Neue Besen kehren gut

Asunción: Als Präsident von einem Deutschen Sportverein hat man es nie leicht. Wenn man jedoch Traditionen bewahrt und nur einige Korrekturen vornimmt dürfte wenig schief gehen.

Der Deutsche Sportverein in Asunción (DTA) feierte am Samstag 50 Jahre Oktoberfest. Solche Events kopieren mittlerweile viele, denn sie sind ein Garant für sprudelnde Einnahmen.

„Wir haben dieses Jahr nicht viel verändert. Deutsche Musik, deutsches Bier aber Maßkrüge wie auf dem Oktoberfest in München“, sagte Oliver Ortiz, Präsident von dem Klub, der ursprünglich aus Bad Segeberg, Schleswig Holstein, stammt. Er wurde dieses Jahr neu gewählt. Seine Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Oliver Ortiz links im Bild

Der Verein versucht nun mehr Proklamationen über die Internetseite und in sozialen Netzwerke zu verbreiten. In letzter Zeit war der Informationsfluss in den Medien etwas abgeflaut.

Auf den ersten Blick schienen die Eintrittspreise hoch zu sein. Eher das Gegenteil war aber der Fall. 70.000 Guaranies musste im Vorverkauf, 90.000 Gs. an der Abendkasse bezahlt werden. Mit dabei war ein Maßkrug und ein Liter Bier. Jede weitere Füllung schlug dann mit 20.000 Guaranies zu Buche.

„Wir versuchen die Preise moderat zu halten, denn in erster Linie sind wir ein Verein, der für alle offen ist. Die Besucher sollen gut essen und trinken können, ohne dass der Geldbeutel zu sehr strapaziert wird. Zudem wollen wir eine angenehme Atmosphäre unter dem Publikum und keine Massenveranstaltung“, sagte Ortiz.

Mehr als 1.000 Besucher besuchten trotzdem das Oktoberfest. „Es ist schön, mal wieder Leberkäs und Eisbein zu essen. Das gibt es ja nicht jeden Tag. Und eine frische Breze zum Bier passt immer“, sagte Bertram Bauer, ein Gast.

Für Weihnachten ist eine weitere Veranstaltung geplant, die aber erst noch mit den Mitgliedern von dem Verein genauer ausgearbeitet wird. Sie wird ebenfalls für das breite Publikum zugänglich sein.

Wochenblatt / Fotos: Facebook und Wochenblatt

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