Prostituierte bekommen nun auch Arbeitslosengeld

Asunción: Da das Finanzministerium nun der Forderung der Arbeiterinnen aus dem horizontalen Gewerbe recht gibt, werden Prostituierte nun auch von dem staatlichen Arbeitslosengeld begünstigt.

Nachdem Perla Alegre (Beitragsbild) kürzlich das Pytyvõ 2.0 Arbeitslosengeld wegen Lohnausfall beantragte, war noch nicht klar, ob der Berufszweig davon begünstigt werden wird. Nach den Aussagen von Carmen Marín, Direktorin für Wirtschaftsstudien des Finanzministeriums, arbeitet man aktuell an den Anforderungen, die die Arbeiterinnen erfüllen müssen, um begünstigt zu werden. Die Zahlungen zur wirtschaftlichen Reaktivierung des Landes umfassen demnach auch die Prostituierten, die, wenn eigentlich auch nicht sichtbar, Teil der Gesellschaft sind und ihren Teil dazu beitragen.

Die Prostitution ist für Volljährige in Paraguay legal. Damit zusammenhängende Aktivitäten, wie das Betreiben eines Bordells hingegen sind verboten. Nichtsdestotrotz gibt es Bordelle, die meist zusammen mit Bars und Hinterzimmern betrieben werden.

Aufgrund der Coronavirus Krise und den damit zusammenhängenden Lohnausfällen und Suspendierungen zahlt der Staat betroffenen Personen eine geringe Unterstützung. Bis dato war es Arbeiterinnen aus dem horizontalen Gewerbe nicht gestattet einen Antrag darauf zu stellen. Dies ändert sich nun.

Wochenblatt / Hoy 




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2 Kommentare zu “Prostituierte bekommen nun auch Arbeitslosengeld

  1. ohh, man arbeitet an den anforderungen welche eine prostituirte erfüllen muss, wer testet das den. vor jahren haben die berufsfischer eine entschädigung bekommen wenn schonzeit war, plötzlich wahr halb paraguay berufsfischer. wenn jetzt die prostituirten unterstützung bekommen wird dieser berufszweig schlagartig ansteigen. aber eventuell wollen die verantwortlichen auch nur ein paar amigos einstellen die dann testen ob die antragstellerinnen auch die nötigen anforderungen erfüllen. interesant ist ob es da nach serviceart oder oberweite geht.

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