Politischer Akt der Frente Guasu gegen den „Putsch“

Coronel Oviedo: Der Ex Mandatsträger versammelte sich gestern mit seinen Sympathisanten in der Provinzhauptstadt von Caaguazú. Am gestrigen Nachmittag versammelten sich einige hundert Anhänger Lugos, die aus diversen Provinzen kamen, um erneut gegen den Staatsstreich Francos sowie fast aller Gesetzgeber zu demonstrieren.

Während der kompletten Demonstration war Fernando ugo Hauptredner und wurde als legitimer Präsident des Landes angesehen. Er erklärte zudem, dass die Frente Guasu ihren Präsidentschaftskandidaten am 5. bis 7. November bekanntgeben wird. Obwohl Sixto Pereira der einzige offizielle Kandidat ist wird wieder medienwirksam ein Geheimnis um den Namen gemacht.

Auf dem Platz der Helden wurden alle anderen Präsidentschaftskandidaten des Landes als Drogenschmuggler und  Geschäftsleute mit eigenen Interessen hingestellt. Das Treffen war nicht nur als Zeichen der Stärke gedacht sondern auch als Erinnerung an vier Monate, die seit dem Amtsenthebungsverfahren vergangen sind.

„Es tut ihnen weh wenn wir sie Putschisten nennen aber das ist ihr Name. Jetzt sagen sie uns dass sie das Land auf neue demokratische Wege leiten. Warum haben sie unsere Regierung nicht beenden lassen? Wir wissen warum, weil ihnen Demokratie nicht passt“, urteilte der Ex Bischof aus San Pedro.

„Was bitteschön habe ich mit dem Anklagepunkt Massaker von Curuguaty zu tun? Nichts! Es gab einen Richter der das angeordnet hat und ein Staatsanwalt der die Polizisten begleitete. Mit der Ausrede, über die ich manchmal lachen muss, haben sie mich aus dem Präsidentenpalast gezogen“, sagte Lugo weiter.

Bei seinem Diskurs in der Mitte des Landes wurde Fernando Lugo von diveren Mitgliedern seines Ex Kabinetts begleitet, darunter Esperanza Martinez, Gustavo Codas sowie den Senatoren Carlos Filizzola, Sixto Pereira und Carlos Grillón.

(Wochenblatt / La Nación)

 

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4 Kommentare zu “Politischer Akt der Frente Guasu gegen den „Putsch“

  1. Lugo und Anhänger sprechen derbe Beleidigungen gegen politische Gegner öffentlich aus, warum legt man Lugo und seiner Bande nicht das Handwerk, er stiftet unentwegt Unfrieden in Paraguay und begreift nicht das er unerwünscht ist. Ich hoffe nach den Wahlen verlässt er in Richtung Brasilien das Land.

  2. Lobo hat noch nie in seinem Leben einen Wahlkampf mitgemacht. Er hat wohl immer vor dem Fernseher beim Fußball gesessen statt sich die Argumente der Politiker anzuhören und den Versuch zu machen sie aktiv zu beeinflussen. Wäre es anders, dann wüßte er, daß solche Aussagen vollkommen in Ordnung sind. In deutschen Wahlkämpfen hört sich das sehr oft viel schlimmer an und persönliche Diskriminierungen sind an der Tagesordnung. Also lassen wir unseren paraguayischen Nachbarn ihren Wahlkampf und stören uns nicht an den Aussagen des einen oder anderen.

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