Paraguayische Flughäfen ab Mitternacht ohne Personal

Asunción: Ab Mitternacht dieses Montags wird das Flughafenpersonal in Paraguay keine kommerziellen Flüge mehr abfertigen, bestätigte José Villalba, einer der Organisatoren des Dinac Streiks. Mit dem Protest ist wieder nichts mehr sicher und alles offen.

Im Gespräch mit Radio 780 AM sagte José Villalba, Generalsekretär der Gewerkschaft der Flughafenangestellten das nicht genügend Servicekräfte vor Ort sein werden um einen normalen Betrieb zu garantieren.

„Es gibt keine absolute Garantie. Der Flughafen wird zu unsicherem Gebiet (ab Mitternacht)“, meinte er.

Er destaillierte, dass die Piloten keine Assistenz vom Bodenpersonal bekommen werden sowie das Frachtpersonal und das Sicherheitspersonal. „Es gibt keine Garantien dass ein großes Flugzeug landen kann“, versicherte er.

Er annoncierte dass dieser Streik kein geplantes Ende hat. „Sie haben etwas gigantisches geweckt. Wir waren schläfrig doch nun nicht mehr, erklärte Villalba.
Somit könne der Protest etwa 10 Tage andauern, Zeit in der die Flugunternhemen kein Geld verdienen während die Manifestanten sicherlich jeden Wunsch von den Lippen abgelesen bekommen.

Es wird eine Beteiligung von 95% des Dinac Personals erwartet. Der Protest ist eine Reaktion auf die Pläne der Regierung den Flughafen in private Hände zu geben, an Konzessionäre.

Ein letztes Treffen zwischen Regierung und Dinac Mitarbeitern führte anscheinend nicht zu einer zufriedenen Stimmung unter allen Beteiligten.

Um 22.30 Uhr an diesem Abend wollen sich zum letzten Mal die Gewerkschaftsführer mit dem Präsidenten der Republik, Fernando Lugo treffen. Falls dieser, so sagten sie, die Papiere zur Abwendung der Konzession nicht schon unterschrieben auf dem Tisch liegen hat, gehen sie wieder und der Streik beginnt, obwohl Flugzeuge mit Zielort Asunción schon in der Luft sind.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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