Paraguay braucht 5.000 Ranger, hat aber nur 83

Asunción: Paraguay hat nur 83 Parkwächter, die rund 2,4 Millionen geschützte Hektar bewachen. Diese Zahl ist weit von den internationalen Empfehlungen entfernt, mindestens einen Ranger pro 500 Hektar zu haben.

Zeitgleich mit dem Gedenken an den World Ranger Tag, der jedes Jahr am 31. Juli begangen wird, bewertete das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) die Situation, in der sich die Naturparks des Landes befinden.

In diesem Sinne weist die Institution darauf hin, dass es nur 83 Parkwächter gibt, die die mehr als 2,4 Millionen Hektar der 46 Zonen des Nationalen Systems geschützter Wildgebiete (Sinasip) beschützen.

Unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Internationalen Union für den Schutz von Naturreservaten (IUCN), wonach mindestens ein Parkwächter pro 500 Hektar erforderlich ist, sollte Paraguay mindestens 5.000 Ranger haben.

Die Parkwächter seien Teil dieser verwundbarsten Linie dieses frontalen Kampfes gegen illegale Aktionen in den Nationalparks, wie Marihuana-Plantagen und die Invasionen der selbsternannten “Campesinos“, heißt es in einer Erklärung von dem Umweltministerium.

Die Behörde erkennt die Notwendigkeit an, geschützte Wildtiergebiete mit mehr Parkwächtern auszustatten und weist darauf hin, dass, obwohl eine Umstrukturierung des Budgets erreicht worden sei, um mehr Ranger einzustellen, es dringend erforderlich ist, die Institution mit noch mehr Ressourcen auszustatten.

Die Internationale Ranger Föderation erklärte den 31. Juli 1992 zum World Ranger Tag, um ihre Arbeit, ihr Engagement für die Erhaltung und den Schutz der Natur- sowie Kulturschätze der Welt zu würdigen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Paraguay braucht 5.000 Ranger, hat aber nur 83

  1. 4917 Arbeitsplätze, aber der Staat hat keine Plata, um diese zu schaffen. Dafür hat es Plata, um für 2,5 Millionen US-Dollar eine Fußgängerüberführung im Niemandsland durch Amigo-Bauunternehmen bauen zu lassen, die dafür einen Wert von 500.000 US-Dollar hat.

    1. Ah, sorry, ich habe mich verrechnet. +4917 Arbeitsplätze sind natürlich zu wenig, bei Regen, keine Lust, interessanten Telenovelas, zu kalt, zu heiß, Tschättärä springt nicht an, ab 11 Uhr Feierabend, um ab Feuerabend 17 Uhr mit den/m Streichhölzl, Müll, Billigpolarbierbücksen, Kleinkindern, Shwuddeli-Hui-Ghettoblaster-120-dB aus dem Haus zu schleichen usw. Demnach könnten +24.917 Arbeitsplätze geschaffen werden. Na, die Arbeit muss erledigt werden. Aber – wie bereits geschrieben – der Staat hat zu wenig Plata. Dafür werden wir noch ein paar Fußgängerüberführungen im Niemandsland durch Amigo-Bauunternehmen gebaut bekommen, für nur 2,5 Millionen US-Dollar das Stück. Auch wenn man die gleich Brücke in grün auch für 500.000 US-Dollar bauen kann.

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