Rauchzeichen sind out, Handys in

Asunción: Mittlerweile hat das moderne Zeitalter bei den Indigenen in Paraguay auch schon Einzug gehalten. Der technische Fortschritt bei der Kommunikation ist bei fast allen Indianern gegenwärtig.

Nach Angaben von dem Nationalen Indigenen Institut (Indi) besitzen 95% der Ureinwohner ein Handy. 85% profitieren von den sozialen Förderprogramm Tekoporã.

Laut dem Präsidenten von Indi, Aldo Zaldivar, haben sich in den letzten vier Jahren bedeutende Fortschritte ergeben. 2013 hatten nur 3% der Indianer Zugang bei einer staatlichen Unterstützung, nun sind es 85% die Leistungen erhalten.

„Vor 30 oder 40 Jahren brauchten die Indianer das nicht was sie aber heute dringend benötigen. Ihr Leben und das Umfeld haben sich verändert. Nun stehen Wasser, sanitäre Einrichtungen, Kleidung usw. ganz oben um die Bedürfnisse heute decken zu können“, sagte Zaldivar.

In diesem Zusammenhang erwähnte er auch den technischen Sektor. 95% der Indigenen haben heute ein Handy, 40% davon ein Smartphone. Nach der letzten Volkszählung leben etwa 115.000 Indianer in Paraguay.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Rauchzeichen sind out, Handys in

  1. Ich denke die machen immer noch Rauchzeichen…. Ich kann sie bis zu mir riechen…..Stinkt alles jeden Tag nach Qualm und man seine Terrasse kaum benutzen. Komme mir vor wie im Raucherbereich

    1. Sorry? Sind Sie sich eigentlich bewusst, dass Sie hier die Imigrant sind? Ich finde ihr Kommentar daneben. Und kann mir vorstellen, dass sie wohnten Sie in Europa ähnlich über die Flüchtlinge (= Imigranten ) herziehen würden.

  2. Dafür sollte ich also an Kreuzungen Geld geben, an welchen sie mit ihrem Dreimonatigen im Arm und Einjährigen an der Hand stundenlang inmitten Abgasen herumbetteln: Saldo für Smartphone und Müllabfuhrgebühren, letztere man dann doch lieber durch Inhalt von Bierbüchsen einspart. Dann sollte künftig nebst Blechbüchsen, Glas, Batterien, E-Sparlampen, Windeln und Mäusen noch weiteres brennbares Material im Mülleimer (=Hausvorplatz) landen, damit ihre Kinder eine gute Erziehung erhalten. Wer kann ihnen dann im Erwachsenenalter vorhalten, dass sie das Gleiche tun was sie von ihren Eltern mit auf ihren Weg bekommen haben.

    1. Klar, die Indigenen sind ein „Problem“. Dann frage ich mich aber warum sind sie ein „Problem“?, Könnte das daran liegen, dass sie ihr Land verloren haben, auf dem sie, nehme ich mal an, gerade sitzen. Ich finde ihren Komentar respektlos, wenn man bedenkt, dass die Indigenen die Ureinwohner von Paraguay sind und viele von ihnen durch die Kolonisation ihre Lebensweise verloren haben.

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