Nach der Chipa werden personenbezogene Daten am meisten verkauft

Asunción: Ein Gesetzentwurf der Nationalen Datenschutzbehörde zielt darauf ab, die Nutzung und Kommerzialisierung personenbezogener Daten zu blockieren, sagte der Cybersicherheitsexperte Miguel Ángel Gaspar.

Das Projekt befindet sich derzeit zur Prüfung in der Abgeordnetenkammer.

„Nach der Chipa werden am meisten die persönlichen Daten der Bürger verkauft. Ich möchte den Begriff Verschwörung nicht verwenden, aber es gibt eine gefährliche Vereinigung mehrerer Unternehmen, die Informationen und Daten über Personen austauschen und kaufen, Telefondatenbanken, Genossenschaften, Vereine, Universitäten und weitere”, sagte Gaspar.

Er gab zu, dass große Unternehmen wie Facebook, Google und andere auf Benutzerdaten zugreifen, was einen Eingriff in die Privatsphäre der Bürger darstellt. Dies berge Gefahren, wie ein Identitätsdiebstahl für kriminelle Zwecke, fügte Gaspar an.

„Zum Beispiel weist WhatsApp darauf hin, dass es die (personenbezogenen Daten der Benutzer) weitergeben wird. Aber sie tun das nicht in der Europäischen Union und in Ländern, die dieses Gesetz (zum Datenschutz) haben, das verhindert, dass die Bürger dieser Gefahr ausgesetzt werden“, sagte Gaspar.

Er fügte hinzu, dass eine Gruppe von Abgeordneten bereit sei, alle Kanten des Gesetzesentwurfs genau zu prüfen, um die Punkte zu verfeinern, die der Plan enthalten werde.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu “Nach der Chipa werden personenbezogene Daten am meisten verkauft

  1. Nein. Dass ist weder Facebock noch Gockl. Das sind die Wettbewerbe der Supermärkte, bei denen man nach Hinterlegung der Celular-Nummer eine Microwelle gewinnen kann. Danach wird man mit Creditos, Farmacias, Claro (staatlichem TK-Anbieter) und Zeugen Jehovas Anfragen überhäuft. Ebenso sollte man vorsichtig sein wem man seine Personalausweis-Nr. (Cedula-Nr.) weitergibt. Praktisch alle Banken möchten doch tatsächlich nur für den Eintritt um einen simple Frage abzuklären die Cedula-Nr. haben. Ebenso soll man für eine Stellenbewerbung die Cedula-Nr. angeben. Die Cedula-Nr. kann man hier – traurig aber wahr – im Internet abfragen. Das heißt, jeder der Ihre Cedula-Nr. kennt, kann theoretisch auch Ihren Namen kennen. Und mit der Celular-Nr. des Handys ist das ähnlich, für jeden Mist wollen sie diese wissen. Da finde ich es sehr gut, wenn sich da mal wieder das Parlament drum kümmern. Das letzte Mal scheint ja nicht gefruchtet zu haben, denn solche Werbebelästigungen sind längst gesetzlich verboten. Aber wer interessiert schon das Gesetz hierzulande, Plata ist wichtiger. Da leben tausende Leute davon in brütender Hitze von Haus zu Haus zu laufen und irgendwelche SAT-Abos, Teppiche und Kutteln zu verkaufen, was nicht minder lästig ist. Es ist nun mal ein Land, in welchem viele Menschen kein Lohn erhalten, sondern Provision für jede gefruchtete Belästigung.

  2. Schön, daß endlich mal ein paar Politdarsteller auf das Problem des Datenschutzes aufmerksam werden. Was treiben die eigentlich den lieben langen Tag und das 365 mal im Jahr? Däumchen drehen und Phrasen dreschen? Unlängst ging ich in einen bekanntes Elektromarkt in ASU. Kaum durch die Eingangstüre, wurde ich sofort von einer freundlichen aber penetranten Dame überfallen, die unbedingt meine Cedula-Nummer wollte. Diese verweigert ich, mit der Begründung das ginge sie nichts an und wenn sie weiterhin darauf bestehen wolle, würde ich den Markt sofort verlassen. Daraufhin kam ein Sicherheitsbeamter und schaute mich ernst und böse an, als ob ich ein Verbrecher wäre. Am Ende akzeptierte man dennoch meine Verweigerungshaltung, ich konnte mich in Ruhe umsehen und niemand belästigte mich weiter. Doch beim Verlassen des Marktes wurden mir noch böse Blicke hinter her geworfen.

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