Paraguay soll alternativer Anreiseweg für Copa America Teilnehmer werden

Asunción: Der Flughafen Silvio Pettirossi hat ein Notfallkomitee gegründet, welches vorbereit ist, um die Flüge zu empfangen, die die internationalen Fußballteams eigentlich nach Buenos Aires bringen sollte.

Wenn die Aschewolke, vulkanischen Ursprungs weiter über Argentinien und Uruguay schwebt, bleiben auch bis kurz vor Beginn des Fußballspektakels alle Flüge suspendiert.

Der Administrator des internationalen Flughafens „Silvio Pettirossi“, Rubén Aguilar, erklärte, dass Paraguay eine Möglichkeit sein könnte, damit die Fußballteams zur „Copa America“ in Argentinien kommen. Die Vulkantätigkeit des Puyehue betrifft die Vorbereitungen, bei denen keiner ein Risiko eingehen will.

„Unser Flughafen wäre optimal gelegen und vorbereitet, um die Teilnehmer zu empfangen und sie auf dem Landweg zu ihren Camps zu bringen, einige (Salta und San Salvador de Jujuy) nur wenige hundert Kilometer von Asunción entfernt“, sagte er.

Die Copa America wird vom 1. bis zum 24. Juli 2011 in Argentinien ausgetragen. Die Anreise der Teams ist gefährdet durch die nach wie vor ausgestoßene Aschewolke des Andenvulkans Puyehue.

Wegen der Austragung im Winter nimmt man an, dass auch dreckiger Regen das Spielgeschehen beeinflussen kann. Als einzig sicherer Anreiseweg gilt nach wie vor Paraguay.

Der 2236 m hohe Vulkan Puyehue begann nach 50-jähriger Pause mit dem Ausstoßen von Asche nach einer Eruption am 4. Juni 2011. Die sich gebildete Asche ließ sich nieder auf große Teile Chiles wie auch Argentiniens. Evakuationen wurden durchgeführt. Auch Paraguay wurde zeitweise von der Aschewolke bedeckt. Seit der Eruption vor etwas mehr als einer Woche ist der Flugverkehr in Argentinien und Uruguay quasi zum Erliegen gekommen. Aus Neuseeland und Australien wurden ebenfalls Streichungen gemeldet, die im Zusammenhang mit der Aschewolke des Puyehue stehen.

(Wochenblatt / Abc)

CC
CC
Europakongress

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.