Österreicherin fährt in den Urlaub und verliert ihren Grundbesitz in Paraguay

Asunción: Wer kennt das nicht. Man fährt in den Urlaub, kehrt zurück und sein Grundstück ist verkauft. Andere Eigentümer wollen schon auf dem Areal bauen und die Justiz schaut tatenlos zu. In Paraguay ist alles möglich.

Eine Österreicherin hatte zwei Grundstücke im Bereich des Stadtviertels von Recoleta unter sich. So weit so gut. Sie fuhr in den Urlaub in ihr Heimatland um sich zu erholen und private Dinge zu erledigen. In der Zwischenzeit begannen skrupellose Menschen auf den Arealen Bautätigkeiten auszuüben ohne ihre Unterschrift aber mit Genehmigung eines Notars. Sie waren einfach überschrieben worden.

Sehen Sie hier weitere Einzelheiten in einem Video von dem Fernsehsender SNT.

Ob dies nun ein Einzelfall ist sei dahingestellt, auf jedem Fall sollte man auf der Hut sein wenn ein Urlaub angetreten wird.

Wochenblatt / SNT

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36 Kommentare zu “Österreicherin fährt in den Urlaub und verliert ihren Grundbesitz in Paraguay

  1. Das ist tatsächlich kein Einzelfall. Ähnlich gelagerte Fälle sind mir einige bekannt. Traurige Realität in Paraguay. Wie kann man das nur verstehen, Ihr super PARAGUAY-VERSTEHER?

  2. Immer mehr ausufernde Raffgier treibt sogenannte Gesetzestreue Elemente an.
    Ja um oben dh.ganz oben mitzuspielen ist jedes Mittel recht,-Geldgier noch und noch kennt
    hier keine aber auch gar keine Grenzen.
    Bitter müssen gar viele ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit hier aufgeben,-und noch viele werden folgen.
    Traurige Tatsachen.

  3. Das haben wir auch nicht oft – 2 Nachrichten an einem Tag, wo DACHler aufs Gröbste betrogen oder falsch beschuldigt worden sind – wenn auch im unterschiedlichen Maße, der Deutsche wurde des Mordes fälschlicherweise beschuldigt, die Österreicherin wurden 2 Grundstücke einfach weg genommen.
    Hier ein Artikel von 2014:
    http://www.abc.com.py/edicion-impresa/judiciales-y-policiales/austriaca-sigue-aguardando-justicia-1239231.html
    Und hier vor ein paar Tagen, der das im Video gezeigte nochmal darstellt:
    http://www.ultimahora.com/austriaca-denuncia-la-corte-tres-jueces-sentencia-n1098474.html

    Wenn man den Namen der Escribana googelt, findet man auch die Adresse ihres Büros (falls es aktuell ist). Da sie die drei Richter wohl bestochen hat (oder sie einem einflussreichen Politiker nahesteht), muss die Österreicherin alle diese verklagen , wenn ich das Schriftstueck im Video richtig deute sind nun eine Menge wichtige Leute über diesen Fall zumindest infomrmiert worden, u.a. Heinz-Christian Strache (Parteichef der FPÖ), Georg Mayer (EU-Politiker und Mitglied beim Mercosur-Ausschuss im EU-Parlament), die Comision Interamericano de Derechos Humanos, sowie mehrere Botschafter (Deutschland, USA, Grossbritannien, Spanien und weitere) in Paraguay.
    Ich hoffe wirklich, man möge ihr helfen!

    Was muss das für Geld und vor allem Nerven kosten, um ein bisschen Gerechtigkeit zu bekommen! Und wie wir bei Rechtsprozessen wissen, vollzieht sich das über JAHRE!

    Und Paraguay will Investoren? Es macht einfach nur sprachlos!!!

    1. Sehe gerade, dass ich einige Rechtschreibfehler im Kommentar habe – ihr müsst wissen, dass das Verfassen mit einiger Anspannung erfolgte, immer mit dem Hintergedanken, dass es JEDEN von uns treffen könnte, – von daher bitte ich um Nachsicht!

  4. Immer vorausgesetzt, dass sich das Ganze so abgespielt hat, wie es in der Presse dargestellt wird, dann ist der Ball jetzt ganz klar bei den Österreichern resp. bei der EU um starken politischen Druck zu machen und die Muskeln spielen zu lassen……. aber da kommt wohl nix.

  5. In Paraguay ist alles moeglich;wer die tasche dick hat, gewinnt mit allerlei dieberei.Es ergeht einige socios fast so in der kolonie bergthal,paraguay;diese socios wollen wissen von der verwaltung wo etliche millionen US$ geblieben sind,welches sie recht haben zu wissen,nun aber gedroht wird alles los zu werden wenn sie den diebstall nicht bezahlen helfen.Die Kolonie(oder die Kirche) hat schon grosz geschmiert an die unverschaemten richter,und werden mit ihrer groszen froemmigkeit wahrscheinlich gewinnen.

  6. Ich denke da stehen Europäer dahinter, Das ist in diesem Lande, mit den FALSCHEN Personen Kontakt aufbauen, und dann bist alles los. Es gibt ja da ein ganz bekannter, der H.K. der das schön öfters gemacht hat.
    Das ist sicher ein Teures Lehrgeld.

  7. Im schlimmsten Fall droht der paraguayschen Justiz, den Notaren und Amigos, dass die Frau ihr Eigentum zurück erhält. Welch eine harte Strafe, welche ich nie selbst auferlegt haben möchte, da überlegt man es sich natürlich zweimal, es ein tausendstes Mal wieder zu tun. Ja, und sonst, sonst nichts, that’s it. Todo tranqui.

  8. Dann melde ich mich mal als Geschädigte zum Thema selbst. Im Jahre 1987 erwarb ich zwei Grundstücke in Fernando de la Mora, ich selbst lebte jedoch in Österreich. Ein guter Freund, Architekt, der für mich die Grundsteuer einzahlte und ab und an auch am Grundstück vorbeischaute, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist, fragte mich Anfang 2012, ob ich die Grundstücke verkauft hätte. Ich verneinte, dann informierte er mich darüber, dass auf einem der Grundstücke ein Duplex gebaut werde. Unsere Nachforschungen haben dann ergeben, dass sich die Escribana ESTELA MARY SANDOVAL CÁCERES (ihr Büro ist in Villamorra, Charles de Gaulle) Eigentümerin der Grundstücke nennt. Besagte Escribana zeigte dem Architekten, als dieser sie aufsuchte, um zu erfahren, was sie auf den Grundstücken treibt, eine Kopie einer Cédula und teilte mit, dass ich selbst diese Grundstücke an sie verkauft hätte. Besagte Cédula wies meinen Familien- und Vornamen (vor der Heirat) auf, genaues Geburtsdatum, jedoch mit falschem Jahrgang (ich wurde um 20 Jahre älter gemacht), zeigte das Bild einer Paraguayin, zudem sieht man sofort, dass Teile der Cédula mit Schreibmaschine geschrieben waren.
    Obwohl besagte Escribana seit Januar 2012 wusste, dass ich die Grundstücke nicht verkauft hatte, hat sie fleißig weitergebaut, sodass Ende März 2012 gezwungen war, nach Paraguay zu kommen. Seit März 2012 kämpfe ich darum, die Grundstücke zurückzuerhalten. Den Bau ließ ich gerichtlich stoppen. Es läuft eine entsprechende Zivilklage seit 5 Jahren, und obwohl ich alle Beweise vorgelegt habe, wurde seitens des Juzgados de Fernando de la Mora bis heute noch keine Aufforderung an die Gegenpartei gemacht, vorzulegen, dass die Grundstücke ihr gehörten. Im Gegenteil, die Angeklagte macht laufend Widersprüche gegen alle richtigerlichen Bescheide, so das der Akt mehr auf dem Appelationsgericht liegt, wie dass mal etwas entschieden wird.

    Im Strafprozess reichte ich Klage wegen Urkundenfälschung bei der Staatsanwaltschaft ebenfalls im März 2012 ein.
    5 Jahre Kampf – endlich am 14. Juni 2017 die öffentliche Verhandlung. Sowohl die Staatsanwältin Teresa Rojas als auch ich als Nebenklägerin haben sämtliche Beweise vorgelegt, dass hier ein großer Betrug vorliegt. Aber das hat diese korrupten Richter HECTOR CAPURRO, CYNTHIA LOVERA BRITEZ und JUAN CARLOS ZÁRATE PASTOR nicht davor abgeschreckt, ein korruptes Urteil auszusprechen, nämlich, dass die Angeklagte unschuldig sei.

    Nennt man es nicht Urkundenfälschung, wenn ein öffentliches Dokument falschen Inhalt aufweist: z.B. im Jahre 2008 wird mein Ledigenname und ein österr. abgelaufener Reisepass genannt, als Käuferin scheint die ehemalige Sekretärin der Escribana auf, welche laut deren Aussage bei der Vertragsunterzeichnung gar nicht anwesend war, meine Unterschrift wurde gefälscht, das geht aus zwei verschiedenen Gutachten hervor, es wird bestätigt, dass die Verkäuferin und die Käuferin bei Unterzeichnung anwesend gewesen seien, was nicht der Wahrheit entspricht.

    Die Aussagen der Angeklagten SANDOVAL CÁCERES vor der Staatsanwaltschaft widersprechen sich mit den Aussagen vor Gericht. Seit 2012 gibt sie immer vor, dass eine Ausländerin ihr die Grundstücke verkauft habe, sozusagen ich selbst, im Jahr 2014 zeigte sie eine Paraguayin bei der Staatsanwaltschaft an und behauptete plötzlich, dass diese es gewesen sei, die sich als mich ausgab. Es ist erwiesen, dass das nicht stimmt, denn es handelt sich um eine Paraguayin, die akzentfreies Spanisch spricht, zudem im Jahre 2008 nicht 72 Jahre alt war sondern 42, und die Unterschrift auf dem Kaufvertrag nicht die Unterschrift besagter Paraguayin aufweist.

    Wenn besagte Escribana unschuldig wäre, warum hat sie dann auch mehrfach versucht, mit mir in Verhandlung zu treten?
    Auch ihr derzeitiger Anwalt hat letztes Jahr ein Angebot gemacht, was ich jedoch nicht angenommen hatte.

    Diese kriminelle Energie besagter Escribana ESTELA MARY SANDOVAL CÁCERES ist mehr als bewiesen worden, durch Dokumente und diverse Zeugenaussagen. Ein Anwalt an ihrer Seite, der bekannt dafür ist, korrupt zu sein. Drei Richter haben nicht davor zurückgeschreckt, ein korruptes Urteil zu verkünden. Dass es sich um Korruption handelt, kann ich beweisen: wieso hätte sonst die Anwältin CYNTHIA ALMADA eine Woche vor Verhandlungsbeginn mitteilen können, dass der Fall bereits zu Gunsten der Angeklagten entschieden sei?????? Viele kleine Puzzleteile weisen nach der Urteilsverkündung auf Korruption hin. Das alles ist bewiesen.

    Seit der Urteilsverkündigung haben meine Anwälte Dr. Jimmy Páez und Dr. Eitel E. Krohn Gysin in meinem Namen diverse Beschwerden und Anträge bei verschiedensten Stellen eingebracht. Zudem habe ich um Hilfe bei der Europäischen Delegation in Paraguay gebeten, allerdings hat mir der Embajador mitgeteilt, dass er hier keine Handhabe hätte. Ich frage mich, für was wir eine europ. Delegation hier haben, wenn diese für nichts zuständig ist???????? Ich bin österr. Steuerzahlerin, daher geht auch ein Teil meiner abgeführten Steuer nach Brüssel, da könnte man sehr wohl erwarten, dass man seitens der EU-Vertretung eine Hilfe erhält, denn diese haben Kontakte zur obersten politischen Ebene in Paraguay.
    Hilfe hier vor Ort kann ich keine von der EU-DElegation erwarten, ich werde mich daher in Österreich an geeignete politische Stellen wenden müssen.

    Ein offener Brief „denuncia de corrupción“ an den Präsidenten dieses Landes und an die aufgeführten Institutionen sowie „denuncia de corrupción“ an den Presidente und Vicepresidente del Jurado wurden von mir persönlich übergeben bzw. via E-Mail gesandt:

    Inhalt des offenen Briefes an Cartes und andere Institutionen:

    Señor Presidente
    Señores Vicepresidentes
    Señoras Ministras y Señores Ministros

    Denuncia de corrupción
    Solicitar audiencia, intervención y una solución del problema

    En mi carta de 24 de mayo de 2016 (copia adjunta) denuncié ya a ustedes el fraude inmobiliario de la escribana ESTELA MARY SANDOVAL CÁCERES, mátricula número 426.

    Me dirijo hoy nuevamente a ustedes pues después del dictamen de la sentencia No. 213 del 19 de junio de 2017 me siento también estafada por los jueces HECTOR CAPURRO RADICE, CYNTHIA LOVERA BRITEZ y JUAN CARLOS ZÁRATE PASTOR por su sentencia corrupta.

    Está demostrado de que se trata de una sentencia incorrecta ya que no solamente yo como querellante y victima presenté todas las pruebas que demostraban la actuación criminal de la acusada MARY ESTELA SANDOVAL CÁCERES sino también la Fiscal TERESA ROJAS. Lo cierto es que la acusada produjo un documento público con falso contenido lo que está comprobado con varias pruebas (ver denuncia de corrupción al Consejo de Superintendencia de Justicia del 24.7.2017).

    Como austríaca con raices y apego profundos a este país desde hace muchísimos años, creía, hasta la lectura de la sentencia definitiva no. 213, en la justicia de este país; aunque ya antes del juicio oral y público habían rumores de que el juicio ya hubiera sido decidido a favor de la acusada ESTELA MARY SANDOVAL CÁCERES:

    – La actuaria ANDREA ROA me informó de que el abogado LORENZO RUIZ DÍAS, representante de la acusada, había ido a hablar con el juez HECTOR CAPURRO;
    – La abogada CYNTHIA ALMADA del bufete González Macchi me avisó que la causa se había definido en favor de la acusada.

    ¿Cómo es posible que para los tres jueces mencionados, que no solamente representan la justicia sino también el país Paraguay, la verdad es mentira y la mentira es verdad?

    Por eso solicito:

    1) Una audiencia con Su Excelencia y sus colaboradores
    2) Su intervención para que se haga justicia para que

    – la sentencia no. 213 del 19 de junio de 2017 se anule
    – un nuevo juicio oral y público sea fijado lo más pronto posible bajo nuevos magistrados
    – se sancione a los tres jueces corruptos Capurro, Lovera Britez y Zárate Pastor
    – se sancione a la escribana corrupta Estela Mary Sandoval Cáceres
    – se sancione al abogado corrupto Lorenzo Ruiz Díaz

    Con mis mayores respetos,
    ________________

    Mein 5-jähriger Kampf gegen besagte Escribana, gegen Anwälte und gegen Korruption füllt Hunderte von Seiten und zerrt an den Nerven. Aber ich kämpfe weiter, denn es geht nicht an, dass eine Notarin einfach durch Betrag sich meinen Besitz aneignet und die ganze Welt schaut dabei zu.

    Kampflos gebe ich noch nicht auf – der Widerspruch ist eingereicht und nun sehen wir weiter, was die Zukunft bringt.
    Nur wenn Korruption auch aufgezeigt wird, dann kann sich was ändern, ansonsten geht es weiter, weiter, weiter und es wird sich nie was ändern.

    1. Viel Glueck, Erfolg und Nervenstaerke, Frau Mendez.

      Ich hoffe sehr, dass Ihnen die richtigen Leute helfen koennen, es ist kaum zu glauben, dass die EU-Delegation hier nichts machen kann. Gerade diese sollten doch poltischen Druck aufbauen koennen – Paraguay erhaelt viele Spenden aus der EU.

    2. Wer sonst nichts hat im Leben, der kann seine ganze Zeit und Energie in so einen Fall investieren.
      Gewinnen kann man dabei nichts.
      Seine Grundstücke so viele Jahre praktisch unbeaufsichtigt zu lassen, ist in Paraguay ein schwerer Fehler.

      Recht mag die gute Frau ja haben, aber Recht ist hier nicht viel Wert.
      Was zählt ist, wer wieviel zu zahlen bereit ist – das ist hier der normale Alltag. Korruption ist hier keine Ausnahme, wie in Österreich, sondern das ganze System is darauf aufgebaut. Vom Grundstein an.

      Was ich vermute, daß passieren wird ist, das das ganze noch lange so weiter läuft. Bis die Klägerin irgendwann eines natürlichen Todes stirbt. Dann nimmt man sich die Grundstücke vollkommen „legal“, da Erbverfahren sehr komplex und teuer sind, und das Duplex kann fertig gebaut werden.

      Notare, Anwälte, Richter…alle haben dann daran gut verdient und feiern zusammen ein weiteres erfolgreiches Projekt.
      Die Gesetze im Land sind nicht dazu da diese Menschen zu strafen, sie dienen dazu diesen Menschen ein Geschäft zu vermitteln. Wer anders glaubt, hat vom Land nicht viel verstanden.

      1. Ja, das habe ich beim Lesen auch gedacht: Da die Klägerin schon 72 Jahre alt „ist“, wird einfach abgewartet und nichts bewegt sich in der Angelegenheit bewegt bis sie gestorben ist. Ich wünsche der rechtmäßigen Eigentümerin weiterhin Kraft und Erfolg.

      2. 9mm – zu Ihrem Kommentar „wer sonst nichts im Leben hat, der kann seine ganze Zeit und Energie in so einen Fall investieren“ – wenn ich Sie wäre, würde ich nicht etwas schreiben, von dem Sie keine Ahnung haben. Sie kennen mich überhaupt nicht und machen so eine Aussage???? Ganz schön dreist.

        „Gewinnen kann man dabei nichts “ – klar, es ist einfacher, den Kopf in den Sand zu stecken und sich täglich darüber aufzuregen, anstatt gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen. Es wäre auch einfacher, einfach zu bezahlen und den Fall abzuschließen – wieso bitte sollte ich das tun????????? Es sind meine Grundstücke und ich soll dafür bezahlen, dass ich mein Eigentum wieder mein Eigentum nennen darf? Was für eine Logik!!!!!!

        Wenn Sie schon so ein Paraguay-Versteher sind, dann sollten Sie auch die Gesetze kennen. Sollte das Urteil vom 19. Juni 2017 tatsächlich durch den Obersten Gerichtshof bestätigt werden, dann ist keiner in diesem Land mehr sicher, morgen noch seinen Besitz sein Eigentum zu nennen. Das kann es nicht sein!

        Es gibt aber eben Menschen, die kämpfen, und es gibt andere, die stecken einfach ihren Kopf in den Sand und unternehmen nichts, weil das ist ja die einfachere Methode, dann muss man keine Zeit und keine Energie investieren! Jeder kann selbst entscheiden, welchen Weg er gehen will.

        1. Sie haben recht, die Leute sollten sich wehren ! Ich bewundere Ihre sachliche Art wie sie den Fall schildern und wünsche Ihnen alles Gute !
          Lassen Sie sich von Leuten wie 9mm nicht stressen.

        2. Frau Eyzaguirre Mendez, der hier geschilderte Fall ist haarsträubend und dass Sie für Ihr Recht kämpfen ist richtig (gesagt ohne Akteneinsicht). Trotzdem sollten Sie sich nicht auf Mannis Niveau herunterlassen und jene die zwischen Wunsch und Realität unterscheiden mit dem Wort Paraguay-Versteher zu belegen.

        3. Was ich geschrieben habe, entspricht der Realität.

          Sie sind wohl klar im Recht. Aber Recht ist in diesem Lande sehr wenig wert. Fälle wie ihren habe ich über die Jahre schon mehr als 10mal erlebt. Manche wurden gewonnen…ohne das es etwas gebracht hätte. Andere wurden verlorden, nur Kosten gehabt. Wieder andere wurden wegen Todes einer Partei unter Amigos aufgeteilt.

          Fakt ist, NIEMAND ist in Paraguay rechtlich sicher. Deswegen ist hier auch alles so billig, im Vergleich zu Europa/USA wo es sehr wohl Rechtssicherheit gibt.

          Wer das liest und es nicht glauben will, der möge bitte den „Fall Friedman“ nachlesen. Dieser ist LANDESHAUPTMANN vom Bundesland guaira und als er nach seiner Hochzeit auf Hochzeitsreise ging, haben ihm einige Mächtige denen er lästig war, ein Rücktrittsschreiben untergeschoben. Der Fall hat viele Wendungen genommen. Einfach durchlesen aus dem Archiv hier im Wochenblatt.

          Wenn sie das getan haben dann überlegen sie einmal welchen Stand der durchschnittliche Ausländer gegen solche Leute hat, wenn nicht einmal der gewählte Landeshauptmann und Nachkomme einer der mächtigsten Familien der Region vor solcher Mafia sicher ist.

          1. @ 9 mm.
            Ich finde Ihre Art gegenueber Frau Eyzaguirre Mendez ziemlich respektlos. Ich denke, sie kennt die Gegebenheiten in Paraguay, aber sie ist eine Frau, die nicht ihren Kopf in den Sand stecken will und sie versucht ihr gestohlenes Eigentum zurueckzubekommen. Andere haetten sicher nicht die Kraft und Nervenstaerke dafür, es ist ja wie ein Kampf David gegen Goliath, weil Escribanos und Richter hier viel Macht haben und viele dies missbrauchen ohne Konsequenzen zu fürchten.

            Sollte Frau Eyzaguirre Mendez Erfolg haben und diese kriminelle Notarin bestraft werden (und die Richter gleich mit), könnte sie für uns alle ein Beispiel sein, wie man gegen die Justiz in diesem Land bestehen kann.
            Ich hoffe sehr, dass die richtigen Leute politischen Druck ausüben können und sie ihr Land zurueckerhaelt – UND die Notarin bestraft wird.
            Ich denke, wenn da ein Botschafter aus Oesterreich oder der EU ein ernstes Wort mit dem Justizminister oder dem Aussenminister spricht (Einstellung von Spendengeldern z.b), dann wird auch diese Notarin die Muffe bekommen.

    1. Ja, Eitel weiter so kämpfe für die Gerechtigkeit hier in Paraguay ,Du bist am richtigen Weg.Ich kenne Dich als jahrelangen wirklichen Freund,der immer gegen Unrecht hier im Land wütet.
      Viele Grüße an Dich sowie Deiner Familie,mach weiter so.
      Dein uralter wahrer Freund
      Peter Seidl
      Gott schütze Dich

  9. Wie gesagt, das ist trauriger Alltag in Paraguay und niemand der für Abhilfe sorgt. Ich kenne einige ähnlich gelagerte Fälle. Und wie sollen wir Ausländer uns dagegen wehren, wenn es in den eigenen Reihen Leute gibt, die das alles relativieren und Kritik an solchen Zuständen als Beleidigung betrachten? Ja mehr noch, Kritiker am lieben des Landes verweisen wollten. Dafür fehlt mir wirklich jegliches Verständnis!

    1. Worüber beklagen Sie sich denn? Natürlich können Sie sich dagegen „wehren“. Verlassen Sie Paraguay und ziehen Sie in ein entwickeltes Land, dort gibt’s nur eitel Sonnenschein.

        1. Für Leute die sich so verhalten wie Manni ist das ohne Zweifel eine valable Lösung. Hier leben aber auf Teufel komm raus über Paraguayer et al. herziehen ist Volksverhetzung (§ 130 StGB).

  10. Persönlich kenne ich den Fall von Paraguayern: Die Besitzerin lebt in Amerika, so wurde ihre Unterschrift gefälscht und mit Zeugen von der Arbeit beim Notar – Vater eines des Schülers der „Käuferin“ – ein Kaufvertrag erstellt, der besagt, das Grundstück sei für 30 Mio. Guaranies verkauft worden, da aber nur 20 Mio. bezahlt werden konnte, fehlt der Grundbucheintrag (Titulo). Da die Verkäuferin nie in Paraguay war handelt es sich um eine Dokumentenfälschung und auch trotz fehlendem Titulos der „Käuferin“ kann man kein Desalojo (Hab und Gut auf die Straße stellen) machen lassen, da auch die Fiscales gute Amigos der Lehrerin (Käuferin) sind. Ein offensichtlich gefälschter Kaufvertrag eines amtlich bewilligten Notars genügt offensichtlich, um sein Eigentum abtreten zu dürfen. Konsequenz- und straflos für viel kriminelle Energie. Sie werden es bestimmt wieder tun.

  11. Ganz viel Kraft wünsche ich weiterhin. Ich weiß aus eigener Erfahrung um die Korruption in Paraguay und bewundere die Stärke und den Mut, sich dagegen zu wehren. Einer ehemaligen Nachbarin ging es ähnlich. Die bekam sogar Morddrohungen.
    Wir sind nach 9 Jahren PY zurück nach Österreich und haben es bisher keine Sekunde bereut. Sicher ist hier auch nicht alles Eitel, Wonne, Sonnenschein aber Korruption in diesem Ausmaß wie in PY gibt es hier def. nicht.

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