Noch nichts geleistet, aber anderen das Leben unmöglich machen

Itauguá: Am heutigen Samstag wurde eine Bande junger Männer verhaftet, die für eine Reihe von Hauseinbrüchen samt Diebstahl verantwortlich waren. Langeweile, keine Lust zu arbeiten und Gruppenzwang sind anscheinend die Motoren solcher Taten.

Bei einer Razzia in Itauguá konnte die Nationalpolizei sechs junge Männer festnehmen, die an zwei fast gleichzeitigen Einbrüchen in Häuser beteiligt gewesen sein sollen. Auffällig hierbei ist, dass sehr viele Plüschtiere entwendet wurden. Die Besitzer waren jedes Mal außer Haus, als es zu den Einbrüchen kam.

Sechs Plüschbären und -Hunde lagen am Donnerstagabend auf dem Boden des 6. Polizeireviers in Itauguá, Departement Central, nachdem sie aus dem Besitz von sechs mutmaßlichen Kriminellen geborgen worden waren, die von der Nationalpolizei auf einem unbebauten Grundstück festgenommen worden waren.

Die Festgenommenen hatten vermutlich fast gleichzeitig zwei Einbrüche in Häuser begangen und dabei alles mitgenommen, was ihnen in die Quere kam. Sie brachen Löcher in das Dach und nahmen unter anderem einen Fernseher, Lautsprecher, Bügeleisen und Wandmöbel mit.

Hauptkommissar César González, Leiter des Polizeipräsidiums, erklärte gegenüber Telefuturo, dass mehrere Gegenstände der Opfer in Laken eingewickelt bei den Festgenommenen gefunden wurden. Es sind aber auch Gegenstände bekannt, die nicht mehr aufgefunden wurden, weil sie sofort verkauft worden waren.

Der Polizeichef erklärte, dass es sich vermutlich um Drogenabhängige aus der Gegend handelte, obwohl keine Drogen bei ihnen gefunden wurden. Dies lässt auch auf andere Motive, wie oben angegeben, schließen.

Die Täter sollen die Abwesenheit der Eigentümer ausgenutzt haben, um in die Häuser einzudringen. Die Gruppe ist auch für mehrere andere Einbrüche verantwortlich. Die Festgenommenen wurden nach dem polizeilichen Verfahren an die Behörden übergeben. Mit etwas Glück kommen sie in Hausarrest und können kommende Woche wieder neue Einbrüche planen und umsetzen.

Wochenblatt / Última Hora

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6 Kommentare zu “Noch nichts geleistet, aber anderen das Leben unmöglich machen

  1. Lukas 24,34 Der HERR ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

    Das Lesen der Kommentare vom Baron von Nachtigal scheint sich ja für’s Wochenblatt bezahlt zu machen.
    Sie kommen genau zu der Schlußfolgerung wie der Herrgott persönlich als er die Regelungen für die Strafe für Diebstahl von Mose niederschreiben ließ.
    Die Bibel sieht für den Diebstahl nicht das Abhacken von Gliedmaßen vor. Warum wohl? Nun weil der Dieb stiehlt weil er zu faul ist zu arbeiten. Daher läßt die Bibel den Dieb das Gestohlene 2 mal ersetzen. Stiehlt jemand ein Auto so muß er 2 Autos dem Bestohlenen geben bzw der Dieb wurde dem Bestohlenen so lange als Sklave übergeben bis er die 2 Autos abgerackert hatte. Das zog sich natürlich über Jahre.
    2. Mose 22 ff.
    “[Der Dieb] soll Ersatz leisten; hat er aber nichts, so verkaufe man ihn um den Wert des Gestohlenen.”
    Der Dieb wurde als Sklave verkauft um den Wert des Gestohlenen. Der Dieb konnte sich als Sklave freikaufen so schnell er das Geld zusammen hatte.
    Das lief dann so daß der Bestohlene selbst den diebischen Habenichts packte und auf den Sklavenmarkt bracht wo er dann um den Wert von dem Auto verkauft wurde. Also um rund 200 Millionen Guaranies. Der Sklavenhalter, jetzt ein Dritter denn der Bestohlene hat ja nun schon die 200 Millionen vom Sklavenkauf erhalten und wurde entschädigt, läßt den Sklaven (der Dieb) ja nur frei wenn er wenigstens 200 Millionen Guaranies erarbeitet hat oder eben mehr. Da aber im 7. Jahr das Jahr der Freilassung war, so kam der Dieb automatisch im 7. Jahr frei. Also, der Dieb war dann schon mal für 7 Jahre Sklavenarbeit weg vom Fenster und rackerte sich den Rücken ab. Hatte er aber die 200 Millionen schon vorher selber irgendwie in der Tasche, dann konnte er dem Herrn anbieten diese ihm zu geben und früher freigelassen zu werden (also z.B. im 3. Jahr anstatt im 7.). Man versuche mal dieses System und sie werden Wunder erleben. Plötzlich hört die Dieberei auf weil jedermann sich scheut das abrackern zu müssen unter Peitschenhieben.
    “3 Wird das Gestohlene noch lebend bei ihm vorgefunden, es sei ein Rind, ein Esel oder ein Schaf, so soll er es doppelt wiedererstatten.”
    Ah es ist so. Findet man das Diebesgut noch beim Dieb so muß er es immer doppelt ersetzen. Stiehlt jemand also 2 Smartphones so muß er dem Bestohlenen nun 2 dieser Smartphones geben. So mancher Paraguayer würde dazu nicht imstande sein und in die befristete Sklaverei wandern. In jedem Fall muß der Dieb nun doppelt arbeiten weil doppelt ersetzen. So lohnt es sich ihm lieber zu arbeiten als zu stehlen.
    Kommt der Dieb beim Diebeszug um so liegt keine Blutschuld beim Täter der ihn Totschlägt denn das gilt dann schon als “Berufsrisiko” laut der Bibel.
    “1 Wird ein Dieb beim Einbruch ertappt und geschlagen, so daß er stirbt, so hat man keine Blutschuld; 2 ist aber die Sonne über ihm aufgegangen, so hat man Blutschuld. [Der Dieb] soll Ersatz leisten; hat er aber nichts, so verkaufe man ihn um den Wert des Gestohlenen.”
    Schon nur der Einbruch und Diebstahl der vom Eigentmer vor Ort gestoppt wird (Dieb wird ertappt und festgehalten), so muß der Dieb das Gestohlene, das er ja noch in den Händen hält, einfach ersetzen. Also versuchte er ein Handy zu stehlen und wurde erwischt und vor Ort angebunden bis die Polizei kommt, so muß er für den Versuch schon dem Eigentümer das Handy zurückgeben plus ein neues der gleichen Art. Auch der Diebstahl der gescheitert ist wird so bestraft. Gibt er das Ersatzhandy so kann er frei gehen. Hat er nicht das Ersatzhandy so wird er prompt als befristeter Sklave für den Wert des Handy’s verkauft.
    “8 Bei jedem Fall von Veruntreuung, sei es ein Rind, ein Esel, ein Schaf, ein Kleid, oder was sonst abhanden gekommen sein mag, wovon einer behauptet: Der hat es! – so soll beider Aussage vor Gott gelangen; wen Gott schuldig spricht, der soll es seinem Nächsten doppelt ersetzen.”
    In jedem Fall muß das Gestohlene doppelt ersetzt werden vom Dieb oder von demjenigen der durch die Urim et Thummim, die Steine “Licht und Recht”, als Dieb befunden wurde (Gott ließ die Steine des Hohepriesters aufleuchten bei der Person die der Dieb war oder bei “Ja” auf die Frage ob dieser oder jener es war).
    Man trat “vor Gott” bedeutet der Dieb wurde in den Tempel gezerrt vor dem Hohepriester der da mit den 2 Steinen “Licht” und “Recht” hießen die, befand ob er der Dieb war oder nicht.
    How did the Urim & Thumim work? – https://www.youtube.com/watch?v=lk9_TMimHaM
    2. Mose 28
    “29 Und Aaron soll die Namen der Söhne Israels an dem Brustschild des Rechtsspruchs auf seinem Herzen tragen, wenn er in das Heiligtum hineingeht, zum beständigen Gedenken vor dem Herrn. 30 Und du sollst in das Brustschild des Rechtsspruchs die Urim und Thummim [w. Lichter und Vollkommenheiten; das waren Lose, durch die der Wille Gottes erfragt wurde] legen, damit sie auf dem Herzen Aarons sind, wenn er hineingeht vor den Herrn; und so soll Aaron den Rechtsspruch der Kinder Israels beständig auf seinem Herzen tragen vor dem Herrn.”
    Hätten wir heute noch die Urim und Thummim so gäbe es kein richterliches Fehlurteil jemals mehr.
    Sie sehen also Gott selbst bestätigt da was das Wochenblatt und der Baron von Nachtigal erkannten und zwar daß der Dieb stiehlt weil er zu faul ist um zu arbeiten. Denn die Bibel läßt dem Dieb in allen Fällen die Sache 2mal zurückerstatten oder er wandert in die befristete Sklaverei für maximal 6 Jahre. In jedem Fall ist die Strafe die daß er das Gestohlene nicht beibehalten kann und sich dann auch noch obendrauf über 6 Jahre lang unter Peitschenhieben den Wanst ab und das Kreuz krumrackern muß. Das ist nicht ökonomisch also erlischt bald jeglicher Diebstahl in der Gesellschaft. Denn der Dieb muß ja doppelt arbeiten für den Diebstahl und obendrauf kann er die Sache nicht behalten und dann ist er noch der Willkür seines Herrn ausgesetzt.
    2. Mose 21 ff.
    Das Recht des hebräischen Sklaven
    “2 Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre lang dienen, und im siebten soll er unentgeltlich freigelassen werden. 3 Ist er allein gekommen, so soll er auch allein entlassen werden; ist er aber verheiratet gekommen, so soll seine Frau mit ihm gehen. 4 Hat ihm aber sein Herr eine Frau gegeben, und diese hat ihm Söhne oder Töchter geboren, so soll die Frau samt ihren Kindern seinem Herrn gehören; er aber soll allein entlassen werden.”
    In jedem Fall wird der Dieb dann im 7. Jahr freigelassen und gilt als unbescholtener Israelit der es sich nun sicher zweimal überlegen wird ob er einen Bruch macht oder nicht. Denn das kann schon mal wieder 6 Jahre Schwerstarbeit bedeuten.
    Sie sehen also daß diese Regelung nur von Gott kommen kann denn es gibt keine zutreffendere noch weisere. Ganz klar erkennt hier Gott die Ursachen des Diebstahls und belohnt dem Dieb nicht noch mit ‘nem Gratisaufenthalt im Knast sondern der Kerl muß jetzt erst recht anfangen Arbeiten zu lernen.
    Daher bin ich kein Begeisterter von Gefängnissen sondern natürlich machen diese die Diebe nur noch zu Experten.
    Wladimir Putin hat es begriffen indem man die Diebe nach Sibirien schickte und dort im Gulag arbeiten ließ.
    Viele der nach Sibirien Verbannten nahm sich bei der Nachricht der Verbannung lieber gleich das Leben. Der Zar ließ sie nämlich nicht mit dem Bus bequem nach Sibirien kutschieren sondern man wanderte natürlich höchstselbst zu Fuß dahin. Nur 30% der Verbannten kam im Durchschnitt auch in Sibirien lebend an – 70% blieben tot am Wegesrande liegen.
    Der Gulag und das KZ sind der Bibel näher als die heutigen demokratischen Gefängnisse.

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    1. Also, wenn ich mir nun vorstelle, ich müsste so einen Kriminellen, der mich vorher bestohlen hat, nun auch noch bei mir arbeiten lassen, ihn beaufsichtigen und anlernen, das ist ja fast noch schlimmer als der Diebstahl.
      Es ist leider so, dass wenn Du einen Faulen in deine Belegschaft bekommst, dass die Fleißigen nicht auf ihn einen guten Einfluss haben, sondern er einen schlechten Einfluss auf die Fleißigen.
      Faule Kartoffeln muss man so schnell wie möglich aussortieren, sonst machen sie den ganzen Sack faul.
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      Früher war das so, dass Vieh und Pferdediebe einfach aufgehängt wurden. Das Pferd ist die damalige Entsprechung für ein heutiges Auto oder Traktor.
      Also, Vieh und Autodiebe einfach am nächsten Baum aufknüfen und da einen Monat als Abschreckung hängen lassen. Am besten noch dort aufknüpfen, wo er aufgewachsen ist.
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      Anders sähe es aus, wenn jemand Nahrung für seinen Eigenbedarf oder den seiner Familie klaut, weil er Hunger hat.
      Da sollte man Milde walten lassen und den kann man versuchen durch Erziehung und verschaffen von Arbeit auf den rechten Weg zu bringen.
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      Diebe die aber ohne direkte Not wie Hunger zur reinen Bereicherung stehlen, denen sollte man beim ersten Mal einen Finger abschlagen und im Wiederholungsfall gehört die Hand abgeschlagen. Räubern, die jemanden mit Gewalt gedroht haben oder Waffen trugen, dazu noch einen Fuß. Wer sein Opfer verletzt hat, bekommt dazu noch jede Woche Prügel, bis er mindestens 4 mal so viele Schmerzen erlitten hat, wie sein Opfer.
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      Nachgewiesene Vergewaltiger werden kastriert. Je nachdem wie schwer und schmerzhaft die Vergewaltigung ablief, auch ohne Betäubung.
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      Das fänd ich gerecht. Ich halte jedenfalls nicht viel davpon Leute über Jahre hinweg einzusperren. Das kostet den Steuerzahler nur unnötig Geld. Körperstrafen sind da viel effektiver und kostengünstiger.
      Singapur und auch manche Staaten Arabiens halten das so. Da gibt es noch Stockschläge, anstatt lange teure Haftstrafen. Und siehe da, sie haben eine erstaunlich geringe Kriminalitätsrate.
      Und solche Strafen sollten schnell vollstreckt werden. Es darf nicht sein, dass es jahrelange Gerichtsverfahren gibt.

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  2. Einsperren, aber nicht in einem Gefängnis, sondern in einer Einrichtung, in der man lernt zu arbeiten, wo man früh aufsteht, zeitig ins Bett geht und in der Zwischenzeit richtig viel arbeitet um sich sein Essen zu verdienen. Das würde helfen, da bin ich mir mal ganz sicher. Man wird dies irgend wann auch erkennen, denn was hier und anderswo mit solchen ” Kriminellen ” gemacht wird führt zu nichts ……

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  3. Die letzten zwei Sätze des Artikels könnten auch in der Kommentarfunktion stehen und war auch das Erste was ich dachte, als ich den Abschnitt mit den Plüschtieren las. Es ist ein Trauerspiel, diese Verbrecher die nur “ein bisschen” was klauen, kommen ganz schnell wieder raus.
    Schaut mal auf El Salvador, dort haben sie ein Riesengefängnis für 40.000 Häftlinge gebaut:
    https://www.spiegel.de/ausland/el-salvador-erste-haeftlinge-in-neues-mega-gefaengnis-verlegt-a-96da02cd-6cc6-42eb-82de-a76bf0215f96
    Bin gespannt, wie es mit Präsident Bukele, der in der westlichen Welt “umstritten” ist, aber bei den Salvadorenos wohl recht beliebt ist, weitergeht. Die USA hat sicher schon ein scharfes Auge auf ihn geworfen.
    Zitat Wikipedia: “Anfang 2021 gewann er eine Zweidrittelmehrheit im Kongress und entließ die Richter des Obersten Gerichts, obwohl dies nicht legal war. Im November 2021, zur Hälfte seiner Amtszeit, attestierte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International El Salvador unter Bukele einen großen Rückschritt in Sachen Menschenrechte. Meinungsfreiheit und Frauenrechte würden in vielen Fällen ignoriert. Unabhängige Journalisten, Anwälte und Menschenrechtsaktivisten würden unterdrückt und kriminalisiert, und auch der Austausch von Richtern wurde kritisiert.”
    Wenn so ein Mann in Paraguay die Führung hätte, wäre das großartig,

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