Encarnación: Ein auffälliges atmosphärisches Phänomen erregte am vergangenen Freitag, dem 27. Februar, gegen Mittag die Aufmerksamkeit zahlreicher Bürger, als am Himmel über der Hauptstadt von Itapúa und in mehreren Teilen des Landes ein Sonnenhalo sichtbar wurde.
Der optische Effekt, der die Sonne mit einem leuchtenden Kreis umgab, weckte Neugier und wurde vielfach fotografiert und in sozialen Netzwerken verbreitet.
Ein Sonnenhalo ist ein Phänomen, das entsteht, wenn das Sonnenlicht durch Eiskristalle in hohen Wolken – insbesondere den sogenannten Zirruswolken – dringt. Diese Kristalle brechen und reflektieren das Licht und bilden so einen hellen Ring um das Gestirn. Im Allgemeinen hat der Halo einen Radius von etwa 22 Grad und kann als weißer Kreis oder mit leichten irisierenden Farbtönen wahrgenommen werden.
Laut Spezialisten der Direktion für Meteorologie und Hydrologie ist diese Art von Ereignis relativ häufig, jedoch nicht immer leicht sichtbar, da es von der Position der Sonne und den atmosphärischen Bedingungen abhängt.
Obwohl Sonnenhalos im Volksglauben gelegentlich mit Wetterumschwüngen in Verbindung gebracht werden, bedeutet ihr Erscheinen nicht zwangsläufig, dass Regen oder Stürme bevorstehen, auch wenn sie mit dem Vorhandensein von Wolkensystemen in großer Höhe zusammenfallen können.
Das Phänomen sorgte bei den Beobachtern für Erstaunen und wurde zu einem der meistgeteilten Themen des Tages.
Wochenblatt / Mas Encarnación















