Polizeikommandant erklärt den Begleitschutz des ausgeraubten Geländewagens als irregulär

Asunción / Hernandarias: Der Kommandant der Nationalpolizei, Generalkommissar José Visitación Giménez Duré, ratifizierte gestern, dass der Begleitschutz bei dem der Überfall mit großer Beute in Hernandarias zustande kam, völlig irregulär war und auf Liederlichkeit und Vernachlässigung der Dienstvorschriften schließen lässt. Versetzungen und Entlassungen seien in dem Bereich der Befehlshaber geplant.

Der Geländewagen der Marke Toyota Hilux, gepanzert, transportierte Real Banknoten und US-Dollar Schecks im Wert von 1,7 Millionen US-Dollar. Er wurde mit mehr als 100 Einschüssen fahrunfähig gemacht. Es wird davon ausgegangen, dass die Bande aus Polizisten und Ex-Insassen besteht.

Polizeichef Visitación Giménez sagte weiter, dass ein Untersuchungsverfahren gegen die verletzten Uniformträger und deren Vorgesetzte eingeleitet wurde, die mit dem Fahrzeug Cobra 184 den gepanzerten Toyota von Salto del Guairá nach Ciudad del Este begleitet haben.

Die betroffenen Polizisten sind Miguel Torres und Arnaldo Domínguez, unterstellt dem Unterkommissar Javier Flores, Regionalchef für Wirtschaftsdelikte in Salto del Guairá.

Der Polizeikommandant meinte, das es unsinnig ist zu zweit solch einen Begleitschutz zu machen und dann noch ohne schwere Waffen, ohne Möglichkeit auf eine Attacke zu reagieren, quasi als Dekoration. In der Mittagszeit des vergangenen Montags wurde dieser Werttransport auf Höhe von Kilometer 45, Kolonie La Fortuna, Provinz Alto Paraná, auf der Straße in Richtung Itaipú von etwa 10 Unbekannten überfallen.

Darüber hinaus wurde von der Kommandantur der Hauptstadt ein detaillierter Bericht des Chefs für Wirtschaftsdelikte in Salto del Guairá, Hauptkommissar Francisco Alvarenga, der den Vorgesetzten in Asunción unterstellt ist, angefordert.

Aus diesem Grund wird über die Entlassung des oben genannten Polizisten nachgedacht.

Das fehlende Vertrauen in die uniformierten des Landes lässt auch in diesem Fall wieder viel Spielraum für Verschwörungstheorien, die alle nicht grundlos erscheinen.

Man nimmt an, dass die Patrouille die Bande geschützt hat, denn keiner der Polizisten schoss auf die 10-köpfige Angreifer Truppe.

Ein weiterer Aspekt der genau beäugt wird, ist dass der Überfall in dem Moment passierte, als der Fahrer sowie der Beifahrer des Werttransportes ihrer Notdurft verrichteten.

Polizisten und Ex-Gefangene

Nach den bisher erhaltenen Daten ist die Gruppe der Angreifer aus Polizeiagenten und Ex Insassen genährt. Durch die Kommunikation zum Teil in Guarani, weiß man, dass es sich um Paraguayer handeln muss.

(Wochenblatt / Última Hora)

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