Obduktion gab Gewissheit

Concepción: Vor fast drei Monaten verstarb die 4-jährige Diana Gisselle Vera an Herzversagen. Wegen falschen Annahmen wurde keine Obduktion angeordnet und der Leichnam begraben. In Folge der Medikamentenverbote aus dem Haus Indufar wurde im Umfeld des Kindes vorsorglich ermittelt und die Eltern gaben zu Protokoll eines der besagten Medikamente verabreicht zu haben.

Eine Obduktion bestätigte den Verdacht, dass das Mädchen an Levomethorphan-Vergiftung starb, was ein direkter Hinweis auf die Einnahme von Dextromethorphan ist. Diese Droge ließ sie fest schlafen bevor sie starb und bringt nun den Pharmakonzern Indufar in Bedrängnis, dessen Produkt Mento Vick für das Ableben verantwortlich gemacht wird.

Einen Tag vor ihrem Tod bekam sie besagten Medikament. Danach konnte sie nicht schlafen und bekam Zyanose. Ihre Eltern brachten sie ins Gesundheitszentrum von Belén. Von da aus ging es über die ortsansässige Kinderklinik und das IPS nach Asunción. Auf der Fahrt dahin verließen sie jedoch die Kräfte und sie erlag den Vergiftungserscheinungen mit einem Herzstillstand.

Nun liegt an an der Staatsanwaltschaft den Fall weiterzuverfolgen.

(Wochenblatt / Última Hora)

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