Nach Brückeneinsturz: Mennoniten legen selbst Hand an

Cruce Tacuatí: Nachdem vor Tagen eine Betonbrücke über den Lorito Bach einstürzte und das Ministerium für öffentliche Bauten keinen Plan B hatte, nutzten die Mennoniten der Zone die Gunst der Stunde und legten selber Hand an.

Auch wenn nur als Provisorium gedacht, haben die Mennoniten aus Santa Clara eine einfache Brücke über besagten Bach gebaut, mit welchem wenigstens Pkws wieder darüber zirkulieren können. Damit sind sie dem Ministerium für öffentliche Bauten Lichtjahre voraus, welches nicht einmal der Tod von drei Menschen zu einem schnellen Handeln veranlasste.

Auch wenn die Brücke keinen Schönheitspreis gewinnen wird, ist sie für leichte Pkws passierbar und sicherlich für eine Zeit haltbarer als die 1999 eingeweihte Betonbrücke, der es einfach nur an sachgemäßer Wartung fehlte.

Wochenblatt / Facebook

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2 Kommentare zu “Nach Brückeneinsturz: Mennoniten legen selbst Hand an

  1. Man kann an den Mennos sicherlich manches kritisieren, heute mehr als früher, aber sie sind immernoch Macher. Deshalb waren sie damals auch die richtige Wahl, um den Chaco zu erschließen.

  2. So macht man das. Kein großes Palaver, keine Schönreden zum Fenster hinaus – einfach handeln! Daher sind mir die Mennoniten auch so sehr sympathisch. Obwohl dieser Minister Wiens einer der ihren ist, von ihm kommen außer Sonntagsreden auch nur wenige positive Ergebnisse, außer einer “vergoldeten Fußgängerüberführung”. Und zur eingestürzten Brücke hat er wohl überhaupt nichts zu sagen, denn schließlich betrifft der Prüfungsschlendrian sein Ministerium?

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