Paraguay und die Verbindungen zum Terrorismus

Asunción: Emanuele Ottolenghi ist Experte und Mitglied der Stiftung für die Verteidigung der Demokratien. Sein Spezialgebiet sind Menschenrechtsfragen der Hisbollah, von Israel und dem Iran. Oft geriet Paraguay in das Visier von Ottolenghi.

Auf der Webseite der Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz in Washington, USA, steht der Leitsatz: “Kampf gegen den Terrorismus und Freiheit“

„Wir haben die Regierung von Paraguay in der Vergangenheit oft kritisiert und werden das in Zukunft auch weiter tun, wenn sie es verdient. Heute aber erhält sie ein Lob“, sagte Ottolenghi über seinen Twitter-Account.

Der Experte gratulierte den Verantwortlichen im Land, dass “es eine hervorragende Zusammenarbeit mit den US-Behörden bei der Auslieferung von Ali Issa Chamas gegeben hat“.

Chamas wurde am 16. Juni 2016 von Paraguay an die USA ausgeliefert, nachdem er fast ein Jahr in Paraguay inhaftiert war. Er soll Verbindungen zur Terrorszene haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ottolenghi Paraguay lobend erwähnt. Schon im Januar war dies der Fall, als Horacio Cartes den paraguayischen Botschafter im Libanon entließ.

„Der Stier wurde an den Hörnern gepackt. Ich hoffe, dass dies der erste Schritt gegen den Einfluss der Hisbollah in Paraguay ist und nicht der letzte war“, sagte das Mitglied der Nicht-Regierungsorganisation und Terrorismus Spezialist.

Gegenüber dem US Kongress erklärte Ottolenghi aber, dass dieser Schritt als “Beweis“ diene, dass die Regierung von Paraguay eindeutig infiltriert und “an dem Terrorismus beteiligt ist“.

Nun lobte er jedoch wieder die Maßnahmen der nationalen Behörden für die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus.

Quelle: Hoy

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