Asunción: Emil Mendoza, Vorstandsvorsitzender des nationalen Verbandes der Wechselstuben in Paraguay (Asociación Nacional de Casas de Cambio), äußerte sich zur aktuellen Entwicklung des US-Dollars und dem anhaltenden Abwärtstrend. Dieser sei sowohl auf den globalen Kontext als auch auf interne Faktoren zurückzuführen.
Mendoza erklärte, dass der Exportsektor – insbesondere im Bereich Soja – in diesem Jahr Rekordzahlen erzielt hat. Dies ermöglichte den Zufluss einer erheblichen Menge an US-Dollar in das Land. Ein weiterer Faktor war die Platzierung von Staatsanleihen im Ausland. Obwohl diese in Guaranies ausgegeben wurden, erfolgt die Abwicklung in Dollar, wodurch zusätzliche Devisen in den Binnenmarkt gelangten.
Diese Situation führt zu einer höheren Verfügbarkeit von Dollars im Umlauf. In Verbindung mit der internationalen Marktlage trägt dies dazu bei, dass der Wechselkurs seinen Abwärtstrend fortsetzt. Unter der Voraussetzung, dass die aktuellen Bedingungen stabil bleiben, schätzt Mendoza, dass das Verhalten des Dollars im Laufe des Jahres 2026 weiterhin diese fallende Tendenz beibehalten könnte.
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