Pavão: “Ich möchte mich nicht in die Geschäfte von Horacio Cartes einmischen“

Pedro Juan Caballero: Die am 12. November ermordete Anwältin Laura Casuso hatte stets sensible Informationen über die Regierung, Grund weswegen sie drohte diese zu veröffentlichen und Angst hatte es zu tun.

Die Journalistin Mabel Rehnfeldt von Abc Color erhielt im April 2018 11 Gesprächsdateien von Casuso zugesendet, in der sie viele Sachen preisgibt. Diese wurden mittlerweile im Radio veröffentlicht, nachdem Casuso ermordet wurde. Einerseits drohte sie die Geheimnisse zu veröffentlichen um ihrem Klienten Pavão einen Vorteil zu verschaffen und andererseits hatte sie Angst davor, da damit ihre Sicherheit auf dem Spiel steht. Laut den Gesprächsmitschnitten ist Horacio Galeano Perrone einer der Strippenzieher im Hintergrund.

Rehnfeldt, die für ihre transparente Arbeit bekannt ist, erklärte bei einem Interview mit Radio Ñanduti, dass Casuso ihr im April Informationen über die Arbeit aller drei Staatsmächte zukommen ließ.

Rehnfeld, die die Gesprächsmitschnitte öffentlich machte, will damit dazu beitragen, dass der Mord, ganz egal in welchem Auftrag begangen, aufgeklärt wird. „Casuso kritisierte jedoch permanent die Cartes Regierung. Es ist wichtig herauszufinden, wer Laura Casuso umgebracht hat“, sagte Mabel Rehnfeldt.

Casuso hatte viel Angst vor der Struktur der vorherigen Regierung, den loyalen Helfern der Cartes Regierung. Sie hat Rehnfeldt ein Mitschnitt hören lassen in dem Jarvis Chimenes Pavão über HC sagte: „Ich will mich nicht in seine Geschäfte einmischen, dafür bin ich nicht geschaffen. Ich hab da nichts zu suchen“.

Mabel Rehnfeldt versicherte seit April 2018 kein Kontakt mehr zu der mittlerweile ermordeten Anwältin gehabt zu haben. Es ist fast unglaubwürdig, dass dies brasilianische Auftragsmörder aus der Drogenszene waren, sagte sie. Hier finden sie das komplette Interview auf spanischer Sprache.

Wochenblatt / Radio Ñanduti

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3 Kommentare zu “Pavão: “Ich möchte mich nicht in die Geschäfte von Horacio Cartes einmischen“

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Ah deswegen ist Abdo auf einmal so uebereifrig: er wittert wieder eine Hetzjagd auf auf den Honor Colorado.

    1. @Johan Moritz van Nassau-Siegen
      Wie möchte Abdo an Cartes heran kommen.Fällt Cartes fällt die Honor Colorado.
      Cartes hat alles gekauft, folge der Spur des Geldes!
      Möchte Abdo ruhig regieren, muss er den Cartesclan,die Honor Colorado,die die Seilschaften der Cartesgesellschaft
      zerschlagen oder so schwächen das sie den Arsch nicht mehr hoch bekommen.
      Korruption,verbotene Geschäfte sind immer eine gute schlagkräftige Keule. Das weiß Cartes,zu seiner Sicherheit wollte er und einige andere Senator werden bzw. bleiben..

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Cartes MUSS Senator sein da er ein ex-Praesident ist. Die Verfassung will es so. Das Gesetz legt es so fest dass ALLE ex-Praesidenten Senator auf Lebenslang sind (senador vitalicio). Mit Stimmrecht und vollem Gehalt aber ohne Wahlrecht.
    So will es die Verfassung.
    Keine Ahnung warum Cartes nicht Senator vitalicio ist.
    Die senaduria vitalicia ist nicht abhaengig von irgend einer Qualitaet sondern von dem simplen Tatbestand dass er ein ex-Praesident ist.

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