Österreichische Firma will Seilbahnprojekt wieder forcieren

Asunción: Die Vertreter der Firma Doppelmayr unterbreiteten der Regierung den Vorschlag, das Projekt für die Installation eines Seilbahnnetzes in der Hauptstadt von Paraguay und Umgebung wieder aufzunehmen.

Im Jahr 2019 wurde der erste Vorschlag der Regierung präsentiert, der jedoch aufgrund der durch die Pandemie verursachten Notsituation seit dem folgenden Jahr nicht vorangetrieben werden konnte.

In diesem Zusammenhang betonte der Vertreter des Unternehmens in der Region, Juan Manuel Fayen, dass der Vorschlag darin bestehe, die bereits durchgeführten Arbeiten neu zu definieren, die zu aktualisierenden Studien zu analysieren und die Gespräche mit den anderen beteiligten Institutionen fortzusetzen.

Nach den ersten vorgelegten Analysen würde es drei Linien geben, die man umsetzen könnte: San Lorenzo – Asunción, der südliche Zugang zum Zentrum von Asunción (Südkorridor) und der Nordkorridor im Bereich des Botanischen Gartens in Richtung Zentrum von Asunción.

Die österreichische Firma Doppelmayr ist ein Spezialist für diese Art von Lösungen im Stadtverkehr und verantwortlich für das größte Seilbahnsystem der Welt.

Wochenblatt / Hoy

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Europakongress

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4 Kommentare zu “Österreichische Firma will Seilbahnprojekt wieder forcieren

  1. Oh, das ist aber ein schönes Beitragsbild von Asunción bis San Lorenzo. Vor allem die Berge sind auf dem Foto sehr schön festgehalten. Asunción bis San Lorenzo, Moment mal, da liegt doch ne halb leere bzw. halb volle Metrobus-Linie rum. Vielleicht solltens diese mal zuerst fertig basteln. Ach ne, die koreanische Firma ist schuld. Sie ist nachdem sie vom Paragauy Millionen US-Dollar für den Bau der Metrobus-Linie Asunción bis San Lorenzo erhalten hat, einfach von selbst Konkurs gegangen. Da kann hierzulande natürlich niemand etwas dafür, dass sie nie fertig geworden ist und über 200 Millionen USD gekostet hat (so wie ich das noch in Erinnerung habe). Ja, gut, ich freue mich sehr auf diese Seilbahn. Habe ja meine Skier mitgenommen und bis heute hierzulande nie nutzen können. Muss ich dann wenn fertig nur noch die Skibindung etwas umbasteln, so dass ich mit meinem Rollator auf den Skier vom San Lorenzo bis ins Tal Asuncion rotzen kann.

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  2. Das ist wieder so ein Projekt wie die Eisenbahn. Es wird viel gelabbert und Geld verteilt. Die Fertigstellung, soweit überhaupt ein Spatenstich getan wird, ist jetzt schon zum scheitern verurteilt.
    Und by the way. Was soll eine Seilbahn für Vorteile haben? Die Schrottbusse werden dennoch weiterhin den Stadtverkehr behindern, das wäre beim Metrobus Projekt auch nicht anders gelaufen. Warum? Weil der Paraguayer von Haus aus grundsätzlich nicht bereit ist 100 m zu Fuß zu gehen.
    Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wirksam die Einführung von Bushaltestellen war. Was haben wir gelacht…und tun es jeden Tag aufs Neue.

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    1. Es wäre egal ob der paraguayer zu fuss gehen will oder nicht. Eine firma die mit transportmittel geld verdient, wird sagen, dass man ihr produkt braucht. Im fall des falles sogar intervenieren, damit die entsprechenden gesetze und verträge kommen. Bei der covid impfung haben wir gerade das gleiche.

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  3. Wahrscheinlich wieder so ein Fall wie das mit der portuguisischen Firma. Es sind nicht selten gerade europaische Firmen die diese Abzocke veranstalten.
    Welches interesse haetten denn die Schweizer hier in Paraguay was zu investieren wenn nicht aus dem Grund den paraguayischen Staat zu melken? Es ist wohl eine Baumafia.
    Ueberteuerte Projekte Staaten zu verkaufen ist die Masche.
    Und dann: wuerde jemand von euch nach ein paar Jahren mit der “Schwebebahn” fahren? Wohl kaum aus Angst abzustuerzen. Siehe Fahrstuehle in Paraguay.
    Das Seil scheuert oder rostet durch. Und dann ab die Post nach ganz unten.
    Solche Seilbahn ist nur fuer die “erste Welt” die sich deren regelmaessige Wartung und Unterhalt auch leisten kann. Fuer Paraguay ist das nix ausser die Firma hat eine Gewinnmarge mit dem Projekt von 3700% welches die Gewinnmarge des Kokainhandels ist.
    Klar, legale Unternehmen muessen mit dem rentabelsten illegalen Sektor (die Drogenmafia) konkurrieren koennen sonst wandern eben die Angestellten zu den hochbezahlten Job “beim Koks” ab und man guckt in die Roehre.
    Nun gut. Nur ein Staat kann der Gewinnerwartung eines privaten Unternehmens der ersten Welt gerecht werden. Daher duerften sich solche Unternehmen aus Europa und Nordamerika wie die Haie auf Staatsvertraege und groessere Bauprojekte stuerzen wo der Staat involviert ist. Weil den Staat man recht ungestraft bescheissen und betruegen kann durch ueberrissene Preise da in einem oeffentlichen Amt sich keiner so recht in der Verantwortung sieht und den Ball gerne weiterreicht. Zumal auch in der Ersten Welt die oeffentlichen Posten eher Gefallenserweise sein duerften an Guestlingen deren finanzielle Gunst der Vorgaenger geniessen durfte – privat geniessen nicht dass der Staat auf einmal auf die Idee kaeme “mitzugeniessen”. Dieses Schema duerfte in Paraguay umso ausgepraegter sein als anderswo.
    Z. B. Ich kenn einen der wiederum einen kennt der einen kennt und dessen Bekannter kennt einen der nicht “Kuno” ist aber der diesen wiederum kennt und dieser sagte: Er liess jetzt den Wald wegmachen da die Europaeische Union nach wiederholter oeffentlicher Aufforderung z.B. u.a. im WB, keine Royalties diesem letzteren Bekannten den jemand kennt auszahlt fuer das Stehenlassen des Busches. Es wurde ihm zu bunt und das Warten zu lang und so ist der Busch jetzt weg. Dieser Maschinenunternehmer (Bulldozer, etc) sagte dass (Zitat) “es nichts besseres gaebe als fuer einen paraguayischen Politiker die Dienstleistung zu machen. Die Politiker, wenn man fuer sie den Wald rodete, fragten niemals danach wieviele Stunden die Maschine nun auf der Uhr haette oder wieviele Hektar man pro Stunde im stande waere zu roden. Noch fragten sie jemals nach dem Preis. Zahlen taeten sie immer sofort da sie Zugriff auf oeffentliche Kassen haetten und zahlten was immer Preise man ihnen abverlangte. Der Himmel waere die Grenze fuer die Preise wenn man fuer Politiker und bekannte Drogenbosse taetig waere. No-questions-asked waere das Motto fuer diese liebe Kundschaft. Nach Kosten der Dienstleistung haette ihm noch nie ein Politiker je gefragt. Es waere das groesste Plaisier fuer einen Politiker oder eben angeblichen Drogenboss zu arbeiten. Jedesmal ein Fest fuer Politiker Dienstleistungen zu machen. Papierwisch (Rodungsgenehmigungen, etc.) haetten sie (die Politiker) noch nie vorweisen muessen.”
    Und da wissen sie dann sofort woher das Geld stammt das diese Politiker den Maschinenunternehmern hinterherwerfen.
    Diese Maschinenunternehmer haben heute die Tendenz kaum “zum kleinen Mann” kommen zu wollen um da die Dienstleistung zu machen.
    Daher die erste Welt Preise in Paraguay. Mit nur einer Dienstleistung im Viehbetrieb eines Politikers bezahlt sich schon die ganze Maschine im Neuerwerb.

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