Paraguay wird ein Vorzeigekrankenhaus erhalten: wie das Albert Einstein in Brasilien

Asunción: Die Exekutive stellte an diesem Freitag das neue Krankenhausmanagement-Modell vor, das im zukünftigen Nationalkrankenhaus von Itauguá implementiert wird. Es soll zu einem der modernsten Zentren für Hochkomplexität in Lateinamerika werden, vergleichbar mit dem Hospital Albert Einstein in São Paulo.

In Anwesenheit des Vizepräsidenten des Hospital Israelita Albert Einstein, Marcos Knobe, und des Präsidenten, Sidney Klajner, wurde heute Morgen das Projekt für das neue Großkrankenhaus von Itauguá mit einer Fläche von 52.000 m² präsentiert.

Es wird über mehr als tausend Betten, 174 Intensivstationen, 30 Operationssäle, 70 Behandlungszimmer sowie Abteilungen für Onkologie, Hämodialyse und weitere spezialisierte Dienste verfügen. Das Design sieht zudem eine eigene Kläranlage für Abwasser, getrennte Zugänge, höchste Biosicherheitsstandards und eine Reduzierung der Betriebskosten um bis zu 30 % vor.

Das Hospital Israelita Albert Einstein (HIAE) in São Paulo, Brasilien, gilt als das beste Krankenhaus Lateinamerikas und als eines der 30 besten weltweit (2024). Seine Verantwortlichen arbeiten mit unserem Land zusammen, um das Design und den Bau dieses Vorzeigekrankenhauses in Itauguá zu realisieren.

„Wir wollen, dass es nicht nur das modernste Krankenhaus wird, sondern eine internationale Referenz“, erklärte Präsident Peña während der Zeremonie im Palacio de López. Das Bauvorhaben umfasst zudem ein neues Wohnheim auf dem Gelände des Nationalkrankenhauses von Itauguá als Teil des Engagements für eine menschlichere und würdevollere medizinische Versorgung.

Die Kosten in Höhe von 150 Millionen USD werden von Itaipú Binacional finanziert. Zusätzlich ist geplant, ein Team für die Implementierung des Managementmodells einzusetzen, womit sich die Gesamtinvestition auf 300 Millionen USD belaufen wird. Die Bauwerke sollen zwischen April und Mai 2028 eingeweiht werden. Die Entscheidung zur Umsetzung fiel nach einem Besuch von Präsident Peña und der First Lady im ersten Jahr ihrer Amtszeit.

Wochenblatt / Hoy

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