). Ansonsten ist ja „der Zehnte“ als wichtigste Glaubensgrundlage hoechst willkommen und der Natur des Volkes nahe.

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