Dollar-Rutsch geht weiter: Die Gründe für den billigen Wechselkurs

Asunción: Emil Mendoza, Vorstandsvorsitzender des nationalen Verbandes der Wechselstuben in Paraguay (Asociación Nacional de Casas de Cambio), äußerte sich zur aktuellen Entwicklung des US-Dollars und dem anhaltenden Abwärtstrend. Dieser sei sowohl auf den globalen Kontext als auch auf interne Faktoren zurückzuführen.

Mendoza erklärte, dass der Exportsektor – insbesondere im Bereich Soja – in diesem Jahr Rekordzahlen erzielt hat. Dies ermöglichte den Zufluss einer erheblichen Menge an US-Dollar in das Land. Ein weiterer Faktor war die Platzierung von Staatsanleihen im Ausland. Obwohl diese in Guaranies ausgegeben wurden, erfolgt die Abwicklung in Dollar, wodurch zusätzliche Devisen in den Binnenmarkt gelangten.

Diese Situation führt zu einer höheren Verfügbarkeit von Dollars im Umlauf. In Verbindung mit der internationalen Marktlage trägt dies dazu bei, dass der Wechselkurs seinen Abwärtstrend fortsetzt. Unter der Voraussetzung, dass die aktuellen Bedingungen stabil bleiben, schätzt Mendoza, dass das Verhalten des Dollars im Laufe des Jahres 2026 weiterhin diese fallende Tendenz beibehalten könnte.

Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “Dollar-Rutsch geht weiter: Die Gründe für den billigen Wechselkurs

  1. Mister Gaga

    Das wäre ja noch was, wenn die US-Importe um 0,1 % billiger würden. Aber hey, wenn der US$ um 0,1 % teurer wird dann steigen die Endverbraucherpreise um 15 %.
    Nun ist er also billiger geworden. Dann steigen die Endverbraucherpreise natürlich um 15 %. Na, wegen zu hohem oder zu niedrigen Wasserpegel der Flüsse, wegen Uhkraine-Krieg, wegen Viren und sinnvoller Präventivmedzin, wegen Irankrieg, wegen Synapsenzombie-Technologie (AI), wegen der Pubs heilge Türen geschlossen hat, wegen der Trump sich zur Behandlung seiner Egozentrik in einer Klinik behandeln lässt, wegen, wegen, wegen…
    Nun, steigen ja auch die Endverbraucherpreise für inländische Produkte natürlich um 15 %. Na, der US$ ist billiger geworden und all den eingangs erwähnten Gründen.
    Kurz:
    Egal. Alle Endverbraucherpreise steigen. Das war schon immer so und wird wohl noch für ne absehbare Zeit so bleigen.

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    1. step by step

      genau so ist das, rauf gehts blitzartig aber runter gehts nie mehr. so läuft der kapitalismus und die geldverteilung von unten nach oben

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  2. Ist nur ne Frage, warum gehen die Preissteigerungen an den Tankstellen und im Super rapide nach oben?

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