Neuer britischer Botschafter in Paraguay erkennt viele Verbesserungen

Asunción: Jeremy Hobbs, neuer britischer Botschafter, der vier Jahre in Kolumbien, drei in Mexiko und sechs Monaten in Ecuador seinen Dienst versah, ist ein Lateinamerika-Kenner. Nach acht Jahren ohne britische Botschaft ist nun Hobbs der Vertreter des Vereinigten Königreichs in Paraguay.

Hobbs erkennt den jetzigen Moment als besonders günstig an um nach Paraguay zurückzukehren, das Wirtschaftswachstum ist rekordverdächtig was für ausländische Unternehmen im Allgemeinen ein anziehender Punkt ist. „Paraguay ist der bestgehütete Schatz in Lateinamerika und ein bisschen unbekannt im Vereinigten Königreich“, wie Hobbs gerne zugibt.

„Die Präsentation des Präsidenten Cartes und seinem Industrie- und Handelsministers war sehr zufriedenstellend, klar und deutlich: die Türen stehen offen zum investieren und die juristische Sicherheit soll zudem noch verbessert werden, womit man bei Investoren punkten kann. Die britischen Unternehmen, die nach Paraguay kommen, werden auf lange Sicht investieren. Durch die Reaktion der neuen Regierung auf jüngste Anschläge der EPP sehen die britischen Geschäftsleute keine direkte Gefahr, weswegen es nicht zu Beeinträchtigungen kommen wird. Viele Unternehmen arbeiten an Orten, wo es weitaus gefährlicher ist“, sagte Hobbs weiter.

„Eine britische Firma namens Oxitec hat eine Lösung für das jährlich wiederkehrende Dengue Problem. In Brasilien arbeitet die Firma mit viel Erfolg an der Reduzierung der Aedes aegypti Mücke und somit an der Übertragung der Krankheit. Nach Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsministerium haben wir für Mitte September ein Treffen vereinbart, wo Oxitec seine Lösung in Paraguay vorstellen wird“, schloss er ab.

(Wochenblatt / Última Hora)

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3 Kommentare zu “Neuer britischer Botschafter in Paraguay erkennt viele Verbesserungen

  1. Botschafter sind im eigentlichen Sinn Briefträger, da sie Botschaften überbringen. Daher brauchen sie auch keine spezielle Ausbildung, außer einen akademischen Titel für die Visitenkarte. Die Art des Titels ist nicht wichtig. Hauptsächlich irgendein Doktor soll es sein. Es würde dem Image eines Landes schaden, würde auf der Präsentationskarte Metzgergeselle, Maurer, Leichenwäscher oder gar Abspüler stehen. Vielleicht wären diese Personen durchaus für diesen Posten geeignet, aber durch ihre Berufswahl in der hohen Diplomatie nicht repräsentativ. Ein Botschafter sprich Postbote, sollte sich auch gut artikulieren können, wobei der Inhalt des Gesagten völlig unbedeutend ist. Wert wird auch darauf gelegt, dass er imstande ist Luftblasen am laufenden Band zu produzieren. Wie es im Tennis den Tennisarm gibt, ist es beim Berufsbotschafter die Champagnerhand. Also birgt die Arbeit auch Risiken in sich.

  2. Botschafter sollten sich aber gelentlich mal
    für ihre im Land befindlichen Landsleute einsetzen
    wenn wegen irgendwelcher Probleme Bedarf besteht.
    Leider stehen sie oft so weit über den Dingen das
    sie für echte Problemstellungen nicht die Eignung
    und auch die praktische Befähigung haben.
    An den Tag gelegte Arroganz ersetzt dann dieses Manko
    aber vortrefflich.

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