Schlaglöcher führen zur Teilsperrung einer wichtigen Fernstraße

Ypacaraí: Die wichtige Fernstraße 1 “Mariscal Estigarribia“ ist seit vergangenem Mittwoch zu einem Nadelöhr geworden. Ein Fahrstreifen musste von der Caminera wegen großer Schlaglöcher gesperrt werden. Das MOPC zeigte keine Reaktion.

Auf Höhe von Kilometer 40,5 in Richtung Asunción musste die Caminera eingreifen und den Straßenverkehr nur noch für einen Fahrstreifen frei geben.

Verantwortliche von der Straßenpolizei erstellten einen Bericht über die Verhältnisse vor Ort und schickten diesen vorab, am 1. Juni, an das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC). Dabei forderten sie eine dringende Reparatur der Schlaglöcher.

Nachdem keine Antwort erfolgte, musste eine Entscheidung getroffen werden, um eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Auf anderen Abschnitten der Fernstraße 2 schaut es aber auch nicht viel besser aus. Das MOPC plant den Ausbau der Route im kommenden Monat zu beginnen.

Ingenieur Victor Quintana, Leiter vom MOPC für das Departement Cordillera, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Enrique Bordón, Inspektor von der Caminera, erklärte, die Schlaglöcher auf der Fahrbahn seien extrem groß. Aus Sorge, dass es zu schweren Unfällen, insbesondere nachts, kommen könnte, habe man den Streckenabschnitt auf einer Länge von etwa 100 Meter gesperrt. Man sei zwar informiert, dass der Ausbau der Route bald erfolgen werde und alle Beamte für die Verkehrsregelung bei den Arbeiten eingesetzt werden müssten. Wann dies aber konkret passiert, konnte Bordón nicht sagen.

Quelle: ABC Color

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6 Kommentare zu “Schlaglöcher führen zur Teilsperrung einer wichtigen Fernstraße

  1. Dieses Schlagloch was wir da sehen, ist erst vor ca. 4 Wochen von der MOPC „repariert“ worden. Es sieht jetzt schlimmer aus als vorher. Das kommt davon, wenn wenn man lauwarmen Asphalt in eine Pfütze kippt.

  2. Ein überdenkenswerter Vorschlag: Der Staat solle in Zukunft besser den Neubau und die Reparaturen von Straßen ganz einstellen, denn in Paraguay gehen die Straßen schneller kaputt, wie sie jemals wieder repariert werden können. Anstelle der nun frei werdenden Investitionssummen, sollte der Staat besser den Kauf von Luftkissen-Fahrzeugen subventionieren. Das schont die Straßen und die vielen Beschäftigten in den Straßenplanungs- und Baubehörden.

  3. Für die Route 2 und 7 wurden vom MOPC der Ausbau der Strecke und (!) die Instandhaltung für 30 Jahre im März diesen Jahres bewilligt (Investitionssumme 520 Millionen Dollar).
    Wenn also eine private Firma dies übernimmt, kann dies nur besser werden.

  4. Von Caacupe kommend fährt man an diesem Engpaß vorbei, um gleich darauf an der Peaje die Maut abzudrückken.
    Da fragt man sich schon, wofür man diese Gebühr bezahlt………….
    Jedenfalls nicht dafür, daß die völlig desinteressierten Verantwortlichen des MOPC das tun, wofür sie bezahlt werden.

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