Neue Waldbrände registriert

Bahia Negra: Laut der jüngsten Satellitenüberwachung von der Umweltorganisation WWF Paraguay wurden im Alto Chaco-Gebiet 34 neue Waldbrände gemeldet. Experten warnen davor, dass das Naturdenkmal Cerro Chovoreca in Gefahr ist.

Diesen Mittwoch gab es im Chaco 34 neue Feuerquellen, die vor allem auf Waldbrände in Bolivien zurückzuführen sind und sich nach Paraguay ausbreiteten.

Umweltschützer sind in Alarmbereitschaft, weil die Flammen das Naturdenkmal Chovoreca, eines der Schutzgebiete in Paraguay, gefährden.

Laut Óscar Rodas, Direktor für Klimawandel von der Organisation WWF in Paraguay, sollten Regierung, Zivilgesellschaft und Privatsektor koordiniert zusammenarbeiten, um auf neue Fälle von Bränden aufmerksam zu machen.

21.492 Hektar des Naturdenkmals Chovoreca und weitere 47.333 Hektar am Fluss Negro, im paraguayischen Pantanal, waren von den Bränden schwer betroffen. In diesem Sinne sind etwa 3.500 Pflanzensorten, 656 Vogelarten, 325 Fische, 159 Säugetiere sowie Dutzende Reptilien und Amphibien gefährdet.

Wochenblatt / Paraguay.com / Foto Archiv

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6 Kommentare zu “Neue Waldbrände registriert

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Da es im Chaco kuehl bis kaltes Wetter ist mit fast kompletter Windstille und dazu kommt der Wind noch aus dem Sueden (Suedwind bringt im Chaco fuer gewoehnlich Kaelte und Trockenheit), so sind diese Braende wiederum absichtlich angefacht worden und niemals natuerlicher Ursachen. Im Chaco gibt es sowas nicht dass Busch und Wald auf einmal ploetzlich „von selbst“ anfangen zu brennen da es da keine selbstentfachenden Baeume gibt oder solche Baeume die Feuer zur Fortpflanzung brauchen – in den USA gibt es solche Baumarten die sich nur Fortpflanzen wenn das Feuer den Baum abbrennt. Die Samen muessen vom Feuer aufgebrochen werden so dass die Kerne freiliegen, in den Boden fallen und dort aufgehen. Diese Art von Baeumen gibt es im Chaco nicht auch nicht im Amazonas so viel ich weiss. Daher sind das wieder absichtliche Brandrodungen die da vonstatten gehen.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

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    Also „das Wort zum Sonntag“ fuer @Buen Amigo
    Ich wiederhole mich: die Mennoniten zuenden traditionsgemaess NICHT den Wald an zwecks Brandrodungen. DAS tun die paraguayer – u.a. aus kostengruenden.
    Die Mennoniten roden mit Bulldozer (wie im Chaco oder Ostparaguay) und Axt und sind generell Nutzniesser der Brandrodungen und Abforstungen da sie dann kommen und die Viehbetriebe einrichten (Gras saeen, Zaeune machen, usw) und diese Verwalten – alles fuer teures Geld, das dann Auslaender von anderswo herbringen oder Lokalpolitiker aus der Staatskasse stehlen. Das Geld landet dann durch die Viehzucht wieder als gewaschenes Geld legal bei den Banken und Kooperativen und wird so ins „System“ geschleust.
    Der Kapitalist fragt eben nicht: „von wo hast du das Geld?“ sondern fragt: „Hast du Geld oder nicht“!
    Die Idee ist die oekonomischen Realitaeten „im rechten Licht“ zu sehen.
    The Punisher – Il Russo „La donna è mobile“ https://www.youtube.com/watch?v=dBOBs7tcTSY

  3. Nun, Kuno, jetzt reichts aber. Du vergleichst Relligionsangehörige mit Staatsangehörigen, obwohl der eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Ist, als wenn ich sagen würde: Nein, ich bin kein Katholik, ich bin Deutscher. Den Faden können wir auch noch weiterspinnen: Nein, ich bin kein Mennonit, ich bin bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse.

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