Paraguay Gastgeber beim Klimagipfel

In dieser Woche findet der vierte Gipfel “Finanzierung des Klimawandels in Lateinamerika und der Karibik“ statt. Dabei werden Vertreter aus 20 Ländern in der Region erwartet. Vom 3. bis zum 4. März treffen sich hochrangige Politiker und Experten in Paraguay. Sie wollen Lösungen diskutieren, wie Anpassungen an den Klimawandel erfolgen können, denn in der Region werden Kosten in Höhe von 1% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2030 erwartet.

Bei dem Treffen soll “eine offene und provokative Diskussion entstehen, die in Bezug auf den Klimawandel finanzielle Räume schafft“, gab die paraguayische Regierung über das Umweltsekretariat SEAM eine Erklärung heraus. Es ist für die Koordinierung der Tagung verantwortlich. Die Veranstaltung zielt darauf ab, “Hindernisse und Bedürfnisse der Länder mit dem Ziel nachhaltiger Ströme zu fördern, die die Durchführung von Klimaschutz und Klimaanpassung ermöglichen“.

Laut der SEAM könnten die erforderlichen Investitionen und Finanzierungen bis zum Jahr 2030 die Entwicklungsländer zwischen 28 und 67 Billionen US Dollar kosten, damit eine Anpassung an den Klimawandel möglich sei. Das würde zwischen 0,06 und 0,21% des weltweiten BIP ausmachen, für Lateinamerika 1% ihres BIP.

Ziel der Veranstaltung, die bereits in den Ländern El Salvador und Argentinien abgehalten wurde, ist eine Koordination für internationale Ziele im Bereich des Klimawandels zu erreichen. Die Tagung wird von der Europäischen Union, Euroclima, der Interamerikanischen Entwicklungsbank, den Vereinten Nationen und weiteren Institutionen unterstützt.

Quelle: ABC Color