Neue Geländewagen für die Bekämpfung der Armut

Asunción: Das Institut für indigene Angelegenheiten ist mit Abstand das unfähigste seit seiner Gründung. Der Haushalt reicht nur um Löhne an Bedienstete zu zahlen und alle zwei Jahre eine neue Fahrzeugflotte anzuschaffen. Den Ureinwohnern hilft man nicht einmal ansatzweise.

Das Instituto Paraguayo del Indígena (Indi) benötigt dringend drei neue Geländewagen und einen Lastkraftwagen mit Holzplanken. Für zwei Allrad-Geländewägen steht ein Referenzpreis von jeweils 334 Millionen Guaranies zur Verfügung, für einen weiteren nur 246 Millionen und für den Lastkraftwagen weitere 186 Millionen Guaranies. Die ersten zwei Geländewagen, die zur soziale Hilfestellungen eingekauft werden, sollen Vollauslastung und Automatikgetriebe haben. Der andere bitte mit Handschaltung. Der Lastkraftwagen sollte eine Holzladefläche haben. Am kommenden Freitag endet die Ausschreibung und dank der hoch angesetzten Preise gewinnt sicherlich wieder einer der drei typischen Arbeiter (Toyotoshi, Automarket oder Automotores S.A.), auf die diese Ausschreibung zugeschnitten wurde.

Ob diese Geländewagen jemals die Hauptstadt oder das Departement Central verlassen werden, darf stark bezweifelt werden, da selbst die Indigenen im Land verstanden haben, dass dieses Institut nur zur Selbstverwaltung eingerichtet wurde. In der Ausschreibung des Indi steht jedoch, dass diese Fahrzeuge zur Bekämpfung der Armut gedacht sind.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Neue Geländewagen für die Bekämpfung der Armut

  1. Sie bekämpfen ja die Armut, zumindest der 2 Chefs, die die Autos privat nutzen, weil selber kein Geld im Beutel. Jetzt ja, ein Isuzu für knapp 340 Mio, muss schon aus Gold sein, mit Bar und Swimmingpool um diesen Preis zu rechtfertigen. Die kaufen die Karren für 40 Mio ein, den Lächerlichen Rest von 300 Mio habens im Sack, also etwas gegen die Armut getan. Die Autos, die vor 2 oder 4 Jahren angeschafft wurden, werden natürlich an den „meistbietenden“ Amigo versteigert, wenn nicht Schrottreif, wieder Armutsbekämpfung.

  2. Wenn der Paragua noch 20 Millionen Ministerien, Haupt-, Ober- und Unterstaatssekretariate für Nichtstun, Amigos mit Nichtstun beschäftigen und aus dem Trog des Steuerzahlers fressen (Bsp. Ministerium 1 fürs Nichtstun .. Ministerium 20 mio fürs Nichtstun), dann würde der Paragau auch diese 20 Millionen Ministerien, Haupt-, Ober- und Unterstaatssekretariate für Nichtstun, Amigos mit Nichtstun beschäftigen und aus dem Trog des Steuerzahlers fressen aus dem Boden stampfen. Wobei, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre, dann wär die Korruption ja noch ein wenig auffälliger. Wobei, noch wobeiiger, auffällige, plumpe, straflose Korruption ist hierzulande nicht einmal ein Kavaliersdelikt, sondern gehört zum Karrieresprung, je gscheiter auf dem Diente de Palu(o) grinsend desto mehr zeigen die Bueneducados, was sie drauf haben.

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