Polizist tötet mit 8 Schüssen seine Frau: Milde Strafe in Form von 7 Jahren Haft

Ciudad del Este: Ein Polizist, der seine Frau mit acht Schüssen getötet hatte, wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Dies ist sein zweiter Prozess in diesem Fall, da der erste aufgehoben wurde.

Ein Gericht in Ciudad del Este, das sich aus den Richtern Serafín González, Fabio Aguilar und Vitalia Duarte zusammensetzte, verurteilte den Polizisten Abraham Casco Leiva zu sieben Jahren Haft, der 2012 angeblich acht Schüsse, einen davon ins Gesicht, auf Nancy Dominguez (23) abfeuerte und sie tötete.

Dies ist das zweite Urteil in dem Fall, da das erste 2018 von der Strafkammer des Berufungsgerichts für nichtig erklärt worden war. Zu diesem Zeitpunkt wurde Leiva zu 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Berufungsgericht hob den Spruch auf und ordnete eine neue mündliche sowie öffentliche Verhandlung an.

Zum zweiten Mal beantragte die Staatsanwältin Estela Mary Ramírez eine Haftstrafe von 25 Jahren gegen den Polizeibeamten. Sie bekräftigte, dass sie auf die vollständige Begründung des Urteils warten werde, um zu analysieren, ob eine neue Berufung in dem Fall angemessen sei.

Der Fall

Das Verbrechen ereignete sich in der Nacht des 17. Oktober 2012 im Viertel San Roque von Ciudad del Este vor einem Hotel, in dem das Paar gerade angekommen war. Nachdem sie die Unterkunft bezogen hatten, kam es zu einem Kampf und infolgedessen rief der Geschäftsführer des Hotels die Polizei an.

Sofort waren Beamte vor Ort und Leiva beschloss, das Hotel zu verlassen. Minuten später kehrte der jetzige Verurteilte jedoch zur Szene zurück und erschoss die junge Frau.

Seine Kollegen konnten ihn kurz darauf festnehmen und der Justiz zur Verfügung stellen. Trotzdem diente der Polizist bis vor einigen Monaten weiterhin auf einem Revier.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Polizist tötet mit 8 Schüssen seine Frau: Milde Strafe in Form von 7 Jahren Haft

  1. “Urteil des 5-Minuten-Urteil Richters:
    Wenn es sich zugetragen hat wie im Tathergang beschrieben, so gilt dies als vorsaetzlicher Mord. Mord ist immer vorsaetzlich da Absicht vorliegt.
    4. Mose 35 ff.
    “15 Diese sechs Städte sollen sowohl den Kindern Israels als auch den Fremdlingen und Bewohnern ohne Bürgerrecht[3] unter euch als Zuflucht dienen, damit dahin fliehen kann, wer einen Menschen aus Versehen erschlagen hat.
    16 Wenn er ihn aber mit einem eisernen Werkzeug schlägt, so daß er stirbt, dann ist er ein Totschläger, und ein solcher Totschläger soll unbedingt getötet werden. 17 Schlägt er ihn mit einem Faustkeil, mit dem jemand getötet werden kann, so daß er stirbt, dann ist er ein Totschläger, und ein solcher Totschläger soll unbedingt getötet werden. 18 Schlägt er ihn mit einem hölzernen Werkzeug in der Hand, mit dem man jemand totschlagen kann, so daß er stirbt, dann ist er ein Totschläger, und ein solcher Totschläger soll unbedingt getötet werden.
    Die Blutrache
    19 Der Bluträcher soll den Totschläger töten; wenn er ihn antrifft, soll er ihn töten. 20 Stößt einer den anderen aus Haß, oder wirft er absichtlich etwas auf ihn, so daß er stirbt, 21 oder schlägt er ihn aus Feindschaft mit seiner Hand, so daß er stirbt, so soll der, welcher ihn geschlagen hat, unbedingt getötet werden, denn er ist ein Totschläger. Der Bluträcher soll den Totschläger töten, wenn er ihn antrifft.”
    Vorsatz liegt vor und Absicht, daher muss dieser Polizist umgebracht werden.
    Umbringen tat im alten Israel den Totschlaeger der des Mordes schuldig ist ein naher Verwandter des Mordopfers. Wenn also ein Verwandter von Nancy Dominguez diesen toetet, so liegt keine Schuld auf ihnen.
    Offenbar reichte es ihm und er ging zurueck um die Dame vollends los zu sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wollte sie sich trennen und ihm brannten die Pferde durch. Das ist aber kein mildernder Umstand um jemand zu ermorden.
    Er gilt als Vogelfrei und jeder der Abraham Casco Leiva toetet ist ohne Blutschuld.
    7 Jahre sind nicht gueltig und er muss so lange in Haft bleiben bis sein Tod eintritt. Es gibt allerdings noch die Moeglichkeit dass er einen Stellvertretertod an seiner statt in Anspruch nimmt – jemand der fuer ihn stirbt bzw gestorben ist. Er kann einen “Heiland” in Anspruch nehmen der anstelle von ihm in den Tod gegangen ist oder geht. Starb oder stirbt jemand an Leivas statt, so darf der Blutraecher nicht mehr aktiv werden. Starb, bzw stirbt jemand an Leivas statt und der Blutraecher toetet Leiva nachher, so begeht der Blutraecher einen Mord und muss selber getoetet werden. So will es das Gesetz Mose.
    Comuniquese, registrase, ejecutese y archivase esta sentencia judicial del Juez de la Sentencia de 5 Minutos”.
    100.000 Gs werden faellig fuer dieses Urteil. Es ist nicht mehr noetig die Justiz weiter zu beanspruchen es sei denn er wars nicht.

    1. “Addendum und Korrektion zum obigen Urteil.
      Beging die Frau Ehebruch, ging also fremd und Leiva ueberfiel der Geist der Eifersucht, so dass er sie erschoss, dann liegt die Blutschuld auf der ehebrecherischen Frau. In dem Fall ist Leiva unschuldig und muss frei gelassen werden.
      Ging die Frau nicht fremd und wurde ihm nicht untreu, wollte sich aber trennen oder nicht, so ist es Mord und Leiva ist des Todes.
      Nach dem mosaischen Gesetz aendert das Fremdgehen den Tatbestand in “selber schuld” so dass das Opfer dann wenn es von der Hand des eifersuechtigen Leiva getoetet wurde, zu recht getoetet wurde – die Schuld liegt dann auf der Frau.
      Simples trennen wollen ist kein Grund aber wenn die Frau dann einen anderen hat und Leiva eifersuechtig wird und sie dann erschiesst, ist Leiva wieder unschuldig.
      Derjenige der die Ehe bricht, auf dem liegt die eigene Blutschuld wenn er von der Hand eines Eifersuechtigen stirbt.”
      Sie sehen also dass das Fremdgehen die Schuld auf den Ehebrecher verschiebt und der eifersuechtige Mann dann ohne schuld ist.
      4. Mose 5 ff.
      “11 Und der Herr redete zu Mose und sprach: 12 Sage den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Wenn die Frau irgendeines Mannes sich vergeht und ihm untreu wird, 13 und es liegt jemand zur Begattung bei ihr, aber es bleibt vor den Augen ihres Mannes verborgen, weil sie sich im Geheimen verunreinigt hat, und es ist weder ein Zeuge gegen sie da, noch ist sie ertappt worden; 14 wenn dann der Geist der Eifersucht über ihn kommt, so daß er auf seine Frau eifersüchtig wird, weil sie sich [tatsächlich] verunreinigt hat – oder wenn der Geist der Eifersucht über ihn kommt, so daß er auf seine Frau eifersüchtig wird, obwohl sie sich nicht verunreinigt hat.
      29 Das ist das Gesetz der Eifersucht: Wenn eine Frau, obwohl sie ihrem Mann angehört, neben ihrem Mann ausschweift und sich verunreinigt, 30 oder wenn der Geist der Eifersucht über einen Mann kommt, daß er auf seine Frau eifersüchtig wird, so soll er die Frau vor den Herrn stellen, damit der Priester mit ihr genau nach diesem Gesetz verfährt. 31 Dann ist der Mann frei von Schuld; jene Frau aber hat ihre Schuld zu tragen.”
      “Frei von Schuld und die Frau hat ihre Schuld zu tragen”, bedeutet dass bei Fremdgehen der Mann die Frau umbringen kann und frei von Schuld ist – wenn sie wirklich fremd ging.

  2. Liest sich wie ein schlechter Aprilscherz, dass ein bekannter Mörder weiterhin bis zuletzt als Polizist arbeiten durfte. Aber wir sind ja in Paraguay, da passt das schon. Ist doch in jedem normalen Land der Welt so, oder?

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