Quarantäne habe die Spiritualität neu entfacht

San Juan Bautista: Die Ausgangssperre hatte anscheinend auch positive Seiten, so zumindest meint es ein Vertreter der katholischen Kirche. Pedro Collar Noguera, Bischof von Misiones und Ñeembucú, betonte in seiner Predigt, dass in der Quarantäne die spirituelle Dimension des Lebens wiederhergestellt worden sei.

„Materie, Geld und Macht sind nicht alles“, sagte er, während er die zentralen Aktivitäten für den Tag des Schutzheiligen dieser Departementshauptstadt und der Diözese San Juan Bautista zelebrierte.

Collar hielt den Festgottesdienst zu Ehren des Beschützers in der Kirche dieser Stadt ab und respektierte dabei das von den Behörden festgelegte sanitäre Protokoll im Rahmen der Gesundheitsquarantäne. Der Bischof hob die Gestalt des Heiligen Johannes des Täufers von seiner Geburt an hervor; seinen Lebensstil in der Wüste, seine Persönlichkeit, seine Ehrlichkeit und seine prophetische Mission.

Er ermahnte die Gläubigen, die Verkündigung der guten Nachricht von Jesus in der nach Spiritualität suchenden Gesellschaft mit Begeisterung anzunehmen.

„Eltern schweigen oft über das Verhalten ihrer Kinder, um Konflikte zu vermeiden. Freunde vertuschen oft unehrliches und sogar kriminelles Verhalten. Sie tun es im Namen einer missverstandenen Treue zur Freundschaft“, sagte der Bischof in einer Passage seiner Predigt.

Er betonte die Solidarität des Volkes, vor allem für die Suppenküchen, sowie die Initiativen des Staates und lobte dabei das Sozialprogramm Ñepytyvõ. „Wir müssen aber den Dialog weiter führen und über die unmittelbare, nahe sowie ferne Zukunft nachdenken. Gemeinschaftsinitiativen der Selbstversorgung unter den Freiwilligen, unter der Jugend und den Hausfrauen in den ländlichen sowie städtischen Gebieten schaffen Erleichterung für viele Bedürftige“, sagte Collar.

Wochenblatt / ABC Color

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