Paraguay-Mercosur Beziehung wird zur Sackgasse

Asunción: Das Thema Paraguay wird in Montevideo, wo sich heute alle Außenminister und Morgen alle Staatschefs des Mercosur treffen, mit Besonnenheit behandelt. Ankündigungen werden aus allen Richtungen getätigt und ergeben zusammengenommen wenig Sinn. Bleibt demnach nur abzuwarten was wirklich entscheiden wird, so wie es auch Horacio Cartes heute erklärte.

Luis Almagro, Kanzler Uruguays und Gastgeber gegenüber des Ramirez Strandes, gab Mittwochabend zu verstehen, dass dir Rückkehr Paraguays höchste Priorität genießt und an einer zufriedenstellenden Formel aus ihrer Sicht gearbeitet wird. Ob die Paraguays Regierung gefallen wird bleibt abzuwarten denn im gleichen Atemzug sagte er auch, dass ein Austritt Paraguays ebenso wenig problematisch wäre. Die Regierung müsste nur erklären, dass sie mit den Klauseln des Gründungsvertrages nicht einverstanden sei. Paraguays jedoch pocht auf die Einhaltung jeder einzelnen Klausel.

Falls Paraguay nicht einen Schatz besitzt, von dem nur die anderen Mercosurländer wissen, enden die Verhandlungen hier. Horacio Cartes könnte ebenso seine Meinung wieder ändern und alle Auflagen akzeptieren, bei der Entscheidungsfreudigkeit des Kongresses jedoch ist dies ein gefährliches Unterfangen.

(Wochenblatt)

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2 Kommentare zu “Paraguay-Mercosur Beziehung wird zur Sackgasse

  1. Cartes kennt den Beschluss der Senatoren vom Vorjahr. Es stellt sich nun die Frage was hilft der Wirtschaft Paraguays? Ohne Mercosur in Freiheit und Autonomie, oder im Mercosursystem in welchem nur Argentina und Brazil Profiteure sein werden.
    Deutlich sieht man diese Entwicklung in der EU. Die Schweiz hat sich durch Verträge von der EU nur die Rosinen geholt. Paraguay sollte dem Schweizer Beispiel folgen.

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