Paraguayerinnen – Beute im Ausland

Alicante: Zwei Personen wurden in Spanien verhaftet, weil sie paraguayische Frauen anwarben und zur Prostitution zwangen, teilte das spanische Innenministerium am heutigen Donnerstag mit.

In dem Kommuniqué des Innenministeriums heißt es, dass ein spanischer Unternehmer den Frauen Arbeit als Zimmermädchen oder Kellnerin anbot und ebenso die Reisekosten in Höhe von 1.700 Euro übernehmen wollte. Einmal in Spanien angekommen, hatten sie 4.000 Euro Schulden und mussten diese abarbeiten.

Die Paraguayerinnen wurden in einen Club der 700 Seelen-Ortschaft Quiruelas de Vidriales, in der Provinz Zamora gebracht. Ihnen wurden die Ausweisdokumente abgenommen und gedroht, dass bei Weigerung die Familie in Paraguay Repressalien zu spüren bekommen.

Die Frauen mussten tagtäglich von 18:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens einsatzbereit sein. Sie erhielten weder ein Teil des Geldes, noch durften sei an die frische Luft gehen. Weiter heißt es, dass nach mehrmonatiger Haft in dem Club einige Frauen fliehen konnten. Sie machten eine Anzeige bei der Polizei. Nach einer Ermittlungsphase wurden zwei Verantwortlichen verhaftet.

Sie sitzen in Untersuchungshaft und warten auf die Eröffnung des Prozesses.

Wochenblatt / Ministerio de Interior / La Nación

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4 Kommentare zu “Paraguayerinnen – Beute im Ausland

  1. Was ich mich schon lange frage: Sind die Frauen von Natur aus wirklich so naiv oder „Abenteuer lustig“, daß sie immer und immer wieder weltweit auf die Lockangebote von Bordellen und Zuhältern herein fallen. Es müßte sich doch so langsam überall herum gesprochen haben, in welche Gefahr sich junge Mädchen/Frauen begeben, wenn sie auf ausländische Arbeitsangebote reagieren. Ob junge Männer auch so naiv wären im umgekehrten Fall mag ich tatsächlich stark bezweifeln.

    1. In der großen Masse wissen diese Frauen was für eine Arbeit sie in Europa erwartet.

      Deswegen machen sie ja die Reise – dort verdienen sie nämlich viel mehr als hier.
      200 Euro in EU sind nunmal mehr als 200 000Gs in ASU (weit weniger am Land).

      Oft beginnt diese Arbeit hier schon mit ~12.
      Wenn diese Frauen dann 18 sind, haben sie bereits 6 Jahre Berufserfahrung mit einigen Abtreibungen und vielleicht auch einem Kind order zwei. Nicht vergleichbar mit 18 jährigen Naivlingen aus DE/AT/CH, welche noch zur Schule gehen.

  2. Für schnell, viel und einfach, Geld zu verdienen, dafür ist (fast) jeder Paraguayer zu haben. 80% (viele davon mit dem Einverständnis oder Wissen der Eltern) wissen oder wussten, worauf sie sich einlassen. Nur, wer gibt das gerne zu?

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