Paraguay: Legalisierung des Anbaus und Konsums von Marihuana wird diskutiert

Asunción: Das Thema Marihuana wird den Kongress in Kürze beschäftigen. Dabei will man das Rauschmittel legalisieren und sogar exportieren. Eine Gesetzesvorlage zu dem Thema ist bereits vorbereitet.

Der Senator Paraguayo Cubas legte die Gesetzesvorlage vor, die den Anbau, die Vermarktung und die Verwendung vom Marihuana zu medizinischen Zwecken oder zur Regeneration legalisieren soll. Auch ein Export ist angedacht.

Nach Ansicht von Cubas habe das Verbot nicht zu ermutigenden Ergebnissen geführt, sondern “mehr Gewalt, eine Kriminalisierung benachteiligter sozialer Sektoren und wiederum zu Massenverhaftung für gewaltfreie Straftaten im Zusammenhang mit dem geringen Konsum und Verkauf geführt“.

Cubas betont, dass die illegalen Aktivitäten zugenommen haben, obwohl viele Anti-Drogen-Operationen durchgeführt worden seien. Aus diesem Grund schlägt er eine Politik der “sozialen und integralen Prävention“ vor, anstatt einen kriminellen Anstieg in dem Sektor weiter zu begünstigen.

„Es besteht ein Bedarf an flexibleren Gesetzen in Bezug auf die Verwendung von Drogen wie Marihuana (…). Um das Problem anzugehen, muss ein anderer Ansatz verfolgt werden, weil die Ausrottung des Cannabiskonsums nicht realisierbar ist“, erklärt er.

Mit der Gesetzesvorlage soll ein Register der Verbraucher und der Eigenproduzenten von Marihuana erstellt und die gewerblichen Tätigkeiten geregelt werden. Cubas weist sogar darauf hin, dass es “einen erheblichen Anstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) geben wird, wenn man berücksichtigt, dass Paraguay einer der größten Cannabisproduzenten weltweit ist“.

Das Ministerium für Industrie und Handel (MIC), die Nationale Direktion für sanitäre Überwachung (DNVS), das Ministerium für öffentliche Gesundheit (Mspbs) und das Nationale Anti-Drogen-Sekretariat (Senad) sollen in das Vorhaben mit eingebunden werden. In der Gesetzesvorlage wird über den “Transport, Vertrieb, Verkauf, Konsum, Export und Import“ von Marihuana gesprochen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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31 Kommentare zu “Paraguay: Legalisierung des Anbaus und Konsums von Marihuana wird diskutiert

  1. Wenn alle klauen dann ist es das beste, man erklärt Diebstahl zum Kavalliersdelikt und damit ist Diebstahl straffrei. Der Staat, die Justiz kapitulieren. So ist das auch im Prinzip mit der Legalisierung von Marihuana. Außerdem sind viele Mächtige im Land daran interessiert endlich aus allen Rohren feuern zu können, nämlich das Inland und den Export mit Marihuana zu überschwemmen. Der Rubel wird rollen! Selbst viele Zugewanderte werden sich über die Freigabe von Marihuana freuen. Endlich darf man sein bißchen Gehirn ohne Angst vor Strafen total vernebeln und den Rest des Verstandes, falls vorhanden, ruinieren. Die Menschheit geht sehenden Auges vor die Hunde.

    1. Vollkommen falsche Einschätzung. Wenn Marihiana legalisiert werden sollte, dann sind die Preise im Keller, weil dieses Kraut sebst auf einer Müllhade wächst, wo sonst gar nichts gedeiht.
      Damit rollt kein „Rubel“ mehr und den Drogenhändlern wird mit einer Legalisierung der Boden entzogen!

  2. @robin hood … sie haben den artikel nicht verstanden. es geht hier um MEDIZINISCHES Marihuana … das hat mit dem normalen Marihuana nichts zu tun. der unterschied liegt das im med. kein bzw. nur ganz minimaler THC (der stoff der dröhnt und frisst) vorkommt. somit ist es quasi dann keine droge mehr, weil eben diese droge entzogen wird in einem aufwendigen verfahren.

    1. Korrekt! Doch wer will das schon kontrollieren, was nachher offiziell für „medizinische“ Zwecke angebaut und vertrieben wird und was inoffiziell in die dunklen Kanäle des Drogenhandels gelangt?

  3. Wird sowieso nicht akzeptiert. Für nicht wenige ist der illegale Handel mit Marihuana viel lukrativer – und man kann viel besser politische Gegner Schaden zufügen.
    Bin mir auch nicht sicher, ob es so gut wäre, Marihuana zu legalisieren – der gemeine Paraguayer hat schliesslich kein Gefühl, wann genug ist und wann nicht, siehe Alkoholkonsum.

  4. Perfekt, dann wird Paraguay endgültig zum Paradies.
    Bekiffte Leute sind immer angenehmer als Betrunkene, abgesehen davon, dass Alkohol um ein Vielfaches schädlicher ist.

    1. Das ist ein Trugschluß und eine Beruhigungspille der Kiffer. Der Verstand leidet allemal. Aber auf ein paar Hunderttausende mehr Verrückte kommt es auch nicht mehr an.

      1. Wie bei allen Drogen (Koffein, Zucker, Medienkonsum, Fast Food, Alkohol, Glücksspiel, div. Suchtmittel) kommt es auf die Häufigkeit an.
        Fakt ist, dass Cannabis, oral konsumiert oder vaporisiert, im Gegensatz zu Alkohol keinerlei körperliche Schäden hervorruft. Selbst ein Bier am Tag fördert das Risiko für Schlaganfälle, Speiseröhrenkrebs etc.
        Und wenn man es mit dem Cannabis Konsum nicht übertreibt, hat es auch keine Auswirkungen auf die Intelligenz, was durch Studien belegt ist. Natürlich nicht, wenn man sich Jahrzehntelang von Früh bis Abends „einraucht“.
        Marihuana kann sogar Krebszellen abtöten, habe mal einen alten Schulkollegen in Amsterdam im Coffeeshop getroffen welcher an Krebs erkrankt ist, seiner Aussage nach war er absolut energielos und fühlte sich zu nichts zu gebrauchen, dann fing er mit Cannabis an und er fühlte sich wieder ganz normal und fit.

  5. In Uruguay ist das Zeug seit mehreren Jahren legal und das Land hat keinen Schaden daran genommen Alkohol und Zigaretten sind weitaus schädlicher. Legalisieren, wie die anderen genannten Drogen, besteuern und die Staatseinnahmen steigen. Pech für die vorhandenen Schwarzhändler denen der Markt entzogen wird.

  6. Kuno Gansz von Otzberg

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    Das Wort Haschisch kommt von „haschischim“ wovon das Wort „Assasinen“ abstammt. Die Assasinen des „Alten vom Berg“ waehrend der Zeit und nach den Kreuzrittern, rauchten Haschisch um „high“ zu werden fuer ihren Meuchelmord.
    Also „ganz ohne“ ists wohl nicht. Klar bezeichnen die Kiffer den Haschisch als „harmlos und eigentlich keine Droge“ – trotzdem werden sie „high“ davon. Und klar ist auch dass auf einmal ploetzlich jeder Kiffer an irgendeine Krankheit leidet „die des Krautes bedarf“. Die Aerzte werden froh sein ueber die Zusatzeinnahmen der Rezeptverschreiberei. Haschisch ist nur einer nordafrikanische Sorte der Marihuana Pflanze. Die hunderte der verschiedenen GMO Sorten haben eine verschiedene Drogenwirkungsintensitaet. Monsanto wird sich mittlerweile freuen ueber die Transgenetischen Marihuana Sorten.
    Uruguay: wenn Haschisch legal wird. https://www.youtube.com/watch?v=wDYF0Kx6I_g
    Comprar marihuana legal en Uruguay: el relato de un consumidor y la mirada de una farmacéutica. https://www.youtube.com/watch?v=y0rxc-dxfAE
    Eine legale Masche der Kiffer mittels Krankheitsvorschuetzung an Drogen zu kommen.

  7. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    https://www.youtube.com/watch?v=svHd8XGGqOI
    In dem vorigen Video wurde gesagt dass vor der Marihuanalegalisierung in Uruguay der „Shit“ von Paraguay kam welches oft halbverfault war und von geringer Qualitaet.
    Also Paraguay war Hauptproduzent des Marihuana das nach Uruguay kam.
    Weiter wird im Video gesagt dass nach der Legalisierung immer mehr Leute abhaengig nach Marihuana werden. Immer mehr Kiffer lungern auf den Strassen rum aber die Droge ist von hoeherer Qualitaet und der Schwarzmarkt ist teilweise eingebrochen.
    Die Kriminalitaet steigt wohl eher nicht durch die Haschlegalisierung aber mehr Leute geraten in die Drogenwelt hinein.
    Ob das jetzt der richtige Weg ist, ist zweifelhaft da immer mehr Leute hineingezogen werden ins Drogenmilieu.
    Die uruguayische Erfahrung mit der Marihuana: https://www.youtube.com/watch?v=a-1D6F1q_RY.

    1. Konsumiert wird sowieso, egal ob verboten oder nicht. Kauft man im DACH Raum Cannabis auf der Straße, unterstützt man wohl teilweise auch terroristische Organisationen und bekommt minderwertige Ware die teils mit Haarspray etc. gestreckt ist, außerdem geraten Jugendliche durch den Straßendealer noch leichter mit härteren Drogen wie Kokain und Heroin in Kontakt. Würde das Zeug in der Apotheke oder im Kiosk verkauft, wäre der Schwarzmarkt zum Großteil stillgelegt (wer kauft schon gern verunreinigte Ware – bzw. für Alkohol gibt es ja auch keinen Schwarzmarkt) und dadurch Alterskontrollen eingehalten werden, denn der afghanische Dealer fragt in der Regel nicht, ob man schon 18 Jahre alt ist. So gesehen, ist eine weltweite Legalisierung längst überfällig. Und der Konsum steigt zwar am Anfang leicht, pendelt sich nach der „Neugierphase“ wieder ein. In Frankreich (illegal) konsumieren mehr Jugendliche Cannabis, als in den Niederlanden wo es schon Jahrzehnte „halblegal“ ist.

  8. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Marihuana sollte nicht unterschaetzt werden. Die meisten Sorten sind schon genetisch modifiziert (GMO) und deren THC wurde praktische verdoppelt bis verdreifacht wo die „downer“ Substanzen der Pflanze herausgezuechtet wurden. Also der moderne Hanf ist viel staerker als der Hanf z.B. 1000 A.D.
    Hier ein Erlebnisbericht der Effekte des Marihuana: https://www.youtube.com/watch?v=-yvs84Cv72g&t=308s.
    Also physisch macht es nicht so sehr abhaengig aber dafuer ist die psychologische Abhaengigkeit umso staerker. Diese Person „konnte nicht mehr ohne Marihuana“ – was ja ein Zeichen der Abhaengigkeit ist.

  9. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Ich wuerde mich freuen wenn Kommentaristen hier ihre eigenen Erfahrungen mit „Marie-Juana“ teilen wuerden.
    Da Kokain die Folgedroge der Marihuana ist und wohl die zweitmeist produzierte Droge in Paraguay, so ist es glaube ich, auch gut zu wissen welche Erfahrung Menschen mit Kokain haben.
    Whats snorting cocain like? https://www.youtube.com/watch?v=PsLoIk_vSO0
    Ich selbst hab glaub ich als Teenager meinen Verwandten mal maximal 3 Zigaretten geklaut (keinen Lungenzug, den das hustete nur) und im Leben nicht mehr als 4 Flaschen Sekt (zu Weihnachten) getrunken und in etwa 3 Doeschen Bier zudem zu den 2 Glaesschen Eierlikoer und nicht mehr als 5 Glaeser Wein. Das alles vor dem 22ten Lebensjahr. Von dem Eierlikoer bekam ich so ein Unwohlgfuehl (wohl die Leber), dass ich die volle Flasche wegwarf und ab dann nie mehr einen Tropfen Alkohol anruehrte. Also mehr als diese „Erfahrungsberichte“ mit Drogen kann ich selber nicht bieten.
    Hat Jemand der Leser Erfahrung mit Marihuana? Bitte hier teilen.

  10. Man kann ja schon klar und deutlich erkennen welche Aus- und Nebenwirkungen das Trinken von Gras hat. Da kommt es auf diese Legalisierung auch nicht mehr darauf an. De Legalisierung würde sogar die Hebung des iq60 auf den hierzulande üblichen iq82 heben, bei denen, die den landesüblichen nicht erreichen und man könnte durch den Zerfall der Preise noch ein zwei 24-er Pack Billigbier grati zusätzlich vor seinen Kindern saufen, damit die Kinder eine gute Erziehung erhalten und es später auch zu einem potenten Haufen an leeren Bierdosen bringen. Sind auch gut zum anfeuern des Mülls zu gebrauchen, die Bierdosen.

  11. Vielleicht fällt es dem Leser leichter die Situation zu erfassen, wenn man sie mal mit der Prohebition vergleicht? Hat der Verbot von Alkohol wirklich zu vermindertem Konsum geführt? Eher nicht, es stärkte nur die Kriminalität.

  12. Der Hanf ist eine der aeltesten Kultur und Heilpflanzen, welche nur geringe Anforderungen an die Anbaubedingungen stellt und auch ohne Bayer / Monsanto Gifte insektenfrass widersteht. Die Pflanze ist ein Daemmstoff, fuer die Bekleidungsherstellung leicht zu verarbeiten und enthaelt über 100 medizinisch wirksame Bestandteile. Das berauschende THC ist lediglich der am meisten beachtete und erforschte Bestandteil. Es wird erfolgreich in der Schmerztherapie und als Heilmittel bei Erkrankungen des Nervensystems wie z.b. Epylepsie verwendet.
    Das Problem der Pflanze ist, das sich jedermann extrem billig die daraus gewonnenen Arzneimittel herstellen kann, sobald veröffentlicht wurde, wie der einzelne gewuenschte Heil Wirkstoff zu extraieren ist.
    Das schmälert die Gewinne der Pharmakonzerne und nur aus diesem Grund wird die Hanf Forschung und die Veröffentlichung der Ergebnisse seit fast 100 Jahren verhindert.
    Ein Suchtfaktor entsteht beim Hanf Konsum erst, wenn die Industrie Suchtstoffe untermischt wie bereits beim Zigarettentabak.

    1. Kuno Gansz von Otzberg

      Antworten

      Bullshit.
      Die Verharmlosung von Marihuana ist an fuer sich ein krimineller Akt.
      Es gibt 100te Sorten die alle GMO Gezuechtet werden.
      Marihuana hat einen anderen Wirkstoff aber macht genauso abhaengig (psychisch abhaengig) wie andere Drogen inklusive Alkohol.
      https://www.youtube.com/watch?v=HuO2wi3znDI
      Unter den Mennoniten fuehrt die freie Verfuegbarkeit der Alkoholika gerade zum Alkoholkonsum. Zusaetzlich zum Sozialdruck auch mit den Saufereien mitzumachen um bei den Menschen anzukommen und akzeptiert zu werden. Ich z.B. wurde immer allewege abgelehnt weil ich eben nicht mit Saufereien oder Korruptionen mitmachte – ganz einfach. Sozialstatus hat eben heutzutage viel mit dem Mitmachen mit Drogen zu tun (ich nehm mal an dann stellt sich der „cool Faktor“ bei den Mitmenschen ein – fehlt dieser, so wollen sie nichts mit einem zu tun haben).
      Wenn Marihuana einmal legalisiert ist, so bekommt man z.B. bei der Kooperative nur arbeit, wenn an das raucht (wenn der Chef es auch tut) als „Loyalitaets- und Linientreuebeweis“.

      1. @Kuno Gansz von Otzberg
        Bullshit!
        Was sie schreiben ist Bullshit.
        Das was Heinz schreibt ist die Wahrheit.
        Natürlich ist Marihuana zu billig, Marihuana stört das Geschäft der Pharmakonzerne.
        Ich kenne genug Leute mit starken Schmerzen (Stärkenscala von1-10) Bereich 7-10.
        Sie kommen 3-4.Kippen die Woche zurecht und sind nicht Süchtig.Die Lebensqualität ist gestiegen!
        Sie alle eins gemeinsam, gute Nierenwerte,kein Diclofenac 150mg und mehr,kein Ibuprofen
        2400-3400mg oft auch mehr pro Tag.Das passt keinen Pharmakonzern.Mit den harten Schmerzmitteln machen die Pharmakonzerne auch noch mal das Geschäft.Die USA sind das beste Beispiel für die Profitsucht, die Menschen sterben an den BTM- Schmerzmitteln wie die Fliegen, mehr als durch Morde und Verkehrsunfälle.
        Natürlich ist sind harte Drogen gefährlich, die gehören Grundsätzlich verboten Cocain,Heroin und co.
        Hier geht es nicht um den Cool Faktor bei Marihuana, hier geht es um den Nutzen für die Menschen.

  13. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    @wolfgang. Schreibst du aus eigener Erfahrung? Versuch das Kiffen mal zu unterlassen und da hast du deine Sucht.
    Ja sicher. Ploetzlich sind die haelfte der paraguayer Epileptiker und die andere Haelfte hat chronische Schmerzen „arbeitsbedingt“.
    Darauf laeuft es hinaus.
    In Nordamerika schlug ich einen Mitarbeiter mal vor dass er bekifft zur Arbeit erscheine nachdem er steif und fest behauptete dass Marihuana keine Droge sei. „Niemals“ war dessen Antwort. „Ich will ja noch arbeitsfaehig sein und bin ja nicht bloed“, meinte er.
    Das Kiffen senkt halt das generelle Intellektuelle Niveau der Gesamtbevoelkerung. In Loma Plata gab es mal einen Krankenpfleger der auf der Schwesternschule nur im Examen durchkam wenn er leicht angetrunken war. Eben: es ging nicht mehr ohne Alkohol.
    Sucht ist dann anwesend wenn man nicht mehr „ohne“ Normal ist.
    Hier der Beweis einer Person die selber 4 Jahre lang Marihuana rauchte und das durchgemacht hat: https://www.youtube.com/watch?v=i_Q5wSwIhvc.
    Wenn du Paraguayo „payaso“ Cubas fragst; dann singt er dir natuerlich ganze Loblieder ueber die Marihuana. Sprichtst du mit ex Suechtigen; so geht das Lied in eine ganz andere Richtung.
    Hast du Wolfgang selber Erfahrung im Kiffen? Wenn ja, dann bitte hier teilen.

  14. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Marihuana gehoert zu den psychodelischen Drogen. Es wird als die „heimlichste und schleichendste“ Droge angesehen weil Marihuana schleichend abhaengig wird.
    Marihuana veraendert die Identitaet der Persoenlichkeit und die Sichtweise zur Welt, u.a..
    Wie hier bestaetigt wird: https://www.youtube.com/watch?v=v2fsnYOC2gc.
    ACHTUNG! Der Typ im Video ist ein weisser Moslem, also einer der Ueberlaeufer aus der westlichen Welt. Man nehme sich also kein Vorbild an der Person – was er sagt ueber Marihuana ist aber richtig.
    Also wenns legalisiert wird, haben wir auf einmal urploetzlich hundert Tausende „Fusskranke“ in Paraguay die vorher kerngesund waren.
    Wenn Marihuana aber gegen wirkliche Krankheiten hilft wie Epilepsie – und wenn die Menschen wirklich daran krank sind, dann ist es ein Heilmittel und eben erlaubt fuer die wirklich Kranken, das Marihuana als Heilmittel zu sich zu nehmen. Aber nur wenns wirklich gegen die Krankheit hilft und auch nur bei wirklich Kranken.

  15. @Kuno Gansz von Otzberg
    Da muss ich Dir widersprechen.Hier geht nicht um den Drogensumpf.Die Menschen die mir bekannt sind, können jeder Zeit das Zeug liegen lassen.das machen sie auch! Dabei gibt es drei Flügel der Nutzer,die einen bekommen es verschrieben in der EU, die anderen sind Ausgewandert umgezogen in die Niederlande/Uruguay,anderen Kaufen es sich schwarz.
    Hier interessiert nur der medizinische Nutzen.In keinen Fall sind sie berauscht,der Schmerz ist gedämpft,nicht so wahr genommen. Betrachten sie das ganze wie eine Waage,sie brauchen mal mehr,auch mal viel weniger.Der Weiskittel sagt dazu auch Einstellung!
    Hier geht es nicht um das Kiffen.Hier geht es um den Nutzen.Das muss man ganz Sachlich sehen.Eine Frage des Bewustseins!
    Mit der Freigabe von Marihuana würden soviel Kräfte freigesetzt für die Bekämpfung der harten Drogen,der Kriminalität, das wäre eine wohltat für Paraguay, für viele anderer Länder.Ganze Kartelle würden vor die Hunde gehen.Warum geht es in den Niederlanden,teilen der USA,Uruguay!
    Selbst die BTM die deine Krankenpfleger/Schwesternschüler später als Pillenverteiler nach Gesetzblatt verteilen wirken nicht besser.Sie bringen nur mehr Profit.
    Wirtschaftlich gesehen,legalisiert,bringt Marihuana Arbeitsplätze und viel legales Geld.
    Textilindustrei,Autoindustrie,Bauindustrie,Lebnsmittelindustrie,Papierwerke der Wald würde für Zellolose nicht mehr gebraucht.Gut für die Umwelt:“Bayer und co. werden nicht mehr so gebraucht!“
    Solange wie es Tabakwaren/Zigaretten,Zigarren, Alkohol frei gibt muss es Marihuana auch frei geben.Man es muss auch mal stehen lassen können,wissen wann Schluss ist.Das ist eine Frage der Erziehung,des Bewusstsein.(Eine Flasche O,7lWhisky reichte 4.Jahre.)
    Das Heroin,Cocain,Crack,Krokodil,vieles mehr in der harten Richtung gefährliche Drogen sind, deren Herstellung,vertrieb muss unter Strafe stehen.Für diese Leute würde ich als Richter,die Fallschwertmaschine aus den Keller holen,auch bedienen.
    Mir sind Klassenfotos bekannt,wo ca.40-50% der männlichen jugendlichen vom Krokodil ausgelöscht wurden.
    Die Videos von YouTube sind Kastriert man muss mal gesehen haben!
    Jeden richtig Süchtigen helfen sie nicht mit Strafen das er/sie ein normales Leben führt.Hier hilft nur Entzug im frühen Stadium, Sozialarbeit später nur die Gabe von Ersatzdrogen unter ärztlicher Kontrolle.Damit Prostitution und Beschaffungskriminalität verhindert wird.
    Die wenigsten Drogensüchtigen haben mit Marihuana angefangen, das an Fixen geht ganz anders los!
    Deine Krankenpfleger/Schwesternschüler sind nur Pillenverteiler; mehr nicht.Ärzte, Krankenpfleger/Schwesternschüler haben einen leichten Zugang zu BTM da ist die Gefahr besonders große.
    In Deutschland wird deshalb da penibel aber in Einrichtungen Buch geführt.Da ist jede Pille gezählt.Es ist genau festgelegt wie viel jeder maximal bekommen darf im Monat.Nicht jeder Pfleger ist dazu befugt sie zu verwalten.
    Macht Dir über das Kiffen/Marihuana keine Sorgen,in D,F,E und außer Europäischen Ländern richtige Kontrollen erlebt,die Herren in Blau sind genauso wie sie gekommen sind, frustriert gegangen.Auch wenn der Vogel noch so gut gepfiffen hat!

  16. Kuno Gansz von Otzberg

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    Ja klar ist die Krokodildroge weit schlimmer als Marihuana. Nur eben dass die Kiffer jetzt ploetzlich alle Verschreibungspflichtig werden wegen irgendeinem Wehwehchen – die Echtheit solcher Gebrechen moechte ich bezweifeln.
    Klar ist die Medikamentenabhaengigkeit auch eine Sucht – wie ja Medikamente im englischen als „Drugs“, also direkt Drogen, genannt werden.
    Das Problem ist nur dass Holland und Uruguay und auch Kalifornien als moralisch verworfenen Laender gelten bei denen halt die Haelfte der Bevoelkerung kifft – also wo jeder Buerger ein „Pothead“ und Koksnase ist. Weil die Drogen halt zu leicht erhaeltlich sind und durch deren Praesenz junge Leute ins Drogenmilieu hineinreissen. Ich hab ein paar Bekannte in einem der Laender wo Marihuana lagal ist und die meinen dass die Seuche immer schlimmer wird – crackheads wo man nur hinsieht.
    Es ist ja kein Geheimnis dass Marihuana „die Droge des armen Mannes“ ist – der sich kein Koks leisten kann.
    Klar sehe ich auch Medikamente als Drogen an sowie als auch den Alkohol und den Tabak. Wenn aber eine Droge eine Krankeit bekaempft so sollte sie ad hoc erlaubt sein. Aber nur ad hoc.
    Eine Droge ist jedes und alles was Bewusstseinsveraendernd ist.
    Also ab der Legalisierung gibts dann 4 Millionen „Fusskranke“ und „Wehwehchen“ in Paraguay die alle meinen Pot rauchen zu muessen „gesundheitshalber“.

    1. ich hab mehrere Jahre in den Niederlanden gelebt und kann dir versichern, dass ist totaler Quatsch was du schreibst. Ich bezweifle, dass du überhaupt schon mal in Holland warst. Die Holländer sind ein sehr tüchtiges, aufgewecktes und freundliches Volk. Auch in Deutschland waren die niederländischen Kollegen in der Regel weit umgänglicher.
      Dass die Hälfte der Bevölkerung kiffen würde ist einfach gelogen. Du stellst oft realitätsferne Behauptungen in deinen Kommentaren auf. Begnüg dich mal mit der Realität und höre auf „Fakten“ herbei zu lügen.

  17. SmokeWeedEveryday 2

    Antworten

    Wow, die Argumente sind hier ja wie vor 100 Jahren.
    Cannabis ist ein natürliches Heilmittel das seit Jahrtausenden Verwendung findet.
    Es enthält hunderte von wichtigen Stoffen für den Menschen und dessen Endokanabidiolsystems.
    Es wurde allerdings hauptsächlich wg. dem Stoff THC verteufelt.
    Das ist auch der einzige Punkt wo ich dem Herrn von Otzberg recht gebe:
    Der THC-Gehalt wurde in den letzten Jahren hochgezüchtet.

    Allerdings hat dies nur negative Folgen (psychoaktiven Effekt), weil der CBD-Gehalt gleichzeitig runtergezüchtet wurde.
    CBD ist z.Z. das am meisten genutzte Canabidiol in der Medizin und die Wirkung wurde von mehreren Studien bestätigt.
    Der WHO hat empholen CBD komplett aus der Liste der gefählichen Stoffe zu entfernen.
    Cannabis enthält noch viele Canabidiole die bisher noch komplett unerforscht sind,
    allerdings kommen sie dennoch zutragen.
    Auch das THC ist als Schmerzmittel sehr effektiv, vorallem bei chronischen Schmerzen und wie bereits erwähnt Epilepsie.
    Pharmakonzerne sind bereits auf dem Zug aufgestiegen und bieten THC-Spray (SATIVEX) an.
    Allerdings ist bereits jetzt schon klar das Cannabis je nach Sorte viele untersiedliche Canabidole besitzt die gemeinsam Wirken. Ganz zu schweigen von der Terpenologie jeder Rasse und Phenotyps, haben diverse Canabidole wie THCA, THCV, CBG, CBN, etc. in unterschiedlicher Zusammensetzung unterschiedliche Auswirkungen.
    In Deutschland hat das BFAM Anbaugenemigungen an diverse Patienten verteilt. Erst seit inkrafttretens Gesetzen für Cannabis als Medizin sind die Anbaugenehmigungen entzogen worden. Aber seitdem kann man sein Cannabis mit einem Rezept auf Krankenkassen ganz normal in der Apotheke holen.
    Mehr dazu können sie auch im IACM Forum nachlesen. Bei Fragen können dort Ärzte und Apotheker weiterhelfen.

    1. Kuno Gansz von Otzberg

      Antworten

      Diese 2 Gentlemen schauen mir nicht sehr „epileptisch“ oder „Schmerzkrank“ aus.
      https://www.youtube.com/watch?v=VHcpJh-thko
      Snorting Kokain – stay away!
      Es geht simpel darum nur high zu werden.
      Ditto fuer Marihuana.
      C’mon, diese sind einfach nur suechtig und koennen nicht mehr ohne – um an den „Stoff“ zu kommen schuetzen sie Schmerzen und Epilepsie vor.

      1. SmokeWeedEveryday 2

        Antworten

        Was soll das?
        Seit wann ist Youtube ein Nachweis?
        Ich habe ernstnehmbare Quellen genannt!
        Wenn sie einfach alles verteufeln wollen wie in der Steinzeit bitte!
        Aber korrigieren sie mich wenn ich mich irre:
        Legalisierung heißt nicht Zwang!
        Sie müssen es ja nicht verwenden!
        Was aber bitte stört sie daran wenn es anderen mit Problemen hilft wo sonst nix anderes hilft?

  18. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    @weed
    Oh ja ‚tuerlich, ‚tuerlich!
    Die Moral von der Geschicht ist ja dass der THC Gehalt alleinig hochgezuechtet wurde und alle anderen Faktoren beiseitegelassen, bzw. herausgezuechtet wurde. THC ist ein „upper“, also Aufputschmittel (high werden) wo das rausgezuechtete CBD ein „downer“ ist, also ein Beruhigungsmittel (tranquilizante) ist, also aehnlich wie Heroin & Co.
    Das ist ja gerade der springende Punkt. Die originalen Haschisch Sorten waren bei weitem nicht so drogenhaltig weil sich das THC und CBD eben die Waage hielten – also in etwa wie wenn man Kokain und Heroin zugleich brauchen wuerde (das eine putscht auf und das andere schlaefert ein).
    Oh ja es mag wohl helfen fuer Epileptiker: aber das sind weniger als 0.1% der Gesamtbevoelkerung. Schmerzpatienten? Oh ja die gibt es: nur eben diese stellen weniger als 5% der Bevoelkerung dar. Fuer 5.1% der Bevoelkerung braucht man keinesfalls fuer jedermann die Drogen legalisieren. Das bedeutet dass rund 95% aller Drogenkonsumenten die Drogen nicht fuer medizinale Zwecke beduerfen und nachfragen, sondern schlichtweg um simpel „high“ zu werden.
    Der methhead oder Pothead von der Strasse ist wohl kaum ein Epileptiker oder chronisch Schmerzkrank. Chronische Schmerzen werden ja vor allem von Medikamenten der Pharmaindustrie verursacht.
    Also bitteschoen! Versuchen Sie rational denkenden Menschen wie gewisse „von und zunz“ nicht einen Baeren auf die Nase zu binden.
    Deswegen sag ich ja: auf einmal gibts in Paraguay 5 Millionen chronisch Fusskranke – von heute auf morgen. Ganz zu schweigen dass der leichte Zugang zu Drogen die Jugendlichen und sogar Kinder ins Drogenmilieu verfuehrt.
    Ja kein Problem bei Marihuana fuer Patienten. Nur werden diese schwups auch zu Haendlern werden sofern sie das anbauen duerfen um andere „krank zu machen“.
    Es ist wie mit den Saeufern: die trinken ungerne alleine sondern versuchen immer andere mithineinzureissen. Frueher machte der Mennonit den Sohn „zum Manne“ indem er diesem das Rauchen angewoehnte. Zum richtigen Mann wurde der Sproessling dann wenn er auch noch zu saufen anfing – und ein richtiger Kerl war er wenn er erst ein Maedchen geschwaengert hatte. Dann hatte man’s g’schafft!
    Die Mennoniten haben genug eigene Erfahrung mit Suechte – also viel neues Erzaehlen Richtung Rechtfertigung der Laster brauchst du gar nicht erst zu versuchen.
    Diese Legalisierung ist nichts weiter als eine Faule Ausrede der Perversen andere in ihr eigenes Unglueck mit reinzuziehen – unter dem Deckmantel der Scheinheiligkeit und des Medizinmannes. Sonst nichts!

    1. SmokeWeedEveryDay 2

      Antworten

      Sie haben echt Null Ahnung von Cannabis und schon garnicht als Medizin!
      Bitte informieren sie sich ordentlich! Nur nebenbei Haschisch ist nicht die Pflanze!
      Drogenkonsumenten werden Drogen weiterkonsumieren ob legal oder nicht!
      Die Prohibition macht doch jegliche Droge (vorallem Cannabis) für Jugendliche zugänglich,
      nur eine Legalisierung kann effektiven Schutz aufbauen!
      Wie gesagt Ihre Argumente stammen teilweise aus den 60’er…

      PS:Nur nebenbei Haschisch ist nicht die Pflanze!

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