Neue Ausschreitungen im Osten des Landes erwartet

Ciudad del Este: Die Polizei ist in Alarmbereitschaft. Die Händler in der Hauptstadt des Departements Alto Paraná haben nichts erreicht und stecken weiterhin in der Krise. Heute soll es wegen ausbleibenden Verkäufen zu neuen Kundgebungen kommen.

Alle Bemühungen der Geschäftsleute den Handel in den Grenzstädten wieder Leben einzuhauchen waren erfolglos. In Ciudad del Este weigert sich die Regierung die Freundschaftsbrücke zu öffnen. Eine Hundertschaft Polizisten ist in Bereitschaft für eventuelle Demonstrationen, die für heute angekündigt wurden. Die Kammer der Geschäftsleute der Grenzstadt rief zu der Manifestation auf, die am Kreisverkehr ein Durchkommen von Lkws verhindern soll, um die Regierung unter Druck zu setzen. Der Druck unter dem die Bewohner des Ostens steht ist höher als in Asunción, da sie zu einer vollkommenen Quarantäne zurückkehren mussten.

Treffen der Bürgermeister von Ciudad del Este und Foz de Iguazú blieben ergebnislos, da sie keine wirkliche Entscheidungsgewalt haben. Für die Geschäftsleute wird aktuell nur das Lärm machen, also das auf sich aufmerksam machen, als sinnvoll betrachtet um die Regierung zum Handeln zu bewegen.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Neue Ausschreitungen im Osten des Landes erwartet

  1. Solange die armen bei ihren Protesten allenfalls anderen armen schaden passiert nix. Erst wenn es fuer die Familien der Politik Darsteller unangenehm wird bewegt sich was…. Das ist weltweit immer das gleiche, das der Hydra permanent die koepfe abgeschlagen werden muessen oder das Herz durchbohrt, um ihr die Gefaehrlichkeit zu nehmen…..

  2. DerEulenspiegel

    Alles nur Sturm im Wasserglas. Ändern wird sich nichts. Außer daß viel Porzellan zerschlagen wird.