Privatlehrer erhalten 4,3 Millionen US $ an Zuschüssen

Wie jeder andere Arbeiter in Paraguay können nun auch die Lehrer aus dem privaten Sektor mit regelmäßigen Bezügen in Rente gehen, nachdem der Senat Änderungen beim Gesetz Nr. 4370/11 “über die obligatorische Krankenversicherung und Rente“ vornahm. Der Staat wird für Rentenzahlungen der Lehrer 4,3 Millionen US Dollar aufbringen.

Ezequiel Zarate, Präsident der Assoziation für katholische Bildungsinstitute, sagte, er könne seine Freude über die Entscheidung nur schwer unterdrücken. Im Gespräch gegenüber dem Radiosender UNO erklärte er, die Lehrer aus dem privaten Sektor können nun im Alter von 60 Jahren in Rente gehen, wenn sie dazu noch 25 Dienstjahre abgeleistet hätten. Das Gesetz gilt rückwirkend, der Staat subventioniert insgesamt 25.000 Millionen Guaranies (4,3 Mio. USD) für Pädagogen, die bereits kurz vor der Pensionierung stehen. Wenn Horacio Cartes das Gesetz verkündet, wird die Maßnahme ab nächstem Jahr umgesetzt. „Jeder Lehrer sollte sich mit der Situation befassen“, sagte Zarate und fügte an, es gäbe rund 1.100 Rentenanträge, 200 könnten von der neuen Regelung profitieren. Alle Dozenten hätten Vorteile, insbesondere aber junge Lehrkräfte, denn sie haben jetzt mehr Sicherheit im Alter, erklärte Zarate abschließend.

Im Oktober letzten Jahres gingen Lehrer und Schüler von Privatschulen durch die Straßen der Hauptstadt und verlangten, dass das Gesetz für die Zahlung der Renten eingehalten werde, es dürfte eine Protestwelle weniger geworden sein, mit Geld lässt sich alles regeln.

Quellen: Hoy.com, Ultima Hora