Ottolenghi: „Drogenkartelle und Hisbollah arbeiten im Dreiländereck

Der Analyst der Stiftung “Defence of Democracy“ analysierte für die argentinische Zeitung Infobae die Macht des Iran und der Hisbollah in der Region des Dreiländerecks.

Emanuele Ottolenghi, Sachverständiger für Terrorfinanzierung und Mitglied der Stiftung “Defence of Democracy“ identifiziert das Dreiländereck (Argentinien, Brasilien und Paraguay) als den wichtigsten Knotenpunkt für Terrorismus in Lateinamerika. Eine Vermischung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung ist wegen der hohen kommerziellen Aktivität besonders spürbar.

Warum das Dreiländereck?

Da die Grenzen zwischen den Ländern sehr porös sind, es gibt eine reiche Geschichte an Schmuggel, illegalen Geschäften und radikalisierte islamische Gemeinschaften mit Verbindungen zur Hisbollah und dem Iran. Ihre Einnahmen werden teilweise für die Finanzierung des Terrors im mittleren Osten verwendet.

Welche Dienstleistung könnte man einem Drogenkartell oder der Hisbollah anbieten?

Wer Terror finanzieren möchte kann das vor Ort eingerichtete Netzwerk nutzen, was Drogengelder weiß wäscht, wo Gelder nach Europa versendet werden und wo die Gewinne nicht auf das Dreiländereck direkt verweisen. Wenn alle zusammen arbeiten, verdienen alle zusammen an solchen Transaktionen.

Was ist neben den wirtschaftlichen Absichten mit der Ideologie?

Iran hat eine klare ideologische Absicht. Iran sieht die Region als mögliches Gebiet an, wo ihre Religion aufblühen kann. Seit 35 Jahren schon wollen sie ihre antiimperialistische Revolution exportieren. Es gibt Übereinkünfte mit linken Gruppen in der Region, ihre Kulturzentren wuchsen, um die islamische Revolution zu verbreiten. Eine weitere Absicht ist auch der Aufbau eines logistischen Netzwerkes für zukünftige Anschläge. Es gab ein Fall in Peru, wo es eine Hisbollah Operation gab. Von da aus reiste ein Hisbollah Mitglied nach Panama, um Informationen zu sammeln, unter anderem vom Kanal.

Warum schaffen es die Regierungen nicht den Vorstoß von Iran und Hisbollah zu bremsen?

Die Regierungen der Region reagieren erst wenn politischer Druck aus Washington ausgeübt wird. Ein weiteres Problem ist, dass einige Politiker der Region in einer Weise in die Terrorfinanzierung involviert sind oder davon profitieren. Das Dreiländereck ist die wichtigste Finanzierungsquelle für Terrorismus in Lateinamerika. Seit mehr als zehn Jahren agieren alle Involvierten, ohne dass die örtlichen Autoritäten reagieren.

Die Regierungen der Region haben sich in den letzten Jahren geändert. Hat sich auch das Szenario geändert?

Diese Wechsel hatten Potenzial um etwas zu modifizieren aber vor Ort war von dem nichts zu sehen. In der Grenzzone wird weiterhin geschmuggelt, die Kartelle verschieben weiter Drogen und die Polizei und der Zoll, die das Gesetz anwenden sollten, bleiben korrupt und arbeiten mit den Feinden zusammen.

Wochenblatt / Infobae

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16 Kommentare zu “Ottolenghi: „Drogenkartelle und Hisbollah arbeiten im Dreiländereck

  1. Ist man vor diesen „wertvollen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft“ jetzt schon nicht mal mehr in Paraguay in Sicherheit. Ich hoffe hier wird hart durchgegriffen. Schickt diese Leute wieder dahin wo sie herkommen.

  2. Was hier bekannt gemacht wird, ist doch schon seit mindestens 15 Jahren bekannt!! Und natürlich verdient sich die „ehrenwerte Gesellschaft“ in den angrenzenden Ländern eine goldene Nase daran, indem sie diese Aktivitäten nicht unterbindet. Alle dreht sich nur um Geld & Macht – nichts um Anstand & Moral. Einfach widerlich!

    1. Sei doch nicht sooooo weltfremd!!! Wo in der Welt dreht esi sich um “ Anstand und Moral“? Nicht mal im Vatikan bei Deinen Bruedern.

  3. …“Iran sieht die Region als mögliches Gebiet an, wo ihre Religion aufblühen kann“….
    Eine hochintelligente Feststellung. Meines Erachtens verwechselt der Herr Sachverständige Europa mit Südamerika. Habe noch nie gelesen, dass Iraner, die ja Perser und nicht Araber sind Moscheen in Europa gebaut haben.
    Auch verliert er kein Wort, dass in Afghanistan unter der Herrschaft der Talibanen aus religiösen Gründen der Drogenanbau fast auf Null sank, aber nach Eroberung durch die westliche Wertgemeinschaft erst recht zur Blüte gedieh, die wohl kaum der dortige Bauer dann nach Europa und USA transportieren kann.
    Die Nachfrage regelt das Angebot. Um die Drogenabhängigkeit einzudämmen, soll man energisch bei die NACHFRAGE ansetzen, wie man in Saudi-Arabien vorgeht, dann wird es auch weniger Angebot geben.

    1. Da sind Sie aber völlig falsch informiert! Bereits unter der Besatzungszeit durch die Russen, auf deren Konto über 100.000 tote Zivilisten zurück zu führen ist, blühte der Drogenhandel gewaltig. Riesige Mengen wurden davon durch heimkehrende russische Soldaten nach Rußland gebracht. Die Taliban verurteilt vielleicht offiziell den Drogenkonsum, insbesondere durch Muslime, fördert aber in beachtlichem Maße den Anbau und Handel mit Drogen in´die Länder der Ungläubigen. Das ist ja auch eine Form der Kriegsführung durch Schwächung und Unterwanderung des Gegners. Und da der Gegner die „Ungläubigen bzw. Christen“ sind ist das natürlich erlaubt.

      1. Die Drogen aus Afghanistan gehen direkt in die Militärbasis Camp Bondsteel im Kosovo, von wo aus sie ins restliche Europa und in die USA verfrachtet werden. Die CIA braucht diese Verkaufserlöse, um daraus inoffizielle Aktivitäten zu finanzieren.
        Sollte die Hisbollah im Dreiländereck aktiv sein, ist der Mossad nicht weit. Garantiert.

        1. Sie schreiben wieder einmal den größten Mist, den man sich ausdenken kann! Was soll das eigentlich „Herr Professor“? Vielleicht wollen Sie hier Desinformationen aus Moskau verbreiten und die Leser für dumm verkaufen? Oder werden Sie gar dafür bezahlt? Sie langsam gehen Sie mir wirklich auf den Geist!

          1. Vorweg: Ich weiß, daß man hier nicht beleidigend sein darf.
            Bei Ihrem fast täglichen russophoben Kommentaren rollen sich mir langsan die Fußnägel auf.
            Wenn Sie aus dem Haus gehen, vergessen Sie bitte die Ölkanne nicht, denn Dummheit quietscht.
            In Ihrem Kommentar von 16:05 widersprechen Sie sich übrigens selbst.

          2. Manni, als gläubiger Christ verstehen Sie anscheinend die Bibel nicht. Haben Sie jemals gehört: „liebe deinen Nächsten?“ Anscheinend nicht. Ständig hacken Sie auf den Paraguayern und den Kommentatoren rum, mit denen Sie nicht einverstanden sind. Sie fordern andere dauernd auf, positive Beiträge und Vorschläge zu unterbreiten. Von ihnen selbst kommt jedoch nichts dergleichen. Sie verspritzen fast ausnahmlos Gift und Galle. Schon als junger Mensch ist mir aufgefallen, dass viele ältere „Herrschaften“ verbiestert und verbohrt sind. Es ist nicht die Schuld der anderen, wenn diese älteren Mitmenschen zerknirscht sind weil sie meinen, sie hätten am Leben vorbei gelebt.
            Warum müssen Sie zu allem Ihren Senf hinzugeben? Ihre Geltungssucht und Minderwertigkeitskomplexe haben wir, die Leserschaft, nun zur Genüge vernommen. Sie können sich nicht selbst erhöhen indem Sie versuchen, andere zu erniedrigen. Das funktioniert nicht. Christlich ist das ebenso wenig. Also: weiter so und durch oder was?
            Klar, wenn man als einzige Fremnsprache nur ein wenig Castellano spricht und beispielsweise von Englisch und Französisch nichts versteht, ist man auf die deutschsprachigen Qualitätsmedien angewiesen, deren Meldungen erwiesenermaßen Großenteils aus Halb- und Unwahrheiten bestehen. Mein Wissen kommt zu 80 % aus den USA, den Rest teilen sich Großbritannien, Kanada, die Schweiz und Deutschland. Noch fragen, Manni?

    2. Der Simplicus versteht das nicht, sein Nickname scheint sein Programm zu sein.
      Halt simpel, was seine Denkweise und auch seine Ausdrucksweise anbelangt.

  4. Wenn hier jemand die Behauptung aufstellt er hätte einen Professorentitel, wäre Hochschuldozent und Schriftsteller und versprüht nur lfd. Haß gegenüber Christen und den Amerikanern, dann muß man schon mal nachprüfen, ob es sich dabei um einen Hochstapler erster Güte handelt. ‚Dazu kommt, daß dieser Herr innerhalb kurzer Zeit bereits mehrfach sein Pseudonym geändert hat. Das dürft wohl für sich sprechen. Es ist einfach unerträglich, wenn man als halbwegs gebildeter Mensch ständig diesen geistigen Müll lesen muß. Nun ja, mir wird immer mehr klar, daß sich in Paraguay tatsächlich die „geistige Elite“ aus Deutschland/Österreich und der Schweiz versammelt hat. Zum Glück gibt es aber auch noch Ausnahmen, leider zu wenige wie mir scheint.

  5. Ja,genau das braucht Paraguay um vom sympatischten Land der Welt zu einem 0815Staat zu werden,der Kampf gegen den Terror! Die Libanesen teiben seit Jahrzehnen ihr Unwesen in Paraguay.
    Wem glauben Sie gehören die Kleider- u.Elektrogeeschäfte in Encarnacion,CdE,Salto del Guaira,Asuncion?Das sind die Waschmaschinen fürs Geld der Araber,Inder,Asiaten etc.
    Ich gehe selber dort einkaufen ausserdem in Paraguay hatte ich nie ein Problem mit einer Person dieser Volksgruppe !Was ich von Amerikaner und Mennoniten nicht gehaupten kann! Ich glaube die haben jedes interesse sich klein zu halten,den die Latinoa sind nicht so moralisch korrekt eingestelle Deppen wie wir drüben!Die einzige kleine „Hochburg“des Islams in Südamerika ist wohl Suriname.Fakt ist der Kampf gegen Terror ist das Problem und nicht die Mafiastrukturen!

  6. Na hier sind viele schon im Flieger vom Bauarbeiter zum Bauingenieur, vom Elektriker zum Elektroingenieur usw. aufgestiegen. Gibt auch welche die werden vom Manni zum Simpl. Auch ein Aufstieg, irgendwie?

  7. Sachverständiger für Terrorfinanzierung und Mitglied der Stiftung “Defence of Democracy“ ??? Ich lach mich weg. Der Märchenonkel spielt hier mit Halbwahrheiten und Lügen. Nichts ist bewiesen, alles Behauptungen. Der Hisbollah wird ständig Drogenschmuggel,- Handel, Geldwäsche…. eben die ganze Palette des Bösen vorgeworfen. Genau so wie dem Iran. Ach wie gern hätten die Zionisten den vollen Glauben an ihre Geschichten, so könnten sie doch alles platt machen im nahen Osten und Großisrael gründen. Ekelhaftes Geschmeiß.

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