Parteiliches Verhalten macht stutzig

    Asunción: Die Stadtverwaltung hat die Jagd auf MUV Fahrer eröffnet weil diese angeblich keine Versicherungen haben, sind im gleichen Zeitraum jedoch nicht bereit Auskunft zu geben ob Taxifahrer diese Norm einhalten.

    Zehn Meilen gegen den Wind konnte man vernehmen, dass diese Norm der Verkehrsabteilung der Stadtverwaltung von Asunción nur ein Rettungsanker für Taxifahrer sein soll. Doch die MUV Betreiber geben nicht nach und gehen, wenn es notwendig wird, bis zum Obersten Gerichtshof, um aufzuzeigen, dass sie legal agieren und nicht sich nicht kampflos der Willkür der Stadt unterwerfen.

    Mehr als 300 MUVer in Asuncion (und 800 im Departement Central) fahren bis zu 21.000 registrierte Nutzer in Asuncion von einem Punkt zu anderen. Um diesen Fahrern das Handwerk zu legen, sollen sich städtische Verkehrspolizisten als Kunden ausgeben und sie zu Kontrollpunkten lotsen, wo ihnen dann das Fahrzeug stillgelegt werden soll. Ein erster Fahrer wurde so Opfer der Stadtpolizei und sah zu wie die Uniformierten ihm für drei Tage sein Auto vorenthielten.

    An Traditionen festzuhalten ist eine schöne Sache aber Fahrgäste von MUV sind garantiert keine typischen Taxinutzer und um da mit zu machen, muss ein Auto in weitaus besserem Zustand sein als 95% des aktuellen Taxiangebots.

    Die Stadt findet Vorwände wie ITV (TÜV) und Versicherungen um ihnen die Erlaubnis vorzuenthalten während Taxifahrer nicht nur steuerfrei arbeiten sondern auch noch ohne Versicherung und ITV Passagiere befördern.

    Wochenblatt

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2 Kommentare zu “Parteiliches Verhalten macht stutzig

  1. In den Kommentaren von ABC sind die Nutzer ganz begeistert von dem Service. Keiner von denen will jemals mehr in ein richtiges Taxi steigen, da viele Taxis erstens Mal zu teuer sind und zweites die Qualität sehr bescheiden (Klimaanlage funktioniert nicht, Sitze schmuddelig) und drittens fahren die Taxifahrer ziemlich wahnsinnig durch die Gegend.

    Die Stadtverwaltung von Asuncion macht sich zum x-ten Mal lächerlich. Die sollen erstmal ihren Pflichten (Strassenbau, Sicherheit u.n.v.m.) nachgehen, bevor sie hunderte von Resolutionen abgeben und den Bürger drangsalieren.

  2. Wie aller hier im Land: Keine klaren Regeln, Gesetzte gibt es, interessiert niemanden, und falls doch, gibst 10.000 Guaranies und das Problem ist meistens aus der Welt. Ok, manchmal kanns auch schief gehen und man hat ein großes Problem. Aber sonst, alles Tranqi, mucho calor, feliz, da halbvollständig Müllabgefackelt.

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