Quecksilber: Hochgiftig und zur Goldgewinnung genutzt

Paso Yobai: Quecksilber ist hochgiftig und wird bei der Goldgewinnung eingesetzt. Vor allem im Raum Paso Yobai sind schon viele Flüsse, Bäche und das Grundwasser kontaminiert. Das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) wird nun Untersuchungen in der Zone vornehmen.

Ende des Monats startet das Projekt und nennt sich: Aufstellung eines nationalen Aktionsplans für den Handwerks- und den kleinen Goldbergbausektor (MAPE).

Ing. Mauricio Rodas, Koordinator des Vorhabens, erklärte, dass Ende dieses Monats der Beginn einer Reihe von Studien erfolge, die 4 Monate dauern werden. An 12 Stellen, die mehrere Wasserläufe des Bezirks Paso Yobái umfassen, werden Sedimentproben entnommen, um den Quecksilbergehalt in diesen Gebieten zu bestimmen. Darüber hinaus werden insgesamt 50 Goldmühlen in der Region ausgewählt, um den Quecksilbergehalt zu analysieren und festzustellen, ob tatsächlich eine Kontamination mit diesem chemischen Element vorliegt.

Hauptziel des Projekts ist die Ausarbeitung eines Nationalen Aktionsplans zur Verringerung des Einsatzes von Quecksilber und seiner Verbindungen sowie der Emissionen und Freisetzungen von Quecksilber aus der Verwendung im handwerklichen und kleinen Goldbergbau in die Umwelt. Im Anschluss soll ein Leitfaden für die Goldgewinnung unter wissenschaftlichen und technologischen Kenntnissen der nationalen Interessengruppen in Paraguay erstellt werden.

Jedoch nicht nur das Ministerium Mades ist an diesem Projekt beteiligt, das aber die Leitung innehat. Mit involviert sind das Ministerium für Industrie und Handel (MIC), das Ministeriums für Kinder und Jugendliche, des Ministeriums für Bildung und Wissenschaften (MEC), des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit (MTESS) sowie des stellvertretenden Ministeriums für Bergbau und Energie (VMME) und die Nationalen Direktion für Gesundheitsüberwachung.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Quecksilber: Hochgiftig und zur Goldgewinnung genutzt

  1. Seit wann wird denn schon in Paso Yobai nach Gold gesucht? Und nun kommen die Behörden endlich auf die geistreiche Idee, Untersuchen wegen möglicher Grundwasserverseuchungen vorzunehmen. Ja sind die noch ganz zu retten? Was haben die eigentlich in all den Jahren getan? Nur Gehälter bezogen für nichts? Das zeugt wieder einmal mehr, für die hohe Verantwortungslosigkeit der zuständigen Behörden. Die Böden sind längst nachhaltig verseucht. Und nun?

  2. Ende des Monats startet das Projekt und nennt sich : „Aufstellung eines nationalen Aktionsplanes fuer den Handwerks- und den KLEINEN Goldbergbausektor MAPE! (DER GROSSE GOLDBERGBAUSEKTOR WIRD NICHT UNTERSUCHT DA DIE AMIGOS INVOLVIERT SIND?)
    Mit involviert sind das Ministerium fuer Industrie und Handel MIC, das Ministerium fuer Kinder und Jugendliche, des Ministeriums fuer Bildung und Wissenschaften MEC, des Ministeriums fuer Arbeit, BESCHAEFTIGUNG und soziale Sicherheit MTESS, sowie das Stellvertretenden Ministerium fuer Bergbauund Energie VMME und die Nationalen Direktion
    fuer Gesundheitsueberwachung! Wieviele Amigos beziehen dadurch grosse Gehaelter ueber viele Jahre fuer Nichtstun? Was suchen die Ministerien fuer Kinder und Jugendliche und das Ministerium fuer BILDUNG… welche Bildung? bei diesem Untersuch?
    In anderen Laender untersucht das EIN Ministerium zum Beispiel Umweltschutzamt oder Amt fuer Gesundheit! Aber garantiert nur ein Amt…….
    In fuenf Jahren finden Sie einen halb verhungerten Paraguayer der Ilegal Gold gesucht hat und fuehren in werbewirksam in Handschellen ab….. und er wird wie die zwei Daher Brueder zu 30 Jahren Haft verurteilt! Diese Regierung ist fluessiger als fluessig, ganz einfach ueberfluessig

  3. Also selbst wenn hier Kontamination festgestellt werden würde, wäre danach nichts zu lesen, denn sowas wird hier immer unter den Teppich gekehrt, siehe Sanber?
    Quecksilber ist teuer, und Filtern über Gewebematten ist effektiver, aber Paraguayer sind extrem beratungsresistent…

    1. wer lesen kann: 17.11.2011 im WB dann 2012, 2013, 2014,bis 2017 illegale und so weiter. Und in der Presse (in Spanisch) mind. 10 Artikel über Umweltvergehen in Paso Yobai. Empören statt informieren. Sprich mal mit den legalen Unternehmen über Auflagen und Überwachung.

  4. Gesetze und Untersuchungen in Gurkina Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Somalia und Paragauy bringen für dieses Land etwa so viel wie meine Kommentare. Nämlich gar nichts. Hier gibt es Gesetze wie in jedem zivilisierten Land auch, ist ja schon ne Leistung aus Napoleons Code Civil Copy’n’pasten, das Problem ist wohl nur, dass dank 7 bis 11 Uhr täglich Grundschule vielleicht abgeschlossen keiner weiß, was man nun damit anfangen soll.

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