Null Abholzung: 3 bis 10 Jahre Gefängnis für illegale Waldrodungen

Asunción: Die Präsidentin des Nationalen Forstinstituts (Infona), Cristina Goralewski, sprach über den Geltungsbereich des Gesetzes 5.266 / 18, das das Verbot von Aktivitäten zur Umgestaltung von Waldflächen in der Region Oriental um zwei Jahre verlängert.

Das unter dem Namen Null Abholzung bekannte Gesetz wurde 2004 verabschiedet und sukzessive erweitert, um die verbleibenden Wälder in der Region Oriental zu schützen. „In der Region Oriental ist die Änderung der Landnutzung verboten, was eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder erlaubt. Wenn zum Beispiel ein wahlloses Fällen von Bäumen verifiziert wird, hängt das von der Menge ab, aber die Strafe beträgt im Regelfall 3 bis 10 Jahre Gefängnis“, sagte Goralewski.

Sie weist darauf hin, dass es trotz der Gültigkeit dieses Gesetzes Fälle der illegalen Abholzung von Waldgebieten gebe, weshalb die Infona ihre Arbeiten mit dem Umweltministerium und der Generalstaatsanwaltschaft koordiniere, um die Anzeigen weiterzuverfolgen. „Wir haben zum Beispiel bei einem Grundstück in der Kolonie Procopio, im Bereich von Mbaracayú, Alto Paraná, eingegriffen. Hier kam es zu illegalen Waldrodungen“, erklärte Goralewski.

Sie berichtete weiter, dass die Infona über einen Bereich zur Korruptionsbekämpfung auf der Website verfüge, sodass diejenigen, die gegen das Gesetz verstoßen, anonym gemeldet werden können. „Oftmals werden Beschwerden über Netzwerke eingereicht und nicht in unserem System registriert. Wenn sie auf unserer Website veröffentlicht werden, gibt es eine Registrierung über den Fall. Man kann solche Anzeigen anonym vornehmen, jeder kann die Institution auch telefonisch erreichen, oder die Beschwerde muss über das Internet erfolgen“, sagte Goralewski.

Es ist geplant, dass die Infona eine Vereinbarung unterzeichnen wird, um die Bereiche, in denen Landänderungen vorgenommen werden, geografisch zu lokalisieren und so eine transparentere Überwachung zu erhalten. Diese Satellitenüberwachungsplattform ermöglicht es dem Forstinstitut, alle acht Tage auf Warnungen über Rodungen zu reagieren. Zugleich kann so auf eine bessere Nutzung der Ressourcen zurückgegriffen werden, wenn eine zügige Reaktion auf nachgewiesen Fälle von Bodenveränderungen erfolgen muss.

Wochenblatt / Nanduti.com

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