Paraguayische Straßenpolizei nicht mehr so korrupt wie einst

Asunción: Der Direktor der Straßenpolizei (Policía Caminera), Eduardo Petta San Martín, sagte das als er das Amt der Institution übernahm seiner Wahrnehmung nach die komplette Behörde korrupt war. Jetzt so sagte er seien es nur noch 47%.

Diese Verbesserung ist dank einer Politik innerhalb der Polizei zustande gekommen, die seit zwei Jahren ausgeübt wird. Die Bestechungsgeld Anzeigen gegen Beamte wären jetzt in einem vertretbareren Maß als noch vor 24 Monaten.

Sein Ziel, die Straßenpolizei den Menschen näher zu bringen und Vertrauen zu gewinnen erreicht er mit Programmen wie denen am Valentinstag. Da kann man aussäen was eines Tages Arbeit erspart.

Die Straßenpolizei hat auch einen Stand auf der Expo, integriert beim Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC).

Er sagte dass just mit dieser Arbeit nah an den Leuten, über soziale Netzwerke und Vereinigungen die die Verkehrssicherheit erhöhen wollen die Korruption vermindert werden kann.

(Wochenblatt / Última Hora)

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9 Kommentare zu “Paraguayische Straßenpolizei nicht mehr so korrupt wie einst

  1. Ja ja Senor Petta , nur feste dran glauben. Man könnte aber auch meinen das sich die Methoden nur verfeinert haben und die „Preise“ etwas moderater geworden sind.

  2. Vor 4 Jahren, als wir hier an kamen, wurde man an jeder Eckie angehalten, heute ist nichts mehr und wenn, freundliche Polizei die betenfalls nach dem wohin fragen.

  3. Hallo alle miteinander,
    wir sind noch sehr neu hier und haben gleich mal eine Frage. Vielleicht kann ja einer von Euch helfen.
    Am Montag waren wir in Asuncion und haben auf einer Hauptstrasse gewendet.
    Kaum 100 Meter in die gewollte Richtung gefahren, wurden wir von der Polizei angehalten. Mit der Begründung, dass das U-Turn auf jeder Calle und Avenida verboten ist wurden wir zur Kasse gebeten. Ein Hinweisschild, dass es dort verboten ist, haben wir nicht gesehen.
    Nun die Frage: Stimmt die Behauptung oder brauchten die
    Jungs nur Weihnachtsgeld.
    Schon mal vielen Dank für die Antwort, aber bitte keine Vermutungen – nur wenn Ihr es genau wisst – danke
    Horstl

  4. Lieber Horstl… Vorab erst einmal herzlich willkommen in diesem Land! Ich meine das weder lächerlich, noch ironisch, aber ich finde Ihre Frage so süß und muss mich spontan an die ersten Irrfahrten, „Gesetzesbrüche“, Diskussionen, „Spenden“ und viele weitere lustige Details erinnern. Auf Ihre Frage gibt es keine Antwort. Selbstverständlich gibt es Gesetze, aber die sind „Spendenabhängig“ und bis in die letzte Instanz auslegungsfähig. Links abbiegen ist grundsätzlich nicht gerne gesehen, selbst wenn es gestattet ist, besteht die Gefahr von Auffahrunfällen, weil alle nur grün sehen, und nicht den Extrapfeil für Linksabbieger… In Asuncion immer besser einmal ums Quadra (man landet nur sehr sehr selten in Sackgassen) und schon ist man wieder auf dem richtigen weg. Sollten Sie doch einmal angehalten werden… Reden! Diskutieren, debattieren, dumm stellen, entschuldigen, bereuen, ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt… Schlimmstenfalls spenden (aber vorher feilschen) allerdings immer unauffälig und erst dann, wenn Sie sich nur noch mit einem einzelnen Beamten unterhalten und sich ein anderer demonstrativ umdreht. Erspart viel Bürokratie, weitere Spenden und Rennerei. Wie es in den Wald rein schallt, schallt es auch wieder raus… Zahlen werden Sie… Natürlich gibt es zur Weihnachtszeit vermehrt Spendenaufrufe, aber auch während dem Rest des Jahres wird mal ein Kind krank… Das sind alles auch nur Menschen und sie werden verdammt schlecht bezahlt…

  5. Liebe Nicole,
    vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort. Wir konnten uns ein breites Grinsen nicht verkneifen, du hast ein bestimmts Wort unheimlich amüsant umschrieben.
    Ja, verhandelt, bereuht, und freundlich um Nachsicht gebeten haben wir – immerhin hat sich die Höhe um dreiviertel herunterhandeln lassen. Bürokratie blieb uns erspart, auch wurde kein Loch in den Führerschein gestanzt. Wir sind also recht billig davon gekommen.
    ja, Aunscion ist ein Horrortrip, da ist man froh, wenn man endlich das Ziel vor Augen hat. Aber Du hast Recht, nächstes Mal werden wir einfach recht abbiegen und dort eine Wendemöglichkeit suchen. Dann können wir unser Ziel von da aus als Linksabbieger ansteuern – wenn es nicht gerade seit fünf Minuten verboten ist 🙂
    Wir schätzen mal Du hast auch Recht, die Gesetze sind wohl Auslegungssache. Man hat uns zwar immer wieder
    ein Heftchen (wohl STVO) unter die Nase gehalten, aber immer wenn einer von uns nachlesen wollte, was er da erzählte, hat er das Ding so heftig bewegt, dass es nicht möglich war, etwas zu lesen – oder ganz eingesteckt.
    Aber vielen Dank auch für den Tip, dass in der Weihnachtszeit mehr Spendenaufrufe sind.
    Grüße von Horstl und Hanni

  6. Lieber Horstl, liebe Hanni, kann nur gratulieren, alles auf Anhieb richtig gemacht. Noch einmal Willkommen, in diesem wunderschönen „anderen“ Land. Kleiner Tip noch (ich weiß nicht wo Sie wohnen, geht mich auch nix an), aber wenn sie von außerhalb kommen, planen Sie Ihre fahrten nach Asuncion grundsätzlich bis ins letzte Detail durch (Google Maps), lassen Sie sich nur in Ausnahmesituationen zu einer Umkehr hinreißen, falls ein Termin nicht eingehalten wird, oder Sie einfach vor verschlossenen Türen standen (Öffnungszeiten recherchieren!!!) und – ich sagte es bereits an einer anderen Stelle – immer ein paar Aspirin in der Handtasche und genug Benzin im Tank. Viel Glück! Es ist schön hier!

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