Neues Geschäft in Paraguay: Ein Haus ist 30.000 Dollar wert und bringt 25.000 Pesos im Monat. Wie bringt man das Geld hierher?

Asunción: Das Immobiliengeschäft in Paraguay ist eines der attraktivsten: Steuerliche Stabilität, niedrige Preise und eine hohe Rendite sind die Hauptgründe für eine Investition in dem Nachbarland von Argentinien.

Und während die beliebteste Option der Kauf von Wohnungen in Asunción ist – wo der Quadratmeter 1300 US-Dollar kostet – sind Häuser in weniger zentralen Gegenden ebenfalls eine interessante Investition, die eine gute Rendite bringen kann.

Nach Angaben von Fachleuten des paraguayischen Immobilienmarktes gegenüber El Cronista kann der Kauf eines Hauses je nach Größe und Lage zwischen 15.000 und 30.000 US-Dollar kosten, während die Durchschnittsmiete für diese Immobilien normalerweise zwischen 1.000.000 und 1.200.000 Guaraníes (entspricht 25.000 Pesos oder 150 Dollar) liegt.

Vor diesem Hintergrund kann eine Investition von 100.000 US-Dollar durch den Kauf von fünf Immobilien in den weniger zentralen Gebieten des Nachbarlandes eine monatliche Rendite von 100.000 Pesos erzielen.

Die steuerliche und monetäre Stabilität des Landes macht es zu einer sehr guten Option für diejenigen, die eine Rendite auf ihre Ersparnisse erzielen wollen.

Was die Art und Weise betrifft, wie man das Geld aus den Vermietungen in Paraguay einzieht, so muss man es zunächst in Pesos umrechnen – oder direkt in argentinischer Währung einziehen.

In diesem Sinne ist es möglich, Geld von Paraguay nach Argentinien per internationaler Banküberweisung zu senden, deren Provisionen je nach Höhe des zu überweisenden Betrags variieren.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Geld von einem Konto der Banco Nación Argentina, das in der paraguayischen Niederlassung registriert ist, auf ein Konto im Lande zu überweisen. Es ist wichtig zu beachten, dass für diese Art der Überweisung von der BNA Paraguay ein Giro- oder Sparkonto bei der paraguayischen Niederlassung erforderlich ist. Wechselgebühren fallen dafür jedoch nicht an.

Wochenblatt / El Cronista

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10 Kommentare zu “Neues Geschäft in Paraguay: Ein Haus ist 30.000 Dollar wert und bringt 25.000 Pesos im Monat. Wie bringt man das Geld hierher?

  1. Das Halawa System bietet sich hervorragend als Alternative an. Man vereinbart ganz ungeniert einen Code mit dem Empfänger und händigt das Geld dann einem Halawa Agenten vor Ort, wie mir übrigends, ein. Dieser verschwidet dann mit dem Zaster, wiederum auch ganz ungeniert. Spaß beiseite.
    Der Empfänger nähert sich dann dem Halawa Agenten in Argentinien und bekommt das Geld auf die Hand gedrückt. Der argantinische Halawa Agent hält dann seine Leute fürs Grobe bereit die den Geldempfänger dann an der nächsten Strassenecke auflauern und das Geld abnehmen. Wiederum, Spaß beiseite.
    Das wäre das ganz billigste und einfachste.

  2. Der Punkt der vergessen wurde ist zu erwähnen, daß es einfach ist eine tolle Miete zu vereinbaren, aber schwierig diese einzutreiben.
    Im Ergebniss zahlt der Vermieter Strom und Wasser fuer seine saeumigen Mieter nachdem die irgendwann weiter gezogen sind….
    Danach saniert der Vermieter das Objekt, vermietet neu, freut sich über die neue Kaution und die ersten 1 bis 3 Mieten, bis dann über Monate oder Jahre wieder nichts kommt, ausser leeren Versprechen……

  3. Was soll das denn für ein Haus sein, für 15000 bis 30000 US-Dollar, eine 30m² Paraguayerhütte? und die soll dann für 1 – 1,2 Mio PYG vermietet werden, gann toll. Den Preis kann ich im Großraum Asu nehmen – nur bekomme ich da kein Haus für 30000 Dollar. So ein Haus bekomme ich in der Provinz – da zahlt aber keiner 1,2 Mio Miete. Völliger Unsinn das ganze. Dann kann ich auch in Eukalyptuswälder investieren, davon träumen, dass es immer schön regnet, nie Unwetter gibt und ich irgendwann in 20 Jahren viel Holz verkaufen kann.
    Und wie Heinz schrieb – was nützt ein festgesetzter Mietpreis, wenn ich den jeden Monat eintreiben muss und der Mietnomade dann auf einmal weg ist, alle Leitungen aus den Wänden gezerrt, alles abgebaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Sowas habe ich selbst mal gesehen. Da waren es aber die Nachbarn, die ein Mietshaus leergeräumt hatten, einen Tag nachdem der Mieter ausgezogen war.

  4. Mal angenommen man hätte die besten Mieter und bekämedas Geld regelmäßig. Und angenommen die Preise wären die Realität, dann macht das bei 150$ Mieteinnahme und 30.000$ Baukosten eine Bruttoeinnahme von 6%.
    So viel ist das nicht und das ist Brutto. Davon abgezogen werden alle Unkosten wie Steuern, Raparaturen, Renovierungen, die normale Abschreibung durch Alterung der Gebäudesubstanz usw. usf.!
    Dazu kommt, dass man selber noch einen erhöhten Verwaltungsaufwand hat, also Arbeit reinstecken muss. Beschwerden von den Mietern hat, weil z.B. ein Nachbar immer laut Musik hört.
    Alles in allem, so lukrativ scheint mir das nicht.
    Und was jetzt Argentinien damit zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht. Es sei denn dieser Artikel entstammt einer Übersetzung aus einer Werbebroschüre für Investitionen aus Argentinien.
    Wirklich rentabel sind Immobilien immer dann, wenn man sie selber benutzt. Wenn man also praktisch sein eigener Mieter ist und daher auch seine Wohnung gut behandelt. Oder man seine Gewerbeimmobilie selber nutzt.
    bedingt lohnt es sich, wenn man selber handwerklich begabt ist, alte Immobilien selber renoviert und in Stand hält und somit teure Handwerkerkosten spart. Wenn man sich aber seine eigene Arbeitsleistung bezahlen wollte, sieht auch das nicht mehr so rentabel aus.
    Ein guter Indikator sind meiner Meinung nach Immobilienfonds, die in der vergangenen Dekade eher so vor sich hin dümpelten, viele sogar pleite gingen und auch mancher Betrug die Anleger um ihr Geld brachte. Dazu kam dann noch die Immobilienblase und der Crash von 2008, an dem wir immenroch knabbern.
    Man sagt immer, Immobilien sind Betongold. Da auch der Goldpreis zwar immer mal bergauf und bergab geht, aber im Groben auf der Stelle tritt, mag das stimmen. Meiner Meinung nach können sowohl nicht selbst genutztes Betongold, als auch richtiges Gold, nicht mit Aktien mithalten und eignen sich daher nur zu einem kleinen Prozentsatz im Portfolio, als Diversifikation und Backup.
    Ich selbst habe als Beispiel nur eine Immobilie, die ich nicht selber nutze. Eine Gewerbeimmobilie, die ich aber früher, als ich noch in D lebte, im Gebrauch hatte. Seit der Coronahysterie ist diese Gewerbeimmobilie leerstehend und ein großes Verlustgeschäft für mich, weil es ein Gastgewerbe ist und der Pächter dank Coronahysterie pleite gegangen ist. So viel zu Betongold, das all zu häufig Katzengold ist.
    Wie gesagt, dieser Artikel scheint einer argentinischen Werbebroschüre entnommen zu sein.

  5. Übrigens wackelt gerade der chinesische Immobiliengigant Evergrande. Wenn der kippt, haben wir die nächste Immobilienkrise, seit der Lehman-Brothers-Katastrophe von 2008, die sich wie eine Lawine weltweit durch die dann faulen Immobilienkredite ausbreiten wird.

  6. Ich kenn eine Person der bis jetzt ein Mieter durchgebrannt ist ohne zu zahlen. Kaution verlangt dieser Vermieter nicht. Diese Person haelt noch immer aus Barmherzigkeit den Mietdeckel der Coronazeit von 40% der Miete vor Corona ein.
    Niemand recht bei Trost bezahlt den Mietern Strom und Wasser sondern das ist immer zuzueglich (z.Z.).
    Wasser, Strom ist nie in der Miete eingefuegt sondern muss vom Mieter gestemmt werden. Auch das Haus anstreichen muessen die Mieter selber machen und auch das Haus renovieren wenns mal fehlt. Der besagte Vermieter wenigstens tat nie was am Haus sondern die Mieter mussten es tun. Mietnomaden sind immer ein Problem aber es gibt immer Mieter im Zentralen Chaco.
    Als Vermieter musst nur nie was investieren sondern den Pruegel nur auf die Mieter abwaelzen und gut is. Es finden sich immer Mieter. Die Anspruchsvollen gibt man als Vermieter einen Fusstritt in den Hintern.
    Meist ist es so dass der Vormieter einen Mieter suchen muss wenn er verlaesst und meist sitzt auch schon am Tag darauf ein anderer Mieter im Haus. Klar, zum Reichwerden ist sowas nicht sondern eher eine Art von Sozialdienst an Wohnungslosen. Wenn in Deutschland das Mindestgehalt bei 2400 Euro laege so betruege die Miete des obengenannten Vermieters umgerechnet rund 23% des Mindestmonatslohnes umgerechnet auf das lokale Mindestgehalt. Sie zahlten also bei diesem Vermieter waere er in Deutschland rund 552 Euro Miete pro Monat in einem Ballungszentrum des Chaco. In Berlin ist die Durchschnittsmiete rund 1340 Euro. Das ist aber der gedeckelte Mietpreis von 40% durch Coronadeckelung.

  7. Was etwas Mehrgewinn bringen kann ist meiner Meinung nach ein Mehrfamilienhaus. 3 oder 4-stöckig mit 9 oder 12 Wohnungen. Spart man sich ein paar Wände und Land. Wenn schön gebaut kann man durchaus Miete verlangen. Natürlich nur das nötigste einbauen, was abgeschraubt werden kann. Da müsstens dann schon selbst einschrauben. Ein bis zwei Glühbirnen und fertig. Duschkopf und Vorhangstangen müssen selber anschrauben und können das dann wieder abschrauben. Auch hierzulande kann man beim Notar einen Mietvertrag mache. Unbedingt zu empfehlen, etwas dass bauliche Maßnahmen, Amburger, Biersauf und Müllabfackel auf dem Balkon untersagt sind. Auch die Mietkaution, sonst haut er eh ab ohne die letzten Mieten zu bezahlen. Das wird aber die wenigsten beeindrucken so ein Mietvertrag bei diesen laschen Behörden, wohnens dann halt untergetaucht bei Hermana, Tia, oder Abuela. Muss man noch Geld für Renovation einberechnen. Aber so ein Bau hat auch hierzulande seine Kosten, mehrstöckig muss man natürlich schon mit viel Eisen und Beton bauen und die Handwerker verlangen dann auch mehr ab dem 1. Stock, müssens ja alles raufi tragen. Da ist natürlich ein großes Risiko dabei, wenn dann mit der Bewilligung – die man haben muss für mehrstöckige Gebäude – etwas nicht stimmt. Sieht man viel angefangene Häuser, die mehrstöckig gedacht waren, vor sich her rotten. Anderseits gibt es in Stadtnähe schon ein paar schöne Appartements, die dem Besitzer sicherlich Geld bringen. Und auch puncto Sicherheit wohnen ein paar gerne dort. Ok, für mich wäre es nichts in einem Mehrfamilienhaus mit den Einheimischen, zu groß die Lärmbelastung und das sonntägliche Grillkrematorium. Die sind hier einfach noch auf einem ganz anderen Level was gutnachbarschaftliche Rücksichtnahme betrifft. Vor allem als Europäer. Aber die Südamerikaner werden das schon aushalten miteinander zu leben. Wenn ich mal wieder 800 bis 1000 Millionen Guaranies übrig haben sollte wäre das schon einen Option so ein Mehrfamilienhaus zu bauen oder eines zu kaufen und zu renovieren. Denn wenn alle Wohnungen besetzt wären käme da schon was Angenehmes an Mietzins rein.

    1. Ansonsten gibt es schon genügend Liegenschaften zu kaufen, wenn einer den Akzent hört und die $-Augen bekommt, verkauft jeder 2. hier sein Haus zu viel zu überhöhten Preisen, wenn man die schlechte Bauqualität anschaut. Noch schlimmer beim Landmann. Obwohl man da gar deutsche Qualität zu paraguayschen Preisen erhalten soll hab i ghört. 15.000 bis 30.000 USD für eine Liegenschaft ist viel zu viel für die meisten Objekte. Ab 30.000 USD bekommst auch in Uruguay etwas anständig gebautes. Hier im Paragauy sicher für weniger zu haben, muss man sich aber nicht wundern, wenn unter dem Verputz der Mörtel nicht mit gewaschenem Sand gemacht wurde, sondern mit drei Eimern roter Erde und drei Esslöffel Zement.

  8. Ich mache es mal kurz, denn der Artikel verdient keine Aufmerksamkeit, nein, wirklich nicht.
    Wer rechnen kann, der wird bemerken, das hier keine Rendite kommt, die erwähnenswert sein würde.
    Die Kosten für das Haus, die Inflationsrate, die man auch einrechnen muß, wenn man von Guaranie ausgeht, das alles darf man nicht unberücksichtigt lassen.
    Wenn man natürlich ” Schwarzgeld ” in Immobilien steckt, dann sieht das etwas anders aus…..

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