Nachdem sich das Volk zusammenschloss

Asunción: Die beste Nachricht des Jahres war, dass sich die oppositionellen Kräfte konsolidiert haben und somit weitere Übergriffe auf die Verfassung verhindert wurden.

Fälle wie Óscar González Daher, Javier Díaz Verón und der Zacarías Clan zeigen, dass die Straffreiheit nicht mehr so beständig ist, wie bisher. Parallel dazu sehen die Menschen nicht mehr weg und nehmen ihre Bürgerpflichten wahr, denunzieren und prangern auch Gewalt gegen Frauen an. Obwohl noch viel zu tun ist, sieht es so aus als kommt ein sanfter Umbruch zustande.

Wie es im kommenden Jahr weitergeht und wer Ermittlungen und Haft zu befürchten hat, hängt unter anderem von den Menschen ab, die sich auch schon bis heute aktiv gegen Korruption und Einflussnahme aufgelehnt haben. Eines ist sicher: Wenn keiner was unternimmt, kommt erst recht kein Wechsel zum Besseren zustande.

Wochenblatt

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5 Kommentare zu “Nachdem sich das Volk zusammenschloss

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Schoenes cover-up fuer die Saeuberungswellen der Anhetete (auch bekannt als „destete“) Bewegung gegen die Honor Colorado Bewegung. Das ist nichts anderes als die stalinistischen Saeuberungen gegen Trotzkisten, Berijaisten, usw. Vor allem sind dieses die Verfolgungen Esaus gegen Jaakob.
    Straffreiheit ist vielleicht das geringere Uebel da dieses Land eine gute Historie der Revolutionen und Staatsputsche hat die genau mit solchen Saeuberungen der Clans gegeneinander anfingen und endeten.
    Was Abdo tut ist dass er Paraguay erstens mal in die Haende der arabischen Liga treibt (weg von der USA-Israel Achse) und vor allem besorgniserregend die Chineses reinlaesst (siehe Eisenbahn, und was kommt danach? Wenn Paraguay in der chinesischen Schuldenfalle sitzt reissen sie sich dann Itaipu unter den Nagel?).
    Gerade eben ist Zambia den chinesen zum Opfer gefallen und droht in den default zu treten bei denen woraufhin sich die chinesen den staatlichen Energiekonzern (wie Petropar und Ande) unter den Nagel rissen sowie deren Flughafen (wie Silvio Pettirossi) und einige Firmen mehr. https://www.youtube.com/watch?v=1B9xxXOTUy8. Soja braucht China immer also eignen die sich dann weite Flaechen des Soja Landes zu wenn Paraguay nicht mehr zahlen kann (wenns einmal so weit ist).
    Das Volk hat damit nichts zu tun denn diese escraches wurden nur von politischen Aufwieglern angezettelt (agent provocateur). Auch les ich im Wochenblatt von damals dass Arnaldo Wiens damals von HC gefoerdert wurde und ins Boot geholt wurde. Umzusatteln verstehen die Mennoniten wohl sehr schoen – so viel zur Fahnentreue der Mennoniten.

    1. Sie liegen mit Ihrer Meinung über eine mögliche Straffreiheit für Cartes komplett falsch! Das würde doch bedeuten, daß Lügen, Korruption und sonstige kriminelle Machenschaften durch die „da oben“ aus Angst vor deren Reaktion straffrei ausgehen. Was für ein „Vorbildfunktion“ für das Normalvolk wäre denn das? Warum sollte sich dann der Normalbürger an Recht und Gesetze halten, wenn es die sogenannte Eliten nicht müssen? NEIN, im Interesse von Recht und Ordnung und Gerechtigkeit muß Unrecht bestraft werden, egal von wem begangen. Vor dem Gesetz sind alle gleich – hoffentlich! Wenn das nicht mehr gelten sollte, dann freilich rutscht ein Volk, ein Staat, in die Gesetzeslosigkeit ab, in der nur noch die Clans und die Mafia das Sagen hat und ist nicht mehr wie eine verkommene Bananenrepublik.

      1. Ja Manni, vor dem Gesetz sind alle gleich, aber wie es so ist, wenn man Geld und Einfluss hat, ist man eben “ gleicher“als die anderen.

  2. Roland Ganzenmueller

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    Eine der besten Meldungen vom Wochenblatt im Jahr 2018. Hinzuzufügen, wenn die Vettern-und Cousinenwirtschaft,
    das Schmiergeld, der Umweltschutz, die Schul-und Berufsausbildung Fortschritte machen, und nicht zuletzt das Drogenproblem sich verbessert. Alle müssen dranbleiben. Vielleicht wird unser Paraguay noch ein demokratisches
    Land, Weiter so ! Dem Wochenblatt Dank für seine Berichterstttung für uns Deutschsprechende.

    1. Meine volle Zustimmung!
      Auch ist es unsere Pflicht als Hierlebende etwas zur Verbesserung des Landes beizutragen und nicht zu schweigen.
      Etwas Verändern anstatt sich immer wieder über die Zustände zu beklagen lautet die Devise..

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