Asunción: Bei der Amtseinführung von Óscar Lovera, dem Nachfolger von Carlos Fernández Valdovinos im Wirtschaftsministerium, versicherte der Präsident, dass der Staat seinen Verpflichtungen in der „zweiten Halbzeit“, die mehr Agilität erfordert, nachkommen wird.
Der Präsident der Republik, Santiago Peña, bekräftigte, dass die Regierung die ausstehenden Schulden bei Bauunternehmen und Pharmafirmen begleichen wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund des Drucks, in der von ihm als „zweite Halbzeit“ definierten Phase seiner Amtszeit schnellere Antworten zu liefern.
Die Ankündigung erfolgte während der Vereidigungszeremonie des neuen Ministers für Wirtschaft und Finanzen, Óscar Lovera.
Verpflichtungen und politischer Kontext
Der Staatschef räumte ein, dass sich die Diskussionen über die Verbindlichkeiten des Staates gegenüber seinen Lieferanten in den letzten Wochen intensiviert hätten. Dieses Thema hatte laut Äußerungen des Senators Antonio Barrios (in Anspielung auf Horacio Cartes) sogar innerhalb der Regierungspartei für Besorgnis gesorgt. Die Situation gewann an Bedeutung nach den Erklärungen des ehemaligen Ministers Carlos Fernández Valdovinos, der betont hatte, der öffentliche Sektor müsse „den Gürtel enger schnallen“.
In diesem Zusammenhang stellte Peña mit Nachdruck klar:
„Die Schulden des Staates werden bezahlt, sie werden beglichen.“
Damit garantierte er die Erfüllung der Verpflichtungen sowohl gegenüber dem Bausektor als auch im Gesundheitsbereich. Er fügte hinzu, dass seine mehr als zwei Jahrzehnte lange Erfahrung im Wirtschaftsmanagement sein Versprechen untermauere, einen Zahlungsausfall in dieser Angelegenheit zu vermeiden.
Forderung nach mehr Agilität
Der Staatschef nutzte seine Rede zudem, um die Richtung für diesen neuen Regierungsabschnitt vorzugeben, in dem seiner Meinung nach eine schnellere öffentliche Verwaltung erforderlich ist.
„Die Paraguayer wollen eine präsentere Regierung, die Antworten gibt und agiler ist“, erklärte er.
Gleichzeitig forderte er Lovera auf, konkreten Ergebnissen und einer stärkeren Berücksichtigung der Bürgerbedürfnisse Priorität einzuräumen.
Wochenblatt / El Nacional















