Priester muss erneut vor Gericht

Encarnación: Ein Priester, der ein Kind missbraucht hat, wird am 28. März erneut einer mündlichen und öffentlichen Gerichtsverhandlung unterzogen, nachdem das Urteil in dem Fall sehr milde ausfiel.

Es handelt sich um den Priester aus der Pfarrei San José Obrero in Encarnación, Félix Miranda Gamarra, der am 28. März zu einer neuen Gerichtsverhandlung erscheinen muss. Miranda wurde im August vergangenen Jahres des Missbrauchs eines 14-jährigen Teenagers schuldig gesprochen.

Das Gericht verurteilte ihn zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung und zu einer Zahlung in Höhe von 5 Millionen Guaranies an das Regionalkrankenhaus von Encarnación, Itapúa.

Nach der Entscheidung kam es zu vielen Protesten unter den Bürgern in Paraguay, weil die Strafe so mild ausfiel. Ein Berufungsgericht entschied, das Urteil teilweise aufzuheben und setzte nun einen neuen Prozesstermin an.

Auf der anderen Seite wurden die Richter, die an der ersten Verhandlung teilgenommen haben, vom Obersten Gerichtshof (JEM) in ihren Funktionen suspendiert.

Wochenblatt / Paraguay.com / ABC Color

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2 Kommentare zu “Priester muss erneut vor Gericht

  1. Die katholische Kirche hat den Zoelibat mal eingefuehrt aufgrund diesem:
    1. Korinther 7 V 8 ff:
    >Ich sage aber den Ledigen und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ichSo sollen nun in der noch verbleibenden Frist die, welche Frauen haben, sein, als hätten sie keine, 30 und die weinen, als weinten sie nicht, und die sich freuen, als freuten sie sich nicht, und die kaufen, als besäßen sie es nicht, 31 und die diese Welt gebrauchen, als gebrauchten sie sie gar nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.Ich will aber, daß ihr ohne Sorgen seid! Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefällt; 33 der Verheiratete aber sorgt für die Dinge der Welt, wie er der Frau gefällt. 34 Es ist ein Unterschied zwischen der Ehefrau und der Jungfrau. Die Unverheiratete ist besorgt um die Sache des Herrn, daß sie heilig sei sowohl am Leib als auch am Geist; die Verheiratete aber sorgt für die Dinge der Welt, wie sie dem Mann gefällt.<
    Die katholische Kirche wollte dass nur diejenigen die die Gnadengabe des Ledigseins Priester wuerden. Die anderen nicht. Daher das Bestreben des Zoelibats. Das ist durchaus nachvollziehbar. Nur leider in den Praktik haben sich auch solche eingeschlichen, die diese Gabe des Geistes nicht haben. In zunehmendem Maasse wie das Volk emanzipierte, kam auch das niedere Volk in die Priesteraemter. Aber das rumhuren und saufen der Klosterbrueder war schon immer ein Problem, deswegen ging ja Menno Simons als Priester von der Katholischen Kirche weg. Er soff und hurte als Pfaffe mit seinen Klosterkumpels.

    1. Monotheistisch-religiöse Moral hat einen kindlichen Charakter. Von den drei Entwicklungsstadien kindlichen Verhaltens entspricht ihr das zweite, die Altersstufe 5-9 Jahre.
      Quelle: Jean Piaget, schweizer Biologe

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