Paraguay hat einen neuen Präsidenten: Mario Abdo Benitez

Asunción: Der gewählte Präsident der Republik, Mario Abdo Benítez, sagte, dass an diesem Mittwoch eine neue Hoffnung in Paraguay geboren werde. Heute beginnt seine offizielle Amtszeit als Staatsoberhaupt.

Minuten vor der offiziellen Übernahme der Präsidentschaft der Republik hat Mario Abdo Benítez einen Tweet auf Twitter hinterlassen.

„Heute wird in Paraguay eine neue Hoffnung geboren“, sagte der nun vereidigte Präsident bei einer feierlichen Zeremonie an den Ufern des Paraguay Flusses am Palacio de López.

Mario Abdo Benítez wird in den nächsten fünf Jahren die Leitung des Exekutivkomitees übernehmen und den scheidenden Präsidenten Horacio Cartes ersetzen.

Die größte Herausforderung wird darin bestehen, auf die Bedürfnisse der Bürger zu reagieren, die einen direkten Kampf gegen die Korruption fordern, der Straffreiheit ein Ende zu setzen und die Bestrafung der beschuldigten Politiker zu begleiten.

Darüber hinaus gibt es im sozialen Bereich mehrere Missstände, wie die Notwendigkeit, die Lebensbedingungen der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu verbessern und die Bedürfnisse der Kleinbauern zu erfüllen.

Die Verwaltung von Abdo Benítez erbt etwa 1.950.000 in Armut lebende Paraguayer. In den ersten Monaten des Managements wird Benitez auch die bestehende Spaltung der Colorado-Partei zu bewältigen haben.

Senatoren und Abgeordnete der Bewegung Honoro Colorado, angeführt von Horacio Cartes, glänzten heute mit ihrer Abwesenheit. Sie waren nicht an der Übergabezeremonie des neuen Präsidenten anwesend.

Der zentrale Akt erfolgte mit der Anwesenheit von sieben ausländischen Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und 94 offiziellen Delegationen.

Wochenblatt / ABC Color / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Paraguay hat einen neuen Präsidenten: Mario Abdo Benitez

  1. „Senatoren und Abgeordnete der Bewegung Honoro Colorado, angeführt von Horacio Cartes, glänzten heute mit ihrer Abwesenheit. Sie waren nicht an der Übergabezeremonie des neuen Präsidenten anwesend.“
    Ja das zeugt wahrlich von menschlicher Größe.
    Eifach nur schlecht, nein sehr schlecht Verlierer.
    Hier in der Fußballnation Paraguay sollte man sagen: „Unsportliches Verhalten“!

  2. Die wichtigste und erste Aufgabe ist seine Familie, egal ob tauglich oder nicht, in sehr gut bezahlten Posten unterzubringen. Danach wird er sämtlichen Ländern einen Freundschaftsbesuch abstatten. Danach kümmert er sich erst mal um das eigene Wohl.So wie alle Presidenten bisher hier.Das Volk oder das Land interessiert nicht oder nur ganz ganz wenig

    1. In Vorurteilen Spitze, aber nicht „Präsident“ richtig schreiben können.
      Ich weiß nicht aus welchem Grund Sie hier über den neuen Staatschef so herziehen müssen.
      Sie haben als Gast in diesem Lande einfach nicht das Recht so zu schreiben!
      Ersäufen Sie Ihren eigenen Frust lieber in einigen Flaschen Brahma!
      Ich glaube erst mal an das Gute im Menschen.

    2. Klaus Böse, jr.

      Reply

      Ja, das ist vollkommen richtig. Wie kommt man darauf? Wohl aus jahrelanger Erfahrung. Sind es Vorurteile? Eindeutig nein, denn die Machenschaften der korrupten Mafia ist ist beweisbar, jedenfalls, was vom Eisberg über das Wasser ragt. Fakt ist, dass alle ex-Präsidenten nach ihrer Amtszeit einige hundert Millionen US-Dollar mehr auf ihrem Konto haben. Und das beim zweitschlechtesten Präsidentenlohn Südamerika so um 5.000 US-Dollar monatlich.
      Nun, mit dem Wechsel wird nicht nur die Präsidentenfamilie zum Wohl des Landes profitieren, sondern tausende ihrer Speichellecker.

  3. Zwei Punkte dieses Artikels „springen“ einem direkt in´s Auge: 1.) Es ist Ausdruck eines schäbigen und erbärmlichen Verhaltens des gesamten Cartes-Flügel, wenn Anhänger dieses innerparteilichen Oppositionsgruppe nicht einmal die Größe besitzen, zur offiziellen Amtsübernahme des neuen Präsidenten zu erscheinen. Das läßt für die Zukunft Paraguays nichts Gutes erwarten und ist Ausdruck, daß dieser innerparteilichen Opposition Macht und Einfluß wichtiger sind als das Staatswohl. Und 2.) ist es richtig, daß so gut wie jede neue Regierung (bzw. deren Präsident) stets vollmundig viel versprach und in der Realität nur wenig umsetzte. Noch wissen wir vom neuen Präsidenten im Grund sehr wenig über seine politische Agenda. Eine positive und vorsichtige Erwartungshaltung ist dennoch angebracht – aber eben auch große Skepsis aufgrund der gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit mit den Politikern. Warten wir es erst einmal ab. Doch hier schon wieder zu behaupten, wir Zugewanderten hätten nicht das Recht uns hier zu äußern ist absoluter Quatsch. Wir leben hier teilweise schon sehr lange, unser Lebensmittelpunkt ist Paraguay und wir tragen mitunter sehr kräftig dazu bei, daß Einheimische in Lohn und Brot kommen. Das gibt uns eine moralisches Recht mitreden zu können!

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