Abgewählter Abgeordneter gibt sich noch nicht geschlagen

Asunción: Vom Volk in den Kongress gewählt und von den eigenen Kollegen mittels Amtsenthebungsverfahren davongejagt. Mit einer ehemaligen Staatsanwältin als Anwältin reicht Carlos Portillo Verfassungsklage ein.

Weil er verriet wie die Posten im Kongress vergeben werden wurde aus seinem Kavaliersdelikt eine Staatskrise und binnen weniger Stunden wurde Carlos Portillo mundtot gemacht. Leider ging der Plan der Colorados nicht auf und Portillo engagierte Josefina Arghemo, ehemalige Staatsanwältin als seiner rechtliche Vertreterin sowie Raúl Caballero und Néstor Cañete, um ihn beim seiner Verfassungsklage zu vertreten. Inwiefern diese ihm Recht geben wird kann angezweifelt werden, ganz besonders wichtig ist der Zeitfaktor, denn wenn sich die ehrenwerten Minister ausreichend Zeit lassen verstreicht die Legislaturperiode noch eher.

Man versucht die Resolution N° 2.484 außer kraft zu setzen, weil diverse Artikel der Verfassung und internationalem Recht missachtet wurden. Für seine Verteidigung in dem verfahren ließ man ihm 6 Stunden Zeit, ein Zeitraum der wahrlich nicht ernst gemeint sein kann.

Wochenblatt / Hoy / Twitter

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