Neue Trinkwasserfilteranlage von San Bernardino arbeitet unzureichend

San Bernardino: Mehr als einen Monat schon ist vergangen, seit dem wieder Trinkwasser aus den Wasserhähnen angekündigt wird. Jedoch bleiben die Waschbecken trocken. Eine Reihe von Missverständnissen sorgen auch weiterhin dafür, dass diese lebensnotwendige Anlage auch weiterhin nicht fehlerfrei filtert. Zuerst wurde in China eine zu kleine Anlage bestellt, danach kam zwar die richtige Größe jedoch keiner der sie aufbauen konnte. Als die Essap Mitarbeiter selber Hand anlegten kam es nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Denn nach allen Filterdurchläufen und einer Ozonisierung bzw. Ionisierung sollen nach wie vor giftige Cianobakterien im Wasser vorhanden sein.

Der Provider des Equipments Aqua Group soll nun an den zwei Ozonisierungsanlagen Änderungen vornehmen, bis die Tests endlich das gewünschte Ergebnis hervorbringen.

Nach wie vor verlässt sich die Trinkwasserversorger darauf gefiltertes Wasser aus dem See in die Häuser zu bringen und ungefilterte oder nicht ausreichend geklärte Abwässer in den See zu leiten. Obwohl schon oft an den Bau eines Brunnens gedacht wurde fehlte es ständig an der dringenden Notwendigkeit, die jetzt in Betracht gezogen werden könnte.

Obwohl das Filterequipment seit dem 8. Januar 2014 installiert ist warten die Einwohner des Ortes sehnsüchtig darauf, sich die Wege zu den Ausgabestellen zu ersparen und einfach Trinkwasser am Waschbecken zu entnehmen.

(Wochenblatt / Abc)

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9 Kommentare zu “Neue Trinkwasserfilteranlage von San Bernardino arbeitet unzureichend

  1. Vor zwei bis drei Jahren wurde behauptet, das Wasser aus den Hähnen käme aus Tiefbrunnen. Vor rund anderthalb Jahren wurde gesagt, „ein Teil“ des sogenannten Trinkwassers käme aus dem See. Natürlich stark gereinigt und ständig überprüft, sodass eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann.
    Hier lese ich gerade zum ersten mal, es gab nie einen Brunnen!

    Damit ist klar, dass die Bevölkerung seit Jahrzehnten systematisch vergiftet wird!

    Eine Sache ist es, das Geld für Schulen, Straßen und Krankenhäuser zu unterschlagen, eine ganz andere Qualität ist das brutale Vergiften von zehntausenden über einen langen Zeitraum.

    ALLE Politiker der anliegenden Städte gehören für eine ganz lange Zeit hinter Gitter!

    Was machen die Anrainer? Zum Beispiel die Restaurants?
    Spülen sie die Teller mit diesem Wasser? Waschen sie Obst und Gemüse in diesem Wasser? Kochen sie die Zutaten in diesem Wasser? Machen sie das Eis für Getränke aus gekauftem Mineralwasser?

    Mir ist hier die extrem hohe Zahl an Nieren- und Leberkranken aufgefallen. Allein im Bekanntenkreis waren das in den letzten 18 Monaten mehr als zehn Personen.

    1. „Der Präsident der Essap, Andrés Rivarola Casaccia kündigte gestern an den besagten Brunnen umgehend zu beginnen.“ Zitat aus dem Artikel „San Bernardino bekommt einen Superbrunnen“ – http://wochenblatt.cc/nachrichten/san-bernardino-bekommt-einen-superbrunnen/13106

      Herr Päßler,
      bitte doch einmal nachrecherchieren, wo denn dieser Superbrunnen tatsächlich begonnen wurde und wann die Fertigstellung erfolgt (ist??). – Sicher ist der „Herr Präsident“ gerne zu genaueren Auskünften bereit.

      Dieser steht dann übrigens auch in einer gehobenen Verantwortung bezüglich einer eventuellen systematischen Vergiftung der Bevölkerung. Hier sollte das Ministerium für Gesundheit einmal genaue epidemiologische Flächenuntersuchungen vornehmen lassen´, wobei eine ausländische neutrale Gruppierung sicher zu besseren Ergebissen gelangen sollte, als eine der „erkauften“ inländischen … – Neben den aufgezeigten Erkrankungserscheinungen gibt es noch weitere auffällig signifikant erhöhte Krankheitsbilder in SanBer.

      Eine eventuelle Straffälligkeit aus diesem Zusammenhang der beklagten Vergiftung durch Trinkwasser der ESSAP sollte gewiss zu einem späteren Zeitpunkt noch speziell thematisiert werden.

  2. Das ist ESSAP.
    Die Hälfte unserer Wasser-Rechnung beruht auf der Lieferung von oft verschmutztem Wasser, die andere Hälfte auf Luft (und das seit Jahren), die laufend unsere Installationen ruiniert.
    Nachdem ich dem hiesigen Chef gezeigt habe, wie die Wasseruhr bei der ständigen Lieferung von Luft dreht wie verrückt, hat er sich wortlos umgedreht und ist gegangen.

    1. Ob Luft oder Wasser ist doch egal. Hauptsache ist, dass der Ausländer bezahlt.
      Aber du kannst dich trösten – mit der Bezahlung von Luft ist das hier überall das gleiche. Manchmal habe ich den Eindruck, die stellen vor und nach Weihnachten aus Absicht das Wasser ab. Die Wasseruhr dreht sich nämlich bei Luft viel schneller als bei Wasser;-(

  3. Um welche Art Filter handelt es sich denn? Mikrofilter, Ultrafilter, Nanofilter, Umkehrosmose, Aktivkohlefilter, etc? Eine genaue Auskunft wäre nicht schlecht. Aber anscheinend ist die Qualität aus China mal wieder nicht einmal ausreichend.

    1. vermutlich ein Metallsieb, damit die bösen Bakterien, die so groß wie Ratten sind, drin hängenbleiben. Was wissen denn 95% der Paraguayer über Giftstoffe? Solange man lustig alles in einen Bach kippen kann oder einleiten kann, ist die Welt doch in Ordnung. Der Rest wird verbrannt, dass es nur so stinkt….

      Das hier ist alles nur Panikmache der Ausländer. – Schließlich war es schon immer so hier, dass Abwässer in fliessendes Gewässer eingeleitet worden ist und anderer Abfall verbrannt wurde – und noch nie hat es jemanden geschadet. Gestorben wurde auch schon immer. – (alles O-Ton von Paraguayern)

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