Österreichischer Staatsbürger Opfer eines schweren Raubüberfalls

San Juan del Paraná: Die Polizeistation des 33. Bezirks aus San Juan del Paraná meldete einen schweren Raubüberfall in einem Haus, bei dem das Opfer gefesselt war, während die Diebe mehrere wertvolle Gegenstände mitnahmen.

Am gestrigen Dienstag um 03:00 Uhr kam es zu dem schweren Raubüberfall in einem Haus im Stadtteil Fátima in San Juan del Paraná, Departement Itapúa. Das Opfer, identifiziert als Klemens Mayr, ein 29-jähriger Österreicher, zeigte das Verbrechen gestern um 10:00 Uhr an.

Der Geschichte des Opfers zufolge habe er, während er sich in ihrem Haus aufgehalten habe, laute Geräusche an der Haupteingangstür gehört. Aus diesem Grund beschloss er, sich in seinem Zimmer einzuschließen. Den Verbrechern gelang es jedoch, die erste, dann die zweite Tür aufzubrechen und schließlich in den Raum einzudringen, in dem er sich befand.

Daraufhin wurde er überwältigt und gefesselt, während die Diebe das gesamte Haus nach Wertgegenständen durchsuchten. Zu den gestohlenen Gegenständen gehören eine Pistole der Marke Glock, Modell G 17 GEN 5, eine 12-Kaliber-Remington-Schrotflinte, zwei Mobiltelefone (ein iPhone und ein Xiaomi), ein 50-Zoll-Fernseher von LG und ein tragbares Radio der Marke Tenson.

Den Kriminellen, zwei Männern, deren Identität noch unbekannt ist, gelang die Flucht, ohne eine Spur zu hinterlassen. Das Opfer konnte keine Angaben zu den Verdächtigen machen, da er während des gesamten Vorfalls auf dem Boden mit dem Gesicht nach unten lag.

Die Staatsanwaltschaft ist über den Fall informiert und führt die weiteren Ermittlungen, um die Täter fassen zu können.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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7 Kommentare zu “Österreichischer Staatsbürger Opfer eines schweren Raubüberfalls

  1. Hier sieht man die fatalen Folgen der Beteiligung von Staatsanwälten und Polizisten an der Bandenkriminalitaet.
    Die Täter sind sicher das die Polizei nicht kommt, und scheuen fährt weder Lärm noch Zeitaufwand und das Opfer nutzt seine Waffen nicht aus Angst vor den Staatsanwälten.

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  2. Jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr:
    Wozu hat er Waffen, wenn er sie nicht nutzt?
    Wenn jemand meine Tür aufbricht und in die Wohnung kommt, dann mache ich von meinem Notwehrrecht
    Gebrauch.
    Ich bezweifle, dass in allen diesen Fällen Polizei mit an den Überfällen beteiligt ist und ich bezweifle auch, dass das paraguayishe Recht vorsieht, dass man sich allen Fällen bedingslos ausrauben lassen muss. Bevor jeman die Tür eingetreten hat, habe ich Zeit, einen Warnschuss abzugeben, der mit Sicherheit auch trotz sprachlichen Kommunikationsschwierigkeiten verstanden wird.

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    1. Du brauchst nicht bezweifeln, das die Polizei beteiligt ist, vielleicht nicht direkt, aber zieht die Fäden. Wenn Du vom “Notwehrrecht” Gebrauch machst, bis Du in der Situation, das den Richtern und Justiz zu beweisen. Das kann man wenn, nur mit mindestens 1 Toten und guten Beziehungen. Das weißt Du aber sicher selber.

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  3. Das Deutsch in dem Artikel ist mal wieder Freestyle, aber Geschlechter festzumachen ist ja heute nicht mehr modern 😉
    Die Diebe werden sich freuen, dass der Hausbesitzer sie für den nächsten Überfall besser ausgerüstet hat.
    Nun sind die Waffen bei Leuten, die sie eventuell auch benutzen werden.
    Wirklich zum ko…. solche, wozu hat so jemand Waffen.

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    1. Das frage ich mich allerdings auch.
      Um auch auf Wahrheitssucher zu antworten, mit einem Warnschuß, wohin? wenn ich weiß, die sind an der Tür, direkt durch die Tür. Bei einem Warnschuß verletze ich mich vielleicht noch selber, durch einen Querschläger. Außerdem verschwendete Munition.
      Jetzt wieder zurück zu Deiner Frage. Es gibt viele, die Waffen besitzen, aber nicht bereit sind diese abzufeuern. Mal vielleicht zeigen, und wieder wegsperren, so nach dem Motto, ich kann. Oder Sammler. Keine Ahnung, auf jeden Fall sträflicher Unsinn.

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  4. Es gab mal Zeiten, fast jeder Menno hatte eine Waffe, zur Jagt oder sonst etwas, aber gegen Menschen nie eingesetzt. Nach dem Motto, schlägt Dir einer auf die linke Wange, halte auch die rechte hin. Aber auch die haben Ihre Erfahrungen gesammelt und handeln jetzt anders.

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  5. Das ist eben normal hier. Wenn eine unbekannte Person in einem Stadtviertel rumlungert, fällt diese jemanden auf. Wenn die Polizei, öffentlich an einer Straßenecke rumspioniert, fällt es weniger auf. Bei ” richtigen” Überfällen ist immer die Polizei beteiligt. Wenn ein Drogensüchtiger Hühnerdieb etwas unternimmt, ist es spontan, nicht geplant, kann aber auch durchaus zum Tode führen. Große Aktionen werden geplant.

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