Hernandarias: Um die landesweite Impfquote zu erhöhen und den Schutz gegen Krankheiten wie Masern zu festigen, setzen die paraguayischen Gesundheitsbehörden verstärkt auf die Kooperation mit lokalen Gemeindeleitern.
Exemplarisch hierfür steht eine aktuelle Initiative im Distrikt Hernandarias, bei der das Gesundheitsamt gezielt lokale Multiplikatoren einbindet, um die Aufklärung in den Wohnvierteln voranzutreiben.
Im Zentrum dieser Strategie steht die Nationale Impfkampagne gegen Masern. Die Gesundheitsverantwortlichen betonten während der Treffen, dass die Immunisierung der sicherste Weg sei, insbesondere die Kindersterblichkeit und schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Die Gemeindevertreter wurden dazu aufgerufen, in ihren Vierteln aktiv Überzeugungsarbeit zu leisten, damit Familien die Impfpläne ihrer Kinder vervollständigen.
Breit angelegte Mobilisierung
An der Initiative beteiligten sich Vertreter zahlreicher Stadtteile (darunter San Ramón, San Miguel und Santa Clara). Diese verpflichteten sich, Informationen zu verbreiten und Eltern direkt zu motivieren, die lokalen Gesundheitsdienste aufzusuchen.
Organisiert werden solche Aktionen von den Abteilungen für Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen:
-Pädiatrie (Kinderheilkunde)
-PAI (Erweitertes Immunisierungsprogramm)
-Epidemiologie
Die Gemeinschaft als Schlüssel zum Erfolg
Die paraguayischen Gesundheitsinstitutionen unterstreichen, dass die Zusammenarbeit mit den Gemeindeleitern ein entscheidendes Werkzeug ist. Nur durch diesen direkten Draht zur Bevölkerung kann die Impfabdeckung flächendeckend erhöht und die Prävention von Infektionskrankheiten im ganzen Land nachhaltig gestärkt werden.
Wochenblatt / adn digital















